Medienerziehung im Kindergarten


Die Lebenswelt von Kindern ist angefüllt mit Medien - mit alten, zurückhaltenden wie dem Bilderbuch, mit neuen, aber oft auch dominanten wie dem Fernsehen, dem Videorecorder, der Hörkassette und natürlich dem Computer und den damit verbundenen Computerspielen.
Mittlerweile können sich schon die 4jährigen ihre „Märchenoma“ oder ihre Zeichentrickserie aus dem Internet klicken.


Wie damit umgehen?
Klare Maßstäbe für den Medienumgang der Kinder festlegen?
Die Neugier auf die weite und interessante Welt im Spiegel der Medienangebote unterstützen und gleichzeitig ein Zuviel und Überforderung verhindern?

Die unterschiedlichen Lebenswelten und die breite Palette an Mediengewohnheiten in den Familien, die Erziehungsziele des Kindergartens und der Erzieherinnen, die Einflüsse der Gleichaltrigen - all dies gilt es bei der Medienerziehung zu bedenken, zu verstehen und zu gestalten.

Zentrale Fragen sind:
Brauchen Kinder Medien?
Wozu brauchen Kinder Medien?
Was sind kindgerechte Medien, was heißt Qualität?
Ist ein bildschirmfreier Kindergarten sinnvoll?
Worum geht es bei der Medienerziehung im Kindergarten?
Gibt es einen Königsweg der Medienerziehung?
Wie können Kinder ihre Medienerlebnisse verarbeiten?
Wie kann der Kindergarten zur Medienkompetenz beitragen?
Wie muss die Beziehung zwischen Kindergarten und Familie gestaltet werden?
Gibt es Problemgruppen in Sachen Fernsehen?

Hierzu stellen wir Ihnen unter anderem einen Text von Prof. Dr. Ben Bachmair, Professor für Erziehung und Medienpädagogik an der Universität Kassel, zur Verfügung, der zumindest den Versuch unternimmt, auf die oben beschriebenen Fragen 10 Antworten zu geben.

Darüber hinaus finden Sie in den einzelnen Rubriken informative Texte und Hilfestellungen für Ihre Arbeit im Kindergarten.

 




Paul R. Hlpert, hilpert@nils.nibis.de
11. August 2005