Gedenkstätten, NS-Verfolgung, Zeitzeugen

 

 

Bereich Gedenkstätten im Landesportal Niedersachsen: Informationen zu Struktur und Geschichte der niedersächsischen Gedenkstättenlandschaft, Links zu niedersächsischen Gedenkstätten, Online-Materialien für die schulische und außerschulische Jugendarbeit, Bibliographien.

Die im Jahre 2004 gegründete Stiftung niedersächsische Gedenkstätten ist Träger der Gedenkstätten Bergen-Belsen und Gedenkstätte in der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel. Zu ihren weiteren Aufgaben gehören historische Forschungen zu Verfolgung und Widerstand auf dem Gebiet des Landes Niedersachsen sowie die Förderung der Erinnerungsarbeit von Initiativen und von Gedenkstätten in privater Trägerschaft in Niedersachsen.

Informationen der Interessengemeinschaft niedersächsischer Gedenkstätten und Initiativen zur Erinnerung an die NS-Verbrechen zur Gedenkstättenarbeit in Niedersachsen - mit einem aktuellen Veranstaltungskalender.

Verein: Spurensuche. Geschichte der Juden in Niedersachsen und Bremen. Der Verein Spurensuche beschäftigt sich in Zusammenarbeit mit dem von der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen eingerichteten Arbeitskreis "Geschichte der Juden" mit der jüdischen Geschichte dieser Region. Die Homepage enthält Buchneuerscheinungen und aktuelle Veranstaltungshinweise.

Gedenkstätten im Internet: Linksammlung zu niedersächsischen Gedenkstätten und Übersichtsseiten deutscher Bundesländer (PDF-Download).

 

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Geschichte bewusst machen. Gedenkstätten und Erinnerungskultur in Niedersachsen. Die Publikation der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten dokumentiert die Arbeit von 15 Gedenkstätten und ca. 60 Vereinen und Initiativen gegen das Vergessen in Niedersachsen. Sie kann bei der Gedenkstätte Bergen-Belsen bestellt werden.

Die Zukunft der Erinnerung - Gedenkstättenarbeit in Niedersachsen: Hörfunk-Beitrag des NDR1 anlässlich des Holocaust-Gedenktages im Januar 2010.

 

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Buchvorstellung der IG Metall Bezirk Hannover: Terror unterm Hakenkreuz. Orte des Erinnerns in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt von Reinhard Jacobs (PDF-Download).

 

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Seite des Niedersächsischen Justizministeriums zur Ausstellung Justiz im Nationalsozialismus - Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes.

Fast 60.000 Besucher sahen an insgesamt zehn Stationen in ganz Niedersachsen und in Berlin die Wanderausstellung. Seit dem Jahre 1999 ist sie Bestandteil der Ausstellungen in der Gedenkstätte in der Justizvollzugsanstalt Wolfenbüttel und dokumentiert die Entwicklung der Justiz von 1933 bis 1945 und den Umgang mit den Verbrechen der NS-Justiz in der Bundesrepublik Deutschland.

 

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Informationen zur Wanderausstellung Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben über die Jugend-KZ Moringen bei Göttingen und Uckermark. Eingebettet in die „große Geschichte“ wird auf 32 Tafeln das Erleben und Leiden der Mädchen und Jungen in den Jugend-KZ durch Fotos, Dokumente und Texte nachgezeichnet. Nach dem Krieg gehörten beide Lager zu den verschwiegenen „Kapiteln“ in der Öffentlichkeit und in der jeweiligen Stadtgeschichte Moringens und Fürstenbergs. Die Ausstellung zeichnet das Verdrängen und Vergessen nach. Sie zeigt auch, was nach 1945 mit Opfern und Tätern geschah.

