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Maßnahmen zur Vermeidung von Gefährdungen beim Arbeiten mit Werkstoffen
Vor der Entscheidung für den Einsatz eines bestimmten Werkstoffes im Unterricht sollte zuerst einmal geprüft werden, ob es für die jeweilige Aufgabe einen Ersatzwerkstoff mit geringerem gesundheitlichen Risiko gibt.
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Maßnahmen (Beispiele):
Elektronikarbeiten
- besser Pertinax-Platinen anstatt Epoxidharz-Platinen verwenden;
- Bleifreien Lötdraht (z.B. Bleifreier Lötdraht mit Silberanteil Sn96 Ag4 mit F-SW34-Schmelzpunkt: 221°C) verwenden;
- nach dem Arbeiten mit Lötzinn gründlich die Hände waschen
Holzstaub
Holzstaub gilt nach der GefStoffV als Gefahrstoff.
Deshalb
- bei der Holzbearbeitung darauf achten, dass mögl. kein Buchen- bzw. Eichenholz verwendet wird;
- mögl. Weichholz verwenden;
- Werkstücke genau zusägen;
- das Schleifen von Holz auf den notwendigen Umfang begrenzen;
- Schleifstaub nicht wegpusten;
- Arbeitstische nicht abfegen, sondern absaugen;
- den Fußboden nicht fegen, sondern saugen
Metallarbeiten
- Auf das Bearbeiten von Blei oder bleihaltigen Metallen verzichten.
- Beim Schneiden und Bearbeiten von Blechen (insb. dünnen Blechen) entstehen scharfe Schnittkanten. Das Tragen von Schutzhandschuhe verhindert Schnittverletzungen.
- Die fertigen Schnittkanten müssen entgratet werden.
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