Gefährdungsbeurteilung
Gefährdungsbeurteilung im sicherheitstechnischen Bereich
> Voraussetzungen
> Durchführung
> Checklisten
> Links/ Quellen
Gefährdungsbeurteilung im psycho-sozialen Bereich
> Erhebungsverfahren psychosozialer Belastungen

Gefährdungsbeurteilungen im Schulbereich
- Grundlage für wirksame Arbeitsschutzmaßnahmen

Die Gefährdungsbeurteilung, die lt. ArbSchG § 5 an der Spitze der konkreten Arbeitgeberpflichten steht, ist in ersten Kommentaren auch als "Herzstück" des neuen Rechts bezeichnet worden. Sie ermöglicht als präventive Maßnahme eine Überprüfung der Arbeitsplätze und aller Tätigkeiten auf gesundheitsbelastende und sicherheitsgefährdende Faktoren. Die Schulleitung ist nach § 5 Arbeitsschutzgesetz verpflichtet, eine umfassende Gefährdungsbeurteilung durchzuführen.

Der Erlass zu "Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit der Landesbediensteten im Schulbereich" basiert auf dem Arbeitsschutzgesetz und dem Arbeitssicherheitsgesetz.

Darin beschrieben ist die Pflicht, "die Arbeitsbedingungen der Bediensteten im Hinblick auf Gefährdung der Sicherheit und der Gesundheit unter Berücksichtigung aller Faktoren der Arbeitsumgebung einschließlich psychosozialer Belastungen, der Arbeitsorganisation, der arbeitenden Menschen und der auftretenden Wechselwirkungen zu beurteilen, Verbesserungsmaßnahmen zu planen, durchzuführen, auf Wirksamkeit zu prüfen, sich ändernden Gegebenheiten anzupassen und den gesamten Prozess zu dokumentieren." vergl. Runderlass

Elemente der umfassenden Gefährdungsbeuteilung

Erhebung der
sicherheitstechnischen
Gefährdungen
Erhebung der
psycho-sozialen
Gefährdungen und Belastungen
  • Begehung
  • Messungen
  • Checklisten (Raumkataster)
  • Auswertung von Unfallmeldungen und Verbandbüchern
Bei folgenden Gefährdungen sind weitere Erhebungen erforderlich:

Die sicherheitstechnischen Gefährdungen lassen sich am besten mit Hilfe von sogenannten Checklisten durchführen. Eine Anleitung zur Vorgehensweise bietet die Powerpoint-Datei: Gefährdungsbeurteilung an Schulen.(ppt 530 KB)

Ein Flussdiagramm einer umfassenden Gefährdungsbeurteilung mit Hinweisen auf externe Unterstützung finden Sie hier (PDF 30 KB).

Ziele

Die Gefährdungsbeurteilungen dienen zur Ermittlung und Bewertung von Ursachen und Bedingungen, die zu arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren oder Unfällen in Schulen führen.

Die Gefährdungsbeurteilungen sollen helfen, zielgerichtete und wirksame Arbeitsschutzmaßnahmen zu treffen. Denn nur wer Gefährdungen in der Schule wirklich kennt, kann kosteneffektiv die richtigen Mittel einsetzen, um den Schutz der Beschäftigten zu verbessern.

Diese Gefährdungsbeurteilungen liefern die Grundlage für eine fortlaufende Verbesserung von Sicherheit und Gesundheitsschutz in der Schule.


Letzte Aktualisierung 18.02.2009

Karin Kayser / Gerhard Beer