 

KZ-ZÜGE AUF DER HEIDEBAHN

Buchholz/Nordheide - Soltau: zwei Städte, die seit 1901 eine Bahnlinie verbindet, die Heidebahn. Diese eingleisige Strecke am Rande der Lüneburger Heide stellt eine Verbindung her zwischen den Bahnlinien Bremen-Hamburg und Bremen-Hannover. Auf der Grundlage des Buchs “KZ-Züge auf der Heidebahn” wird die Geschichte der Häftlingstransporte auf der Bahnlinie zwischen Hamburg und Hannover beschrieben.

 

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Gegen das Vergessen ,/, NS-Zwangsarbeit e.V. - Zwangsarbeiter gehörten im Zweiten Weltkrieg zum Stadtbild von Hannover. Über 60.000 Menschen aus besetzten Ländern wurden im Laufe des Zweiten Weltkrieges nach Hannover deportiert und dort zur Arbeit gezwungen. In den rund 500 über das Stadtgebiet verteilten Lagern fanden viele Internierte den Tod.

 

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Banwar 1944: Vertrieben aus Warschau 1944 - Kinderschicksale ist ein Gemeinschaftsprojekt des Historischen Museums der Hauptstadt Warschau und des Staatsarchivs der Hauptstadt Warschau in Zusammenarbeit mit der deutschen Stiftung niedersächsische Gedenkstätten. Die Ausstellung berichtet über das Schicksal polnischer Kinder, die nach der Niederschlagung des Warschauer Aufstandes durch die deutsche Wehrmacht im Oktober 1944 aus der Stadt vertrieben wurden. Viele von ihnen wurden als Sklavenarbeiter nach Deutschland gebracht oder in Konzentrationslager deportiert - so auch nach Bergen-Belsen.

 

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Weiterleben im Gespräch - Holocaust Survivors: Filmdokumente aus Gesprächen des Künstlers und Journalisten Matthias Horndasch mit Zeitzeugen und Überlebenden der Shoa aus Niedersachsen.

dazu: Die Weisse Runde, das seit Juni 2001 monatliche 60-Minuten-Format mit Moderator Matthias Horndasch und einem prominenten Gast zur politisch-sozialen Bildung und Gewalt- und Extremismusprävention.

 

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Regionalgeschichtlche Materialien: Wir wußten nichts davon. Nienburger Zeitzeugen berichten über die Jahre 1933 - 1948.

 

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Die jüdischen Bürger von Hameln: Die Einziehung und Verwertung ihres Vermögens in der NS-Zeit. Das Projekt "Finanzverwaltung und Judenverfolgung am Beispiel des Oberfinanzpräsidenten Hannover" war eine Kooperation des Hauptstaatsarchiv Hannover mit dem Historischen Seminar der Leibniz-Universität Hannover und untersuchte die Enteignung und Verwertung jüdischen Eigentums während der NS-Zeit. Wegen der günstigen Akten- und Quellenlage fiel die Wahl der darzustellenden Region auf die Stadt Hameln.

 

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Hamelns Geschichte - abseits vom Rattenfänger. Umfangreiche Informationen zu: Geschichte der Juden in Hameln und Umgebung, Hameln während der NS-Zeit, Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg, Zuchthaus Hameln, Zwangsarbeit.

 

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Die Stadt Hameln und ihre Juden: In der Konzentration auf den Holocaust erscheinen die Juden nur als Opfer. Tatsächlich gibt es eine lange von den Juden selbst bestimmte oder doch beeinflusste Geschichte und eine tiefe Verankerung in der regionalen und lokalen Geschichte. In Hameln leben Menschen jüdischen Glaubens seit dem frühen 14. Jahrhundert. Diese Internetseite unternimmt einen Gang durch 700 Jahre gemeinsamen Lebens von Christen und Juden in dieser Stadt, und bietet mit zahlreichen Bilddokumenten und Biografien eine hervorragende Grundlage für den Geschichtsunterricht.

 

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Erinnern für die Zukunft - Projekte der KGS Stuhr-Brinkum zum Holocaust: Geschichtsprojekt mit langer Tradition und vielen Auszeicnungen.

