Die Don-Bosco-Schule ist eine Haupt- und Realschule in Trägerschaft des Bistums Hildesheim.

Aktivitäten 2012/2013
Auf mehrfachen Wunsch ist die Rede der Schulleitung zur Schulentlassung 2013 hier abgedruckt.


Schulentlassung 2013-Rede der Schulleitung

SCHLUSS MIT LUSTIG

1.Szene: Mittwochmorgen. Ich betrete schwungvoll den Klassenraum. Mein Erscheinen an der Tür setzt bei den Schülern ameisenhafte Aktivität frei: ein letzter hungriger Biss in das Pausenbrot, noch ganz flott zum Regal, das Deutschbuch auf den Tisch, dem Tafeldienst fällt in allerletzter Sekunde ein: Ach, die Matheaufgaben aus der Vorstunde müssen weggewischt werden. Ein aufwändiges Kramen in den Taschen nach den Hausaufgaben beginnt. Dabei lässt jemand ungeschickt das Etui des Nachbarn auf den Boden fallen. „Hey, du Jude!“ ist die Antwort. Mein Schwung verpufft. Schluss mit lustig. (Eine reale Szene hier aus der Schule.)

2. Szene: Eine Schülerin schreibt mir eine sehr persönliche Erfahrung: Es ist unerträglich. Jeden Tag wieder muss ich mich dazu zwingen durch die Tür der Klasse zu gehen. Jeden Tag wieder in die Augen derer zu sehen, die über mich reden. Hinter meinem Rücken das spöttische Lachen zu hören. Und ich kann nichts dagegen tun. Ich fühle mich diesen Gemeinheiten ausgeliefert. Man nennt das wohl Mobbing, wenn man hinterrücks fertig gemacht wird. Nicht nur, dass da mehrere in der Klasse an einem Strang ziehen und sich einen Spaß daraus machen, mich zu erniedrigen. Sie ziehen auch im Netz über mich her. Manchmal will ich einfach nur weg, raus aus allem, dem Ganzen ein Ende setzen. Schluss mit lustig. (Eine echte Erfahrung hier aus der Schule.)

3. Szene: So hatte sich Thomas Gottschalk seine vorweihnachtliche „Wetten, dass ...?“-Sendung nicht vorgestellt. Zunächst beginnt alles in gewohnter Samstagabend-Unterhaltungs-Manier. Gottschalk und Co-Moderatorin Michelle Hunziker flirten ein bisschen und begrüßen Gäste und Kandidaten. Der erste: Samuel Koch, 23 Jahre alt, - jung, durchtrainiert. Er will mit Sprungfedern unter den Schuhen über mehrere Autos springen. Die Bildregie zeigt seine Mutter, wie sie schon bei der Beschreibung der Wette vor Aufregung an ihrer Unterlippe knabbert. Samuel Koch hüpft sich noch kurz warm und startet. Fünf Autos in vier Minuten überspringen. So die Wettbeschreibung.

Nach den ersten übersprungenen Autos steigt die Spannung, denn in der Limousine, die nun folgen soll, sitzt Samuels Vater am Lenkrad. Die Kameraführung bietet den Zuschauern eine ganz besondere Perspektive: Zunächst sehen sie durch die Windschutzscheibe hindurch, wie der junge Mann Anlauf nimmt – und dann sieht man von unten durch das Autodach, wie er sich zum Salto einrollt. Dann allerdings sieht man Samuel nur noch ganz kurz: Er ist gelandet, rührt sich aber nicht mehr. Die Bildregie zeigt auf dem Gästesofa die entsetzte Sara Nuru und dann das ebenso geschockte Publikum. Aus dem Hintergrund hört man den Vater nach der Mutter des Kandidaten rufen, die sofort zu ihrem Sohn eilt. Michelle Hunziker ruft nach einem Notarzt, Thomas Gottschalk scheint es die Sprache verschlagen zu haben. Schluss mit lustig. ( Eine wirkliche Szene vor gut zwei Jahren im ZDF)



Liebe SchülerInnen, Eltern, KollegInnen, MitarbeiterInnen, drei Szenen, die so gar nicht in die feierliche Stimmung einer Schulentlassungsfeier zu passen scheinen. Euer Motto „Schluss mit lustig“ hat sie in meinen Gedanken ausgelöst.

