Schulverpflegung

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Gefährdungen

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Zu einer Ganztagsschule gehört die Bereitstellung eines warmen Mittagessens, das ist unstrittig (siehe Erlass „Die Arbeit in der öffentlichen Ganztagsschule“ vom 16.03.2004)

Aber wie ist die "Ess-Lage" derzeit? An vielen Schulen schlecht. Das meinen laut einer Umfrage nicht nur Schüler sondern auch Beratungskräfte, Eltern und Lehrer. So lägen die Teilnahmezahlen an mittäglicher Verpflegung in Ganztagsschulen gerade mal bei durchschnittlich 15 Prozent. Auf der Suche nach möglichen Ansatzpunkten zeigen die Untersuchungen deutlich, dass eine gute Schulverpflegung keine rein organisatorische Aufgabe ist – vielmehr bedeute sie zugleich die Einbringung einer Vielzahl weiterer Kriterien und somit schulischer Aktivitäten: wie ein ansprechendes Raumangebot mit geringem Geräuschpegel, keine Warteschlagen an den Ausgaben, freundliches Personal, individuelle vielfältige Angebotsvariationen, Mitbestimmung und Beteiligungsmöglichkeiten der Schüler sowie Einbettung in Schulleben und Unterricht.
aus: Was Hänschen nicht lernt (und isst)...

Probleme gibt es offensichtlich hinsichtlich der Verpflichtungen im Rahmen der Organisation der Mittagsverpflegung.
Ein Ergebnis der Umfrage des Kultusministeriums in allen niedersächsischen Ganztagsschulen zur Organisation des Mittagessens im Frühjahr 2007 war, dass in einigen niedersächsischen Ganztagsschulen diesbezüglich zurzeit Informationsdefizite bestehen.

Schulmensen sind Lebensmittelunternehmen, die die Mindestanforderungen für den gewerbsmäßigen Umgang mit Lebensmitteln gemäß EU-Verordnung Nr. 852/2004 vom 29.04.2004 einzuhalten haben. 


Letzte Aktualisierung: 09.12.2009 Lothar Gröne