 

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Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover: Arbeitsplattform von ca. 40 Institutionen und Gruppen zur Förderung der Erinnerungsarbeit in der Region Hannover. Im Jahre 2007 Veröffentlichung des Buches Orte der Erinnerung. Wegweiser zu Stätten der Erinnerung und des Widerstands während der NS-Herrschaft in der Region Hannover, herausgegeben von Stadt und Region Hannover und gestaltet von StudentInnen der Fachhochschule Hannover.

 

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Gedenkstättenkonzept Braunschweiger Wege zu einem "vernetzten Gedächtnis": Orte des Gedenkens in Braunschweig, Materialien zur lokalen Verfolgung während der NS-Zeit.

 

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Spurensuche Harzregion:Eine umfangreiche Sammlung von Informationen zu NS-Geschichte, Verfolgung, Gedenkorten, Zwangsarbeit und Rüstungsproduktion im Westharz.

Die Ausstellung "Harzburger Front - Im Gleichschritt in die Diktatur" - zu sehen in der Wandelhalle Bad Harzburg - geht auf Wanderschaft. Die erste Station ist im Landtag Hannover. In der Zeit vom 22. Februar bis zum 05. März 2010 ist sie dort zu sehen.

 

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Celle im Nationalsozialismus - ein virtueller Stadtrundgang. Informationen zu Celle in der NS-Zeit, viele Texte zur Regionalgeschichte.

 

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Hildesheim im Nationalsozialismus - Aspekte der Stadtgeschichte. Eine Online-Ausstellung der Lernwerkstatt Geschichte im Historischen Seminar Hannover in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Hildesheim: Eine präzise Darstellung der NS-Herrschaft in Hildesheim mit zahlreichen Bild- und Schriftdokumenten.

 

Projekt Agos Die Novemberpogrome 1938: Brandstiftung – Plünderung – Verfolgung in Osnabrück. Das Abendgymnasium Osnabrück richtete 2002 die zentrale Gedenkveranstaltung anlässlich der lokalen Erinnerung an den 9. November 1938 aus.

 

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Pädagogische Materialien zum Buchprojekt Zwangsarbeit und ›Arbeitszucht‹ am Beispiel Augustaschacht im Osnabrücker Land.

 

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Derzeit läuft eine weitere Runde im Wettbewerb des Geschichts@tlas Niedersachsen. Niedersächsische Schülerinnen und Schüler aller Schulformen und Altersstufen sind teilnahmeberechtigt, eingereicht werden sollen Beiträge, die einen regionalen/lokalen Bezug zum Schulstandort aufweisen und sich mit historischen Themen auseinander setzen.

Beitragsrunde VI (Schuljahr 2006/2007)

Aufarbeitung und Vermittlung der Geschichte der Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkriegs in Lehrte
Hauptschule Lehrte

Beitragsrunde V (Schuljahr 2005/2006)

Gräberfeld 13a, Friedhof Lindener Straße in Wolfenbüttel
Schülerprojekt der Gedenkstätte i. d. JVA Wolfenbüttel

Der Landkreis Osterholz im "Dritten Reich"
BBS Osterholz-Scharmbeck - Fachgymnasium Wirtschaft/
Soziales

Beitragsrunde IV (Schuljahr 2004/2005)

"Was geschah in den Emslandlagern"
Grundschule Friedrichsfehn, Edewecht

"Die Hinrichtung des 17-jährigen Deserteurs Kurt Albrecht"
Berufsbildende Schulen Osterholz-Scharmbeck

Beitragsrunde III (Schuljahr 2003/2004)

Pater Dr. Heinrich Middendorf SCJ - ein “Gerechter unter den Völkern”
Heinrich-Middendorf-Realschule Aschendorf

Jüdischer Berufsschüler Bernhard Bandel
BBS 1 - Handelslehranstalten Delmenhorst

Juden in Goslar von 1933-1945
Orientierungsstufe Langelsheim

Zwangsarbeiter am Piesberg
Thomas Morus Schule Osnabrück

Das Stadtmonument in Salzgitter
Hauptschule Am Fredenberg Salzgitter

Wir pflegen ein KZ-Grab
Hauptschule a. Schiffshebewerk Scharnebeck

Der Bahnhof Stuhr. Bahnstation des Arbeitslagers Obernheide 1944 - 1945
KGS Stuhr-Moordeich