Zunächst: Ein Motto ist üblicherweise ein Slogan, den sich eine Gruppe auf ihre Fahnen schreibt. Ein Motto ist eine Devise, die eine gemeinsame Idee ausdrücken will. Als wir in euren Klassen die verschiedenen Mottovorschläge abgefragt haben, war die eindeutige Mehrheit von euch für den Vorschlag „Schluss mit lustig“. Da merkt man, da sitzt ganz viel Energie dahinter, weil es das Lebensgefühl vieler von euch ausdrückt; damit könnt ihr euch identifizieren. Nach euren Erklärungen hat es wohl damit zu tun, dass ihr die Schuljahre an der Don-Bosco-Schule durchaus als eine Zeit erlebt habt, in der Spaß und Humor, Lockerheit und Leichtigkeit angesagt waren. Mir fallen dazu eure Mottotage wieder ein. Selten so kreative Mottotage erlebt: Da gab es ein Krümelmonster zu bestaunen, einen silberfarbenen Ganzkörperanzug, der als Astronaut durchging. Am Tag des horizontalen Gewerbes erinnere ich mich an eine pelzbesetzte Zuhälterjacke und an knallrote hochhackige Lacklederstiefel, auf die sicher manche Prostituierte scharf gewesen wäre. Cool. In dieser Woche gab´s ganz viel Spaß auch als dann die Damen und Herren Zuhälter und Prostituierten eine Polonaise durch meinen hochspannenden Reliunterricht machten. Das war schon lustig. Insofern trifft euer Motto ins Schwarze. Jetzt ist nämlich Schluss mit lustig. So ein Motto ist ein gruppendynamisches Phänomen. Es stellt sozusagen den Mainstream, das stärkste Gefühl einer Gruppe dar. Dabei könnte allerdings der Eindruck entstehen, dass die Schulzeit hier für alle einfach nur easy und spaßig war. Ihr wisst aber sehr genau, dass das nicht durchweg und für jede und jeden der Fall war, z. B. für die Schülerin, von der ich in der 2. Szene sprach, die ganz gezielt und immer wieder von einer Gruppe von Klassenkameraden hinterrücks oder im Netz beleidigt, beschimpft und ignoriert wurde. Nicht mal Gespräche mit den verschiedenen Beteiligten haben diese Lust am Fertigmachen ein für alle Mal beenden können. Folge für diese Schülerin wie für viele andere Mobbingopfer: Schluss mit lustig: Leidvolle Stunden, in denen sie sich sehr genau überlegen musste, ob sie sich im Unterricht meldet oder ob sie dann von hinten die Blicke durchbohren oder hinterrücks fies über sie getuschelt wird. Das Phänomen „Mobbing“, speziell auch das Cybermobbing im Internet, ist eine neue, subtile Art, also eine feine, für viele gar nicht wahrnehmbare Art des systematischen Fertigmachens von Mitschülern - oftmals aus Spaß am Überlegenheitsgefühl. Zu den Starken dazuzugehören, ist ein cooles Gefühl. Ich spreche das hier heute so deutlich an, weil das Phänomen inzwischen überall seinen Platz hat, neben der Schule auch in der Arbeitswelt. Es gibt Zahlen, nach denen in Deutschland 1 Mio Erwerbstätige darunter leiden, dass sie regelmäßig schikaniert und seelisch verletzt werden. Das fängt an mit der Zuteilung sinnloser Aufgaben, geht weiter mit der Verbreitung falscher Tatsachen und spitzt sich zu in ständiger Kritik an der erbrachten Arbeit. Ich bitte euch: Macht nicht mit dabei. Fallt nicht sofort ein, wenn über jemanden hergezogen wird, auch wenn es cool ist, dazuzugehören. Fragt euch: Will ich, dass mit mir so umgegangen wird? Wenn nicht: Lasst es. Werdet nicht zu schonungslosen Mitmobbern, sondern lasst euer Herz sprechen und verschont andere.

