|
|||
|
Einleitung
|
Einleitung Diese Internetseiten basieren auf der von Wolf Liebelt herausgegebenen
Broschüre
Mit den hier vorliegenden Internetseiten soll der/die Unterrichtende
in die Lage versetzt werden, mit "Dead Poets Society" qua Film
im Englischunterricht zu arbeiten, damit der Film nicht "einfach
mal nur so" gezeigt wird, vorzugsweise als Lückenfüller
zum Schuljahresende. Der Ansatz ist ähnlich wie bei Grindhammer
, jedoch werden hier darüber hinaus ganz konkret Arbeitsmaterialien
bereitgestellt, die dem/ der Unterrichtenden zeitaufwendige Vorbereitungen
abnehmen. So wurde etwa ein detailliertes Szenenübersicht
erstellt; der zweistündige Film wurde in knapp 100 Szenen unterteilt.
Jede Szene ist zeitlich nach Stunde/Minute und Sekunde fixiert und kann
so schnell und mühelos auf dem Bildschirm eingespielt werden, da
fast alle neueren Videorecorder über ein entsprechendes Zählwerk
verfügen. Weil die zeitliche Segmentierung eines zweistündigen
fremdsprachlichen Videofilms sehr zeitaufwendig ist, unterbleibt sie in
der Regel im Schulalltag, was wiederum zur Folge hat, dass eine solide
Interpretation des Filmes ebenfalls unterbleibt. Man benutzt zur Interpretation
dann allenfalls das durch Seitenzahlen leichter zu handhabende Buch, und
so verschwindet der Film wieder von der Bildfläche. Weiß man
aber, wann welche Szene anfängt bzw. aufhört, kann man bei der
Filmbetrachtung (vorzugsweise per Fernbedienung) leicht Szenen stoppen
oder wiederholen (mit und ohne Ton) oder in Zeitlupe vorspielen. Diese
Manipulierbarkeit des Videofilms sollte gerade im Fremdsprachenunterricht
eine wichtige Rolle spielen. Die technischen Möglichkeiten des Videocassettenrecorders
sind zwar allgemein bekannt, werden aber im Unterricht viel zu wenig genutzt.
Der Film „Dead Poets Society” liegt seit 2002 auch auf DVD
vor (Preis bei amazon.de: €30,99 neu, gebraucht ab €14,00).
Mit einer DVD lässt sich im Unterricht weitaus leichter arbeiten
als mit einer Videocassette: so ist bei spielsweise der schnelle Zugriff
auf bestimmten Szenen, der gerade bei der Filmanalyse sehr wichtig ist,
völlig unproblematisch; da an vielen Schulen aber noch mit Videofilmen
gearbeitet wird, ist die Segmentierung in Form eines Szenenübersichts
nach wie vor sinnvoll. Das hier vorgelegte Szenenübersicht
samt Fragen war Grundlage eines kleinen Unterrichtsprojektes, das
mit einer 11. Klasse erprobt wurde. |
||
|
|
|||
| Einleitung |
|||