Beitragsrunde II (Schuljahr 2002/2003)

Cloppenburg in der Zeit des Nationalsozialismus
Realschule Cloppenburg

Die Reichserntedankfeste auf dem Bückeberg
Albert-Einstein-Gymnasium, Hameln

Nichts gelernt aus der Geschichte?
Haupt- und Realschule mit Orientierungsstufe Bad Laer

Das KZ Mittelbau-Dora und seine besondere Verbindung zum Oberharz
Robert-Koch-Schule, Clausthal-Zellerfeld

Die Geschichte des Stalag XB
Fachgymnasium Wirtschaft der BBS Zeven

Beitragsrunde I (Schuljahr 2001/2002)

"Werk Tanne" - Ein Beispiel für Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit im Harz 1933-1945
Beitrag des Gymnasium Clausthal

Displaced Persons - Ein Problem der Nachkriegszeit
Ausstellungsprojekt der IGS Mühlenberg in Hannover

Emslandlager
Beitrag der 10e des Albertus Magnus Gymnasiums Friesoythe

Vom Terror des Nationalsozialismus in unserer Region
Ein Projekt der Klasse 6b der Haupt- und Realschule mit Orientierungsstufe Bad Laer mit Besuchen an Stätten der Verfolgung, Zeitzeugeninterviews und einer Radiosendung

 

Thema: Bergen-Belsen und Anne Frank

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Die Gedenkstätte Bergen-Belsen am Ort des ehemaligen Kriegsgefangenen- und Konzentrationslagers nördlich Hannover bietet mit seinem neuen Dokumentationszentrum und Besucherführungen, Studientagen für Jugendliche sowie internationalen Jugendworkcamps zahlreiche Möglichkeiten, sich mit dem Rassismus des NS-Systems auseinanderzusetzen.

Zeitzeugen im Dialog mit Peiner Schülern: Hörfunk-Beitrag des NDR1 (2008)

 

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Die Arbeitsgemeinschaft Bergen-Belsen unterstützt seit Gründung im Jahre 1985 ehrenamtlich die Erinnerungsarbeit in der Gedenkstätte Bergen-Belsen.

 

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Jugendarbeit in der Gedenkstätte Bergen-Belsen: Fremdenfeindlichen, antidemokratischen, rechtsextremistischen und militärischen Tendenzen entgegenzuwirken ist eine wesentliche Aufgabe und gehört zum Selbstverständnis des Landesjugendring Niedersachsen. Vor diesem Hintergrund entstand 1992 das Projekt "Spuren suchen - Spuren sichern. Mit Jugendlichen die Steinernen Zeugen in Bergen-Belsen freilegen", das die Beschäftigung mit der Geschichte des Nationalsozialismus fördern will.

In jedem Jahr finden 25-30 Maßnahmen der Jugendverbände in Bergen-Belsen statt. Die Angebote richten sich an Jugendliche zwischen 14 und 25 Jahren. Die Veranstaltungen werden frei ausgeschrieben oder mit bestehenden Gruppen, meist Schulklassen und Jugendgruppen, durchgeführt. Jährlich im Frühjahr organisieren die Jugendverbände gemeinsam das Internationale Jugend-Workcamp Bergen-Belsen.

 

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Anne-Frank-Haus des CVJM in Oldau bei Celle: Unter dem Leitgedanken "Aus der Geschichte lernen - Verantwortung für die Zukunft" ist ein besonderes pädagogisches Profil erarbeitet worden, dessen Zielgruppe vor allem Jugendliche sind. Schwerpunkte der Arbeit im Anne Frank Haus sind Angebote für Konfirmanden, Jugendgruppen und Schulklassen zum Thema "Anne-Frank" und Workcamps auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen.