Und dann wünsche ich euch, dass ihr auf Arbeitsbedingungen treffen werdet, die förderlich sind für euch, auf Chefs, die euch und eure Talente erkennen, auf MitarbeiterInnen, die an einem guten Arbeitsklima interessiert sind und euch partnerschaftlich miteinbeziehen.

Zur 1. Szene Mittwochmorgen im Klassenraum, in dem ein Schüler aus Ärger über sein heruntergestoßenes Etui ein Schimpfwort benutzt, bei dem sich bei mir alles zusammenzieht: Du Jude! Ich habe auf diese Entgleisung streng reagiert und hab den Schüler des Raumes verwiesen, um ihm, der Situation und mir eine Verschnaufpause zu verschaffen. Das hat bei dem betroffenen Schüler und bei einigen in der Klasse für Verwunderung gesorgt. Nach zwanzig Minuten saßen wir wieder beieinander und ich hab versucht zu erklären, warum ich diese Beschimpfung nicht dulde. Mir hat sich vor allem durch die Erzählungen meines Vaters die jüngere deutsche Geschichte besonders eingeprägt. Mein Vater ist das älteste von 9 Kindern einer westfälischen Bauernfamilie in der Nähe von Münster. Gut katholisch, mein Opa war Bürgermeister des Ortes, ein humorvoller Bauer, der meinem Vater nicht nur das Einmal Eins der bäuerlichen Hofführung beibrachte, sondern auch unzählig viele Gedichte und Lieder, die mein Vater heute mit 88 und manchmal schon leicht dement, noch alle im Schlaf aufsagen und singen kann.

Mein Vater bekam 1942, vor gut 70 Jahren, wie viele andere auch mit knapp 17 Jahren einen so genannten Stellungsbefehl: Für die Familie die Gewissheit: Der Junge muss in den Krieg, zunächst zum RAD, dem Reichsarbeitsdienst. In einem Buch über seine Kindheit schreibt mein Vater: „Nach wenigen Tagen in Bersenbrück (liegt im Landkreis Osnabrück) werden wir in ein große Baracke befohlen. Plötzlich erscheinen einige Offiziere, die den Reichsadler auf dem Ärmel tragen und an ihrem Kragen Runenzeichen der Waffen-SS. Die beginnen, hohe Lieder auf den Führer zu singen. Sie erklären uns, es sei eine ganz besondere Ehre, den Endsieg über den Bolschewismus im Ehrenkleid der Waffen-SS zu erringen. Wir seien berufen, für Führer und Vaterland mit der Elite des Führers zu kämpfen. Schließlich fordern sie alle Jungen auf, dem Ruf des Führers zu folgen und sich zur Waffen-SS zu melden. Wer möchte? Keiner meldet sich. Die ganze Versammlung bleibt stumm. Niemand hebt den Finger. Die Herren mit den Runenzeichen mustern Jungen für Jungen, schnippen mit den Fingern und befehlen, vorzutreten. Mich haben sie ausgesucht:“ (Schluss mit lustig.) Weiter schreibt mein Vater: „Damals wusste ich noch nicht, wie an anderer Stelle unter tausenden jüdischen Menschen, die auf der Rampe in Auschwitz standen, jene ausgesucht wurden, die nach der Meinung der Nazis noch zu gebrauchen waren. Die anderen waren gleich zum Tode verurteilt“. In den nächsten nachdenklichen Zeilen ist zu lesen: „Es gehört sich nicht, hier einen Vergleich mit meinem Schicksal anzustellen. Allerdings war es jene gleiche Niedertracht der Nazis, die Menschen nach Brauchbarkeit sortiert. Die einen, um getötet zu werden, die anderen, um andere zu töten.“

Mein Vater ist wie viele andere gezwungenermaßen bei der SS gewesen, hatte das große Glück als Kühlerfigur bei einer nächtlichen Spähfahrt so schwer verletzt zu werden, dass er für den Krieg unbrauchbar wurde. Er hat später in seinem Beruf anderen Menschen und als Familienvater uns 4 Kindern ins Herz gepflanzt, kritisch zu sein gegenüber Extremisten und das unglaubliche Unheil der Nazis an den Juden nicht zu vergessen. Mütter, die die Nazis grausam von ihren Kindern getrennt haben, Frauen, die Abschied nehmen mussten von ihren Männern, Geschwister, die sich niemals mehr wiedersehen würden.

