Medien und Gewalt - ist Gewalt (v)erlernbar?

 


  • Heft 1
    Wolfgang Schill
    Kleine Helden in Aktion! Materialien zum Thema „Action-Helden im Fernsehen“ für das 3./4. Schuljahr, 1. Auflage, 2000
    Wie es im „richtigen“ Leben zugeht, erfahren Kinder heute nicht nur in ihren persönlichen Lebens- und Sozialwelten, sondern auch über die vielen ‚Vorbilder’, die ihnen durch Medienfiguren und -erzählungen zugespielt werden. Diese Serien-Helden – für gewöhnlich handelt es sich um männliche Figuren – sind ihrem seriellen Charakter entsprechend nicht entwicklungsfähig. Dies hat
    auch Einfluß darauf, wie Kinder mit solchen Figuren umgehen.
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  • Heft 2
    Matthias Günther
    Fernsehalltag und Medienängste von Kindern Das Thema „Gewalt in den Medien“ in der Ausbildung
    an Fachschulen für Sozialpädagogik, 1. Auflage, 2000
    Medienwissenschaftler vertreten längst den Standpunkt, dass es wenig Sinn macht, die Medienerlebnisse der Kinder aus der Kindergartenpraxis fern zu halten, denn besonders hier bieten sich Kindern Möglichkeiten der spielerischen (und pädagogisch betreuten!) Verarbeitung. Wenn in dieser Handreichung von Medienerziehung und von Gewalt in den Medien gesprochen wird, ist im Blickpunkt in erster Linie das Fernsehen. Dies soll nicht den Blick verengen und andere Medien, z. B.
    Gameboys und Computerspiele ausblenden. Das Fernsehen ist aber vor allem im Vorschulalter das
    Leitmedium der Kinder und somit auch Schwerpunkt der medienerzieherischen Praxis im Kindergarten.
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  • Heft 3
    Holger Salomo
    Sportidole – Medienhelden – Fußballgötter Ein medienpädagogisches Projekt für Schüler(innen)
    an der Grundschule und Orientierungsstufe, 1. Auflage, 2000
    Ein Motiv, sich schulisch mit einer Thematik zu beschäftigen, die sowohl das Thema Sport als auch
    das Thema Medien berührt, resultierte aus der Beobachtung, dass sehr viele Schüler beiden Bereichen ein großes Interesse entgegenbringen und ihnen einen erheblichen Teil ihrer Freizeit widmen. Im Vordergrund der Arbeit stand die Idee, eine Sammlung schulalltagstauglicher Unterrichtsvorschläge zu erstellen. Da es sich um Beispiele handelt, die von Schulpraktikern für Schulpraktiker bereitgestellt werden sollten, wurden auch stets arbeitsökonomische Aspekte berücksichtigt. D.h. alle Vorschläge wurden jeweils auf ihre Machbarkeit hin überprüft. Ferner wurde immer berücksichtigt, dass die verschiedenen Unterrichtsbeispiele selbst für absolute Laien mit einem angemessenen Arbeitsaufwand umsetzbar sein müssten.
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  • Heft 4
    Karin Stipp-Hagmann
    Wie werden Helden gemacht? Filmanalyse in der Sekundarstufe II, 1. Auflage, 2000
    Das vorliegende Material will Multiplikatorinnen und Multiplikatoren Material an die Hand geben, sich dem Thema Gewalt im Film in Einzelstunden zu unabhängig von einander bearbeitbaren Themen oder aber in einer thematisch aufeinander aufbauenden Reihe anzunähern, um eine differenzierte Auseinandersetzung mit dieser Filmform zu ermöglichen. Dies geschieht anhand von Analysen von Filmmaterial, in der Auseinandersetzung mit dem eigenen Medienverhalten, in der Bearbeitung und Diskussion von medienwissenschaftlich relevanten Thesen und Artikeln.
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  • Heft 5
    Wolf-Rüdiger Wagner
    Bilder von Tod und Krieg Kriegsberichterstattung in den Medien; Anregungen für den Unterricht in der Sekundarstufe II, 1. Auflage, 2000
    Wenn Gewalt zum Gegenstand der Diskussion wird, kommen auch immer die Medien zur Sprache. Die Medienpädagogik wehrt sich zunehmend gegen ihre Instrumentalisierung in dieser Diskussion. Alle Untersuchungen zum Thema „Gewalt in den Medien“ haben gezeigt, dass der Einfluss der Massenmedien auf Einstellungen und Verhalten nicht exakt zu messen ist. Richtung und Stärke dieses Einflusses ergeben sich erst aus dem Zusammenspiel mit Erfahrungen und Einflüssen aus Sozialisations- und Alltagskontexten.
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  • Heft 6
    Jens Wiemken
    Hardliner – Zeit für Helden Ein Modell zum pädagogischen Umgang mit Bildschirmspielen in und außerhalb der Schule, 1. Auflage, 2000
    Ohne Rücksicht auf die pädagogischen Einwände eroberten sich Kinder und Jugendliche Computer und Spielkonsolen als neue virtuelle Räume des Ausprobierens und des Erlebens. Mittlerweile gehören die elektronischen Spiele, die unter dem Begriff Bildschirmspiele subsumiert werden, zum selbstverständlichen Medienalltag von Kindern und Jugendlichen. Untersuchungen zu der Frage, wozu Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit den Computer benutzen, ergeben teilweise unterschiedliche Ergebnisse, wie drei Studien exemplarisch belegen.
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Detlef Endeward, endeward@nils.nibis.de
20.03.2009