 

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Anne Frank Zentrum Berlin: Über die Beschäftigung mit Anne Frank fördert das Anne Frank Zentrum Berlin die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen. Schwerpunkt ist die pädagogische Arbeit mit jungen Menschen. Das Zentrum befindet sich in der Rosenthaler Straße, unmittelbar neben dem Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt. In neuen Räumen präsentiert wird hier am historischen Ort die Ausstellung Anne Frank – eine Geschichte für heute.

 

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Seite des Anne-Frank-Haus in Amsterdam: Informationen zum Versteck der Familie Frank 1942-1944, zu Helfern und Tätern, zum Leben und Tagebuch der Anne Frank. Mit Bestellmöglichkeit der CD-ROM: "Anne Frank Haus. Ein Haus mit einer Geschichte"

Der Official Anne Frank Channel des Anne Frank Haus auf YouTube enthält zahlreiche Videos mit Dokumentationen und Zeitzeugeninterviews.

 

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WebGuide Anne Frank und der Zweite Weltkrieg: Mit dem Anne Frank Guide können Schüler im Alter von 10 bis 16 Jahren selbstständig eine Hausarbeit, ein Referat oder eine Website über Anne Frank und den Zweiten Weltkrieg anfertigen. Ihnen steht eine Datenbank mit Texten, Fotos, Film- und Tonfragmenten zur Verfügung. Das Projekt ist mehrsprachig für sieben europäische Länder gestaltet.

 

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Geschichtsunterricht-online: Projekte, Unterrichtskonzepte, Materialien und Links zum Thema Anne Frank.

 

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ein-maedchen-aus-deutschland: Multimedia-Ausstellung in der Jugendbegegnungsstätte Anne Frank, Frankfurt/M.

 

Anne Frank online: Kommentierte Linksammlung zum Thema Anne Frank (PDF-Download).

 

Überregional

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Internationale Übersicht von Gedenkstätten für die Opfer des NS-Regimes: kurze historische Informationen, Anreisehinweise, Kontaktadressen, Links zu Internetseiten. Die Übersicht ist von der Berliner Stiftung Topographie des Terrors erarbeitet worden, die mit dem Online Gedenkstätten Forum die wichtigste Informationsplattform der deutschen Gedenkstättenarbeit betreut.

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Orte der Erinnerung 1933 - 1945: Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Museen zur Geschichte
der nationalsozialistischen Diktatur in Berlin und Brandenburg

 

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Schulweb EduLinks Gedenkstättenpädagogik: Übersichten von Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus in den einzelnen Bundesländern, Verweis auf Internetseiten einzelner NS-Gedenkstätten, Publikationen, Schulprojekte und Praxisbeispiele zum Thema Nationalsozialismus.

 

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Umfangreiche Linkliste Gedenkstättenpädagogik u.a. mit Schülerprojekten und Praxisbeispielen zum Thema Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus.

 

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Kollektives Gedächtnis im Internet: Die Unterrichtseinheit wurde unter besonderer Berücksichtigung des Gemeinschaftsprojektes "Kollektives Gedächtnis" vom Deutschen Historischen Museum und dem Bonner Haus der Geschichte erstellt.

 

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NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren in der Bundesrepublik Deutschland: Eine Übersichtskarte des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten in NRW.

 

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Die Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft wurde im Jahr 2000 gegründet, um Zahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter zu leisten. Nach Abschluss der Zahlungen fördert sie mit ihrem Fonds Erinnerung und Zukunft internationale Projekte in den Bereichen Geschichte und Menschenrechte. Dazu gehört mit dem Leo Baeck Programm die Förderung von Lehrerfortbildungen, Lehrmaterialien und beispielhaften Schulprojekten zur Vermittlung deutsch-jüdischer Geschichte im Schulunterricht.