Ich habe in dieser Mittwochmorgenstunde ein wenig davon erzählt. Ich hatte das Gefühl, dass viele in der Klasse verstanden haben, warum die Bezeichnung „Jude“ als Schimpfwort absolut ungeeignet ist.

Euch bitte ich: Seid hellhörig, wenn jemand derartige Schimpfwörter benutzt, auch aus Spaß/just for fun, weil er damit die ungeheure Ignoranz und Gewaltherrschaft der Nazis, die Millionen von Menschen das Leben gekostet hat, verharmlost. Macht nicht einfach weiter, wenn solch unbedachte Sprüche über Juden, Türken, Polen, Schwule, Lesben…die Runde machen. Hier ist Schluss mit lustig. Ich finde es toll, wenn sich Jugendliche von heute auch viele von euch aufmachen nach Auschwitz, Bergen Belsen, Berlin zu fahren, um an diesen Orten hautnah ein wenig von dieser unglaublichen physischen und psychischen Gewalt zu erahnen, zu der Menschen fähig sind.

Zur 3. Szene: Vor der Sendung lagen für Samuel Koch 5 Monate mit endlos langem Training mit mehr als 500 Sprüngen: „Was die Sprünge anging“, sagt er, „war ich mir meiner Sache so sicher, dass ich mich nur noch mit so unwichtigen Fragen befasste wie: Passt die Farbe meines Helms zu den Klamotten der Limousinenfahrer? Oder: In welcher Hose sieht mein Hintern nicht so fett aus? Als es losging, sind mir Fetzen des Psalms 23 durch meinen Kopf gerauscht: „Der Herr ist mein Hirte“, sagt der tiefgläubige Christ. Und dann „Rechter Fuß, linker Fuß, Einspringen, Absprung, hoch in den Salto! Ein Knall. Nacht!

Der junge Mann verbrachte nach dem Unfall ein Jahr in einer Schweizer Spezialklinik für Querschnittsgelähmte. Resultat: Er kann seinen Kopf wieder bewegen, alles andere nicht, und er kann sprechen. Seit Januar studiert er in Hannover die Fächer Musik, Theater und Medien. Und er hat ein Buch geschrieben, das für Aufsehen sorgt: Zwei Leben. Daraus habe ich einen Spruch von Samuel Koch an meiner Pinwand am Schreibtisch hängen, der mich gepackt hat „Selbstmitleid ist nicht mein Ding. Man kann auf jedem Niveau klagen und auf jedem Niveau glücklich sein.“, also auch auf seinem. Ein Mensch, den jeder wegen seiner enormen Behinderung bedauert, betrachtet gar nicht sein besonderes Handicap als Dreh- und Angelpunkt für´s Glücklichsein. Man kann auf jedem Niveau klagen und auf jedem Niveau glücklich sein. Samuel Koch empfindet sich als glücklich, selbst in seinem Zustand! Jeder von uns kennt Menschen, die ständig klagen, lamentieren, deren Glas immer halb leer ist, die ewig etwas zu meckern haben, die stets ein Haar in der Suppe finden. Andere haben so manchen Schicksalsschlag erleben müssen; Krankheit, Tod eines nahen Menschen, Verlust der Arbeit, und wirken trotzdem gelassen und zuversichtlich, ja oft sogar optimistisch. Ich kenne da beeindruckende Menschen.

Euch ermuntere ich, seht positiv in die Welt. Lasst nicht ständig das `Aber` raushängen. Freut euch auf eure Zukunft, vertraut euch und euren Talenten, sucht und findet Menschen, mit denen ihr etwas anfangen könnt, die konstruktiv sind, die es gut mit euch meinen, mit denen ihr Beziehungen eingehen könnt, vielleicht sogar eine Partnerschaft. Und vielleicht gelingt es euch, unangenehme, möglicherweise sogar schmerzliche Erfahrungen im Leben anzunehmen und auf dem Niveau glücklich zu sein.

