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Lärm stört das Lernen und belastet.In Klassenräumen erreicht oder überschreitet der Lärm selten die Grenze, bei der "aurale" Lärmwirkungen eintreten können: 80 dB. Störender Lärm tritt hier bereits weit unterhalb dieser Grenze auf, ab ca. 55 dB. Hier spricht man von "extraauralen" Lärmwirkungen, die Auswirkungen auf den Gesamtorganismus haben. (s. dazu die Fachinformation über Lärmstress, PDF) Nach einer Studie des Instituts für Interdisziplinäre Schulforschung der Universität Bremen aus dem Jahr 2001 ist Lärm einer der wesentlichsten Belastungsfaktoren im Lehrberuf. Demnach bedeutet Unterrichten in akustisch ungüngstigen Räumen Reden mit ständig erhobener Stimme und hat nachweisbar Auswirkungen auf die Gesundheit aller am Unterrichtsprozess Beteiligten. Unterrichtssituationen sind auf optimale Hörbedingungen angewiesen, um sprachliche Informationen verstehen und mental verarbeiten zu können. Dies gilt insbesondere für Schüler, denen das Hören und Zuhören schwerer fällt.
Letzte Aktualisierung
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