Gemeinsam mit der Freien Universität Berlin und dem Deutschen Historischen Museum entsteht derzeit: Erinnerungen an Zwangsarbeit. Ein digitales Archiv für Bildung und Wissenschaft . 600 ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus 27 Ländern erzählen ihre Lebensgeschichte in ausführlichen Audio- und Video-Interviews. Die Interviews werden digitalisiert und über eine zweisprachige Online-Plattform für Bildung und Wissenschaft bereit gestellt.

 

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Geschichtswerkstatt Europa: Der gemeinsame Förderwettbewerb der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft und der Robert Bosch Stiftung fördert internationale Geschichtswerkstätten, die sich mit ideologisch oder nationalistisch verkürzten Geschichtsdarstellungen kritisch auseinandersetzen und die gemeinsame europäische Dimension nationaler, regionaler oder lokaler Geschichte sichtbar machen.

 

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Fonds deutscher Unternehmen für Leistungen an ehemalige ZwangsarbeiterInnen sowie rassisch Verfolgte des NS-Regimes.

 

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Lebendiges virtuelles Museum Online LEMO des Deutschen Historischen Museums Berlin: Text/Ton/Bild-Dokumente zu den Bereichen Weimarer Republik, NS-Regime, Zweiter Weltkrieg.

 

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Internetangebote der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin: Online-Materialien zum Thema deutscher und europäischer Widerstand, weiter führende Verweise zu Museen und Ausstellungen, Forschungsprojekten, Publikationen und mehr.

 

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Die im Oktober 2008 eröffnete Gedenkstätte Stille Helden in Berlin erinnert an jene Menschen, die während der nationalsozialistischen Diktatur verfolgten Juden beistanden - in Deutschland und im besetzten Europa.

Beitrag in Deutschlandradio Kultur: Stille Helden im Dritten Reich. Der verdrängte Widerstand der kleinen Leute.

 

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Shoa.de ist eine gemeinnützige Initiative, die sich unter dem Gedanken zivilgesellschaftlichen Engagements der wissenschaftlich-didaktischen Auseinandersetzung mit den Themen Drittes Reich, Antisemitismus und Holocaust sowie ihren Nachwirkungen bis in die Gegenwart widmet. Das Portal bietet eine Fülle von Artikeln und Dokumenten zur Zeitgeschichte. Das bundesweite "Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt" hat in seinem zum fünften Mal durchgeführten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ den Arbeitskreis Shoa.de e.V. ausgezeichnet.

 

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Gegen Vergessen - Für Demokratie: Der Verein fördert mit aktiven Regionalgruppen, Publikationen und Veranstaltungen das Wachhalten der Erinnerung an die NS-Diktatur und das DDR-Regime und engagiert sich gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus, u.a. mit der neuen Internetplattform Online-Beratung gegen Rechtsextremismus.

 

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Zug der Erinnerung: Eine rollende Ausstellung in Eisenbahnwaggons dokumentiert das Schicksal von ca. 1,2 Millionen während der NS-Zeit deportierter Kinder und Jugendlicher aus Deutschland und dem gesamten besetzten Europa.

 

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Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in über 300 Orten Deutschlands, sowie in Österreich, Ungarn und den Niederlanden.

 

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Mahnung gegen Rechts ist eine Bürgerinitiative von unabhängigen Journalisten und Medienschaffenden mit Unterstützung von Sponsoren aus Industrie, Handel und Gewerbe. Die Seite bietet Materialien über die NS-Zeit von der Machtübernahme bis zum Untergang sowie Regionalfenster, in denen die Lokalgeschichte der NS-Zeit in Städten und Gemeinden Süddeutschlands beschrieben wird.

 

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Die Chronologie des Holocaust umfasst den Zeitraum von der Regierungsübernahme durch die Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 bis zur Kapitulation des Deutschen Reichs am 8. Mai 1945 sowie Artikel, aus denen die Zusammenhänge und die Denkweise der Hauptverantwortlichen für den Völkermord an den Juden deutlich werden.

