Kunstprojekte

Kunstprojekte

Werken und künstlerische Betätigung sind für unsere Schüler eine wichtige Abwechslung im Schulalltag. In der Vergangenheit hat es immer wieder Kunstprojekte an unserer Schule gegeben.

Auf dem Schulhof wurde vor einigen Jahren eine Mauer aus Wesersandsteinen gestaltet
Ein Steinmetz half beim Gestalten von Reliefen, die in die Mauer eingearbeitet wurden und beim Erstellen der Mauer. Die Aktion wurde von einer Baufirma unterstützt.

In einer weiteren Aktion wurde eine Igelgruppe aus Eichenholz gestaltet. Hier brachte ein Holzschnitzer den Kindern den Umgang mit alten Werkzeugen nahe.

Im letzten Jahr wurde eine immer wieder von Graffiti verunstaltete Wand an der Turnhalle von den Schülern mit Wandbildern zum Thema Martin-Luther-King gestaltet. Hiebei wurden sie kompetent von einem russischen Künstler unterstützt.

Fantastische Baustelle


Das Kunstprojekt "Fantastische Baustelle" ist Bestandteil des städtischen Netzwerks zur Berufs- und Lebensorientierung (Fluxus) und begann im Sommer 2002.

Der Ort der "Baustelle" ist ein Freigelände hinter dem Freizeitheim Ricklingen. Hier wird von Künstlern des Workshops Hannover e.V. die künstlerisch-kreative  Arbeit an einer ewigen Baustelle angeboten. Das Ziel ist nicht die Fertigstellung eines Kunstwerks und die Realisierung eines vorgefertigten Plans sondern der Arbeitsprozess. Die Baustelle ist eine Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit anderen Menschen Kreativität und Eigenverantwortung zu entwickeln.

Durch die wechselnden Künstler gibt es die kreativen und auch praktischen Leiter der Arbeiten. Die Durchführung und Umsetzung von Ideen ist aber immer abhängig von der jeweiligen Arbeitsgruppe.

Für jeweils 2 Wochen können sich Gruppen von Menschen aller Alters- und Bildungsstufen aus den Stadtteilen und ganz Hannover beteiligen. Die Gruppen werden von den gerade verantwortlichen Künstlern in Gebrauch von Arbeitsmaterialien unterwiesen, durch den Arbeitstag geleitet und motiviert und unterstützt bei der Ideenfindung und Umsetzung. Gearbeitet wird mit unterschiedlichen Materialien wie Holz, Keramik, Sand usw.

Seit Beginn der Fantastischen Baustelle ist unsere Schule dabei und beteiligt sich immer wieder mit Klassen an der Fortführung des Projekts.
 

Im Sommer 2008 arbeiteten unsere Klassen 8a und 8b wieder auf der Fantastischen Baustelle. Thema war Graffititechnik. Die Holzhütte auf der Baustelle wurde grundiert und die Oberfläche dann unter Verwendung von selbst erstellten Schablonen mit Graffitifiguren gestaltet.
Unter dem Motto "Ich bin stark" sollten die Schülerinnen und Schüler sich selber darstellen.

Das Quilt-Projekt des Faches Textiles Gestalten

Im Schuljahr 2007/08 wurde an unserer Schule ein großer Quilt hergestellt und in der Pausenhalle aufgehängt.

Bei der Arbeit

Unser Schul-Quilt
Irgendwann im Laufe des Schuljahres 2007/08 entstand die Idee, ge- meinsam mit möglichst allen Schülern den Eingangsbereich unserer Schule zu verschönern. Viele Pläne wurden gleich wieder verworfen, weil jeweils immer nur wenige Schüler daran beteiligt werden konnten. So gab es nach langen Überlegungen eigentlich nur eine Lösung:
         "Wir nähen einen Patchwork-Quilt!"
Da an unserer Schule zu der Zeit 12 Klassen hatte, wurde ein Quilt mit 12 Blöcken geplant. Das Unternehmen startete mit der Auswahl der Stoffe. Jede Klasse stellte für ihren Block neun verschiedene Stoffe zu- sammen. Dann konnte mit Hilfe von Schablonen mit dem Zuschneiden und der Anordnung der Stoffe innerhalb des Blockes begonnen werden. Hierbei wurde untereinander beraten, ausprobiert und schließlich fest- gelegt, wo welcher Stoff seinen Platz haben sollte.
Endlich konnte mit dem Nähen begonnen werden. Hier waren die Schülerinnen und Schüler unserer beiden 8. und 9. Klassen, von denen die meisten bereits einen Nähmaschinenführerschein erworben haben, mit Eifer bei der Sache, obwohl viele von ihnen zunächst skeptisch an die Arbeit gingen und sich nicht vorstellen konnten, wie aus den vielen kleinen Teilen jemals etwas ganzes werden sollte. Aber mit jeder Naht fügten sich schließlich die Teile zu immer größer werdenden Flächen zusammen, und mit jedem Schritt wuchs auch das Staunen darüber, was da entstand.
Im Mai 2008 ging das Projekt in seine Schlussrunde. Die einzelnen Blöcke konnten zusammengefügt werden, die Randstreifen angenäht und die einzelnen Stofflagen miteinander verbunden werden.
Mit einer kleinen Feier mit Imbiss wurde der Schul-Quilt in der Pausenhalle aufgehängt.

Ergebnis

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