Schluss mit lustig: Ich gratuliere euch zu eurem Motto. Es hat es in sich. Euer Motto macht deutlich, wie sehr viele von euch die Don-Bosco-Schulzeit mit der besonderen Atmosphäre durch gute Beziehungen zu den Lehrkräften, zu Haus Gödeke, Schulass Thiel, Sozialp Fr. Hahn., Sekret Fr. Kaevel genossen haben bis hin zu den ausgelassenen Mottotagen mit euren coolen Verkleidungsideen und eurer Ausgelassenheit. Und euer Motto bot mir zum Schluss noch einmal die Gelegenheit, deutlich zu machen, wie wir Lehrkräfte und MA der DBS unsere Erziehungs- und Bildungsaufgabe verstehen: Wir möchten, dass junge Leute, dass ihr, respektvoll seid im Umgang mit euch selber, mit anderen, auch mit Fremden. Wir möchten, dass ihr gebildete Menschen seid und weiter werdet, die was wissen, die Ideen haben, die Verantwortung tragen für ihr eigenes Leben, für ihren Berufsweg . Wir entlassen euch heute ins Leben und hoffen, dass ihr ein Gespür habt für Gerechtigkeit, für Benachteiligte am Arbeitsplatz, in unserer Gesellschaft oder in der weiten Welt. Wir wünschen euch, dass euer Leben gelingt und dass ihr auf jedem Niveau glücklich sein könnt.

Ein Lied drückt all unsere Wünsche für euch aus. Es ist keines aus den Charts, kein Ohrwurm, nichts Populäres. Es ist ein jüdisches Lied, ein Lied, in dem die Sehnsucht nach Leben, der Schmerz, den man im Leben manchmal erlebt, aber auch das Glück, das meistens leise und zart daherkommt, besungen wird: Layla. Frau Hahn und Herr Richter begleiten es.

Eine kleine Anekdote zum Schluss: Als ich unser erstes Kind zur Welt brachte, damals im Krankenhaus in Bückeburg, war mein Mann als frischer Vater Dauergast auf der Entbindungsstation und wir konnten so langsam mit unserem Justus Familie werden. (Übrigens Kinderkriegen kann etwas extrem Schönes und glücklich Machendes sein.) Da gab es für die jungen Mütter an einem Abend eine herzhafte klare Suppe mit Buchstaben aus Nudeln drin. Eine Buchstabensuppe. Mein Mann, der manchmal ein Schlitzohr ist, ging darauf mit meinem Suppenteller in die Küche zu Schwester Nicole und sagte: „Schwester, da ist ein H in der Suppe!“ „O nein, wie kommt das denn? Ich werde sofort den Teller tauschen!“ versprach die verunsicherte Schwester und dachte wohl an die scharfen Hygienevorschriften bis sie am Augenzwinkern meines Mannes, der ihr auf einem Löffel eine Nudel in der Form des Buchstabens H entgegenhielt, erkannte, dass er sie veräppelt hatte. Als Wiedergutmachung brachte mein Mann ihr am anderen Tag ein selbstgebackenes großes H aus Hefeteig.

Kein H aus Hefeteig, aber ein kleines Päckchen Buchstabennudeln werden wir euch gleich verschenken. Manche werden vielleicht gleich das H darin suchen. Man kann sich damit aber auch ´ne herzhafte, gesunde Kraftbrühe davon kochen. In jedem Fall ist dieses kleine Geschenk eine Erinnerung daran, nicht ständig nach dem Haken an der Sache Ausschau zu halten, sondern gesund und kraftvoll, kontaktfreudig, respektvoll, optimistisch und humorvoll durch´s Leben zu gehen. Alles Gute und Gottes Segen für euch, liebe Sch, für Sie, liebe Eltern und Großeltern.

Maria Schwedhelm, 21.6.2013


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