 

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Techniker der »Endlösung«: Topf & Söhne - Die Ofenbauer von Auschwitz
Ausstellung im jüdischen Museum Berlin 19. Juni 2005 - 18. September 2005.

 

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Auschwitz - Endstation Vernichtung: Nach einer Geschichtsexkursion zur Vernichtungsstätte Auschwitz gestalteten österreichische StudententInnen die Online-Version ihrer Ausstellung.

 

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Familie Turteltaub: Virtuelle Ausstellung über das Schicksal dreier Generationen einer österreichischen jüdischen Familie.

 

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Auf der Webseite www.chotzen.de wird die Geschichte einer deutsch-jüdischen Familie vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis heute erzählt. Das Gemeinschaftsprojekt der Bundeszentrale für politische Bildung und des Deutschen Historischen Museum enthält zahlreiche Bilder, Filme und geschichtliche Dokumente sowie Materialien für den Unterricht.

 

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Das Modellprojekt wider weiter im netz ist die Umsetzung eines bereits bestehenden Dokumentarfilms "wider weiter - Schule in Leipzig um 1933" im Medium Internet. Fünf Zeitzeugen, die um das Jahr 1933 verschiedene Leipziger Schulen besuchten, betrachten die politischen und alltäglichen Veränderungen dieser Zeit aus ihrer heutigen, persönlichen Sicht.

 

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Internetseite des Jüdischen Museum Berlin mit Informationen zu Sonderausstellungen, Themen von Schulführungen sowie der Daueraustellung "Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte - erzählt in vierzehn Abschnitten".

 

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Centropa: Mehrsprachiges Online-Archiv zum vergangenen jüdischen Leben Ost- und Mitteleuropas: Erhaltene Fotografien von Personen, Familiendokumenten, Wohnorten kommentiert durch Erinnerungen überlebender Familienmitglieder.

 

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Synagogen in Deutschland - Eine Virtuelle Rekonstruktion: An der TU Darmstadt, Fachgebiet CAD in der Architektur, werden seit 1995 Synagogen, die 1938 von den Nazis zerstört worden sind, am Computer rekonstruiert. Das Projekt geht zurück auf eine studentische Initiative im Jahre 1994, einem Jahr, in welchem in Deutschland Ausländerfeindlichkeit und antisemitische Äußerungen sichtbar zunahmen. Es war das Jahr, in dem ein Brandanschlag auf die Lübecker Synagoge verübt wurde.

 

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Synagogen-Internet-Archiv: Mit dem Archiv sollen mehr als 2200 Synagogen Deutschlands und Österreichs dokumentiert werden, die in der NS-Zeit geschlossen, geschändet oder zerstört wurden. Gleichzeitig wird Auskunft gegeben, wie nach 1945 mit den noch verbliebenen Gebäuden und den ehemaligen Standorten umgegangen wurde. Ein work in progress - Ergänzungen sind erwünscht.

 

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Landeszentrale für politische Bildung Hamburg: Online-Texte wie Gedenkstätten in Hamburg. Ein Wegweiser zu Stätten der Erinnerung an die Jahre 1933-1945 (PDF-Download) ) und Die nationalsozialistische Verfolgung der Hamburger Roma und Sinti (PDF-Download) sowie der Link auf die Online-Datenbank Stolpersteine in Hamburg. Gemeinsam mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme wurde die interaktive Karte Zwangsarbeit in der Hamburger Kriegswirtschaft 1939-1945 gestaltet.

 

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zeitzeugengeschichte.de: Der Verein "Metaversa e.V. - Verein für Medien Bildung und Kultur" aus Berlin hat mit der Webseite ein Internetportal geschaffen, in dem Interviews mit Opfern, Tätern und Betroffenen von Nationalsozialismus und Holocaust online abrufbar sind - und zu dem jeder Nutzer auch eigene Beiträge hinzufügen kann.

