Englisch in der Grundschule
Vorbemerkungen zum Kurs "FLIGS-Bausteine"

 Kompetenzbereiche

Im Englischunterricht ist die sprachliche und interkulturelle Handlungsfähigkeit das übergeordnete Ziel. Erfolgreiches sprachliches Handeln umfasst die Fähigkeit zu Rezeption, Interaktion und Produktion. Hierbei greifen die drei im Strukturmodell dargestellten Bereiche der funktionalen kommunikativen Kompetenzen sowie der Methoden- und interkulturellen Kompetenzen ineinander.

Bei den funktionalen kommunikativen Kompetenzen wirken die kommunikativen Fertigkeiten und die sprachlichen Mittel zusammen. Die kommunikativen Fertigkeiten sind Hör- und Hör-/ Sehverstehen, Sprechen, Lesen, Schreiben und Sprachmittlung. In den Fertigkeiten Hör- und Hör-/ Sehverstehen und Sprechen erreichen die Schülerinnen und Schüler eine höhere Kompetenzstufe als im Lesen und Schreiben. Mit Sprachmittlung ist in erster Linie die Fertigkeit des sinngemäßen Übertragens in Fremd- und Herkunftssprache zur Bewältigung von Kommunikationssituationen gemeint.

Zu den sprachlichen Mitteln gehören Wortschatz, Grammatik, Aussprache und Intonation. Sie sind funktionale Bestandteile der Kommunikation und haben grundsätzlich dienende Funktion. Darüber hinaus werden Methodenkompetenzen erworben. Die Lernenden setzen sich mit fachspezifischen Methoden, Arbeitstechniken, Lernstrategien und der Organisation des Sprachlernprozesses auseinander, um ihren Lernweg zunehmend selbstständiger und effektiver gestalten zu können.

Im Bereich der interkulturellen Kompetenzen werden Schülerinnen und Schüler zunehmend befähigt, fremdsprachliche Äußerungen vor dem Hintergrund ihrer eigenen kulturellen Identität zu deuten, zu werten und zu beurteilen. Sie eignen sich soziokulturelles Orientierungswissen an, entwickeln Interesse und Bewusstsein für eigene sowie andere Verhaltensweisen und gehen tolerant und kritisch mit kulturellen Differenzen um. Langfristiges Ziel ist die praktische Bewältigung von interkulturellen Begegnungssituationen.


© NiLS, 2005

Stand: 03.09.2007