Die Don-Bosco-Schule ist eine Haupt- und Realschule in Trägerschaft des Bistums Hildesheim.

Aktivitäten 2009/2010
Zauberwort Kinesiologie  –  Brain Gym in der Klasse 5H
 

Nachdem im Februar 2009 ein ELF-Abend zum Thema „Brain Gym“ an unserer Schule stattgefunden hat und  im letzten Jahr eine 5. Klasse von Frau Kessler in die Materie eingeführt wurde, hat nun zu Anfang des neuen Jahres die Klasse 5H an dem Brain-Gym-Modul teilgenommen.

Frau Oberstudienrätin Annette Kessler verdeutlichte auf einem Elternabend anschaulich, dass die beiden Gehirnhälften unterschiedliche Aufgaben wahrnehmen. So ist die linke  Gehirnhälfte für den logisch - analytischen Bereich zuständig und die rechte für den kreativ- emotionalen Bereich. Für das Erlernen von Neuem bieten zwei aktive Gehirnhälften die besten Voraussetzungen. Mit dem freudigen Ausprobieren der Bewegungsübungen wurde den anwesenden Eltern die Zusammenhänge zwischen Denken und Körpererfahrung deutlich.

Mit unseren Kindern der 5H arbeitete Frau Kessler in zwei Doppelstunden.

Auch den Kindern wurden die unterschiedlichen Aufgaben der Gehirnhälften  erklärt und es wurden in den praktischen Übungen unterschiedliche Sinneskanäle aktiviert und Überkreuzbewegungen mit Musik eingeübt. Die Überkreuzübungen helfen neue Verbindungen zwischen den Gehirnhälften zu schaffen, zu festigen und zu aktivieren. Super wäre, wenn jede/r vor Erledigung der Hausaufgaben, vor einem Referat oder sonstiger geistiger Anstrengungen so etwa 2 Minuten Überkreuzübungen machen würde.

 

Das Ohrenauffalten hilft dabei, sich wieder besser zu konzentrieren, wenn es ums Zuhören geht. Also: Vor jedem Diktat immer schön die Ohren auffalten, damit man beispielsweise gut den Unterschied zwischen einem „m“ und einem „n“ hören kann und überhaupt besser aufpassen kann. 

 

Die Kinder der 5H haben in der Zeit mit Frau Kessler auch eine Lerntyp-Auswertung vorgenommen. Dabei wurden ihnen in Ansprache der unterschiedlichen Sinneskanäle Merkaufgaben gestellt:

  • Hören:  10 Wörter wurden vorgelesen und es sollten sich so viele wie möglich gemerkt und aufgeschrieben werden.

  • Sehen: Es wurden den Kindern nacheinander 10 Gegenstände gezeigt, die sie sich merken und aufschreiben sollten.

  • Fühlen: Die Kinder standen im Kreis mit den Händen auf dem Rücken und es wurde ihnen ein Gegenstand nach dem anderen gereicht, den sie ertasten sollten.

Die Ergebnisse wurden zuerst von den SchülerInnen selbst notiert und in der darauffolgenden Stunde von Frau Kessler ausgewertet. Die SchülerInnen bekamen ein Feedback und Tipps, mit welcher Strategie sie zukünftig besser lernen könnten. So konnte sich jede/r einem bestimmten Lerntyp zuordnen und künftig seinem bevorzugten Sinneskanal entsprechend lernen.

Auf den Fotos bekommen Sie einen Eindruck von dieser Arbeit.


Jennifer Hahn im Februar 2010



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