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Stress

Selye führte 1936 den Begriff „Stress“ in die Medizin und Psychologie ein. Er bezeichnete die unspezifische Alarmreaktion des menschlichen Organismus bei physischer und psychischer Belastung als Stress. Belastende Reize, die sog. negativen Stress (auch Dis-Stress) auslösen, werden Stressoren genannt.

Im Schulbereich auftretende / bekannte Stressoren sind:

Organisatorische Stressoren
Soziale Stressoren
  • Arbeitsaufgabe zu schwierig
  • Arbeitstempo
  • Zeitdruck
  • Arbeitsumfang
  • Termindruck
  • Einzelkämpfertum
  • Konflikte
  • Teamarbeit
  • Mobbing
  • Soziale Interaktionsdichte in der Schulklasse
Physische Stressoren
Psychische Stressoren
  • Einseitige körperliche Belastung (Stehen vor der Klasse)
  • Lärm
  • Beleuchtung
  • Klima
  • Schadstoffe
  • Mangelnde Ausstattung der Fachräume
  • Überforderung
  • Unterforderung
  • Fehlende Entspannung
  • Fehlende Anerkennung/ Unterstützung
  • Informationsmangel
  • Konkurrenzdruck
  • Unklare Zuständigkeiten
  • Verantwortungsdruck
  • Fehlende Interaktionskultur

Wenn Menschen sich permanent einigen oder allen genannten Stressoren ausgesetzt fühlen ohne Bewältigungsstrategien zu entwickeln, kann Stress zu ernsthaften psychischen und psychosomatischen Erkranklungen führen.

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Letzte Aktualisierung: 13.01.2012 Barbara Kubesch