 

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Erlebte Geschichte: Kölner Zeitzeuginnen und Zeitzeugen schildern in Videointerviews ihre Kindheit und Jugend während der NS-Zeit, Widerstand und Verfolgung, Fronteinsatz und Bombenkrieg, Niederlage und Umgang mit der Vergangenheit - das facettenreiche kollektive Gedächtnis einer Generation. Beispielhaft gut gelungen sind die Erschließungsfunktionen über ein Lexikon, Kurzbiografien, Zeitschienen und thematische Zuordnungen.

 

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Lebensgeschichten: Exemplarische Biografien von Opfern wie auch Tätern sollen helfen, das breite Spektrum von möglichen Verhaltensweisen und Verfolgungsschicksalen unter dem NS-Regime zu verstehen und in einen größeren Zusammenhang einzuordnen. Ergänzt werden sie durch Materialien zur (Regional)Geschichte und ein zeitgeschichtliches Lexikon. Das Projekt richtet sich insbesondere auch an Schulen, geplant ist der Aufbau eines interaktiven didaktischen Bereichs. Schon jetzt dient ein moderiertes Forum als Kommunikationsplattform.

 

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Die Werkstatt der Erinnerung WdE ist das Oral-History-Archiv der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg. Den Schwerpunkt der Sammlung bilden Interviews mit Verfolgten des NS-Regimes - entstanden ist inzwischen eine Sammlung von über 1.000 lebensgeschichtlichen Interviews, die fortlaufend ergänzt wird.

 

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Multimedia-Personenlexikon: Politisch Verfolgte in Hamburg 1933-1945. Die Seite enthält Biografien mit Foto- und Textdokumenten, Literaturverweise und ein Begriffsglossar.

 

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Verweise des Hamburger Bildungsserver zum Thema Widerstand gegen das NS-Regime.

 

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Das englischsprachige Projekt European Resistance Archive sammelt Berichte europäischer Widerstandskämpfer. Enthalten ist u.a. das lange deutschsprachige Interview mit einem politischen Häftling des Moorlagers Börgermoor im Emsland. Zusätzlich werden jeweils eine Kurzbiographie, Dokumente und Fotos sowie die Mitschrift des Interviews als PDF angeboten.

 

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erinnern.at: Nationalsozialismus und Holocaust - Erinnern und Gegenwart. Ein Projekt des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht mit dem Ziel der Intensivierung und Strukturierung der Auseinandersetzung mit Nationalsozialismus und Holocaust im Bildungswesen.

 

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Krieg gegen Kinder: Eine Spurensuche nach den Geburts- und Sterbeorten von Säuglingen polnischer, ukrainischer und russischer Zwangsarbeiterinnen 1943-1945 mit Hintergrundinformationen und einer Datenbank.

 

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The Nizkor Project: Umfassende Informationen zu Holocaust, Täter, deutsches Lagersystem (englischsprachig).

 

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Internetseite des Simon-Wiesenthal-Center mit dem Online-Lernbereich Museum of Tolerance (englischsprachig).

 

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Die Shoah Foundation, auch Survivors of the Shoah Visual History Foundation , heute: Shoah Foundation Institute for Visual History and Education (University of Southern California) wurde von dem Regisseur Steven Spielberg 1994 gründete. Während der Dreharbeiten zu dem Kino-Film Schindlers Liste in Krakau äußerten zahlreiche Holocaust-Überlebende den Wunsch, ihre Lebensgeschichten vor einer Kamera zu erzählen. Seitdem die Aufzeichnung der 52000 Videos, die Gespräche von 120 000 Stunden Dauer enthalten, abgeschlossen ist, dient das Visual History Archive dazu, das darin enthaltene Wissen weiterzugeben.

 

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Seite der zentralen israelischen Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem, die im Jahre 1953 als ein Zentrum für Dokumentation, Erforschung, Pädagogik und Gedenken an den Holocaust gegründet wurde. Ihr Studienzemtrum International School for Holocaust Studies (ISHS) bietet auch Unterrichtseinheiten und pädagogische Materialien in deutscher Sprache.

 

 

Michael Pechel pechel@nils.nibis.de