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Der Einsatz von Kurzfilmen
Kurzfilme sind meistens nicht länger als 45 Minuten.
Kurz- und Langfilm arbeiten zwar mit den selben Gestaltungsmitteln, doch
die Erzähl- und Darstellungsformen sind anders, ähnlich wie
sich eine Erzählung vom Roman unterscheidet.
Die wichtigsten Gattungen beim Kurzfilm sind:
- Kurzspielfilm
- Trickfilm (Lege-, Zeichen-, Puppen- und Knettrick)
- Dokumentarfilm
- Lehr- und Unterrichtsfilm
- Fernsehbericht
Fast immer sind Kurzfilme pointierter als Langfilme. Häufig arbeiten
sie mit phantastischen Einfällen und/ oder Verfremdungen.
So unterschiedet sich auch ihre Wirkung deutlich von der von Langfilmen.
Oft sind die Handlungen zwar in sich abgeschlossen, bieten aber genau
so oft keine eindeutige Antwort auf Fragen oder Lösungen zum dargestellten
Konflikt.
Sie fordern deshalb in hohem Maße zur eigenen Stellungnahme heraus
und bieten somit Gesprächsanlässe. Das bedeutet für die
Lehrkraft, sicherzustellen, dass unabhängig von der gewählten
Methode der Aufarbeitung (z. B. Diskussion, Rollenspiel, Assoziationsmethode
usw.) unterschiedliche Deutungen gleichberechtig nebeneinander bestehen
bleiben dürfen.
Im Verleih des NLI und bei den Medienzentren befinden sich zahlreiche
Kurzfilme, darunter Filmklassiker wie "Ruka -die Hand", Oskarpreisträger
wie "Balance" und Arbeiten der Filmhochschulen wie "Wünsch
Dir was".
Verzeichnis von 16mm-Kurzfilmen
aus dem Verleihangebot (PDF-Datei 72 KB)
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