Medienkonzept

                     Medienkonzept Martin Luther-King-Schule

1.Medien
Ausstattung
In der Schule werden vielfältige Medien eingesetzt. Filme, Hör-CD`s und immer noch Musikkassetten unterstützen den Unterricht. Dazu befindet sich im Filmraum der Schule ein Vorführschrank, ausgestattet mit einem Beamer, einem DVD-Player, einem Videogerät und einem Laptop, der es ermöglicht, im Unterricht Filme und Bilder zu zeigen.
Vorhanden ist außerdem noch ein Fernseher mit einem  mit einem angeschlossenen DVD-Player und einem angeschlossenen Videogerät. Auch diese Geräte befinden sich in einem fahrbaren Schrank.
Für den flexiblen Einsatz besitzt die Schule noch einen tragbaren Beamer, um Medien auch in Klassen, Pausenhalle oder Lehrerzimmer zeigen zu können.
Auch ein Lichttonfilmprojektor kann eingesetzt werden.
Weiter sind eine ausreichende Anzahl von Tageslichtprojektoren,  tragbaren CD-Playern und Kassettengeräten vorhanden.
Auch zwei Diaprojektoren können eingesetzt werden.
Weiter ist die Schule im Besitz einer modernen HiFi-Anlage, die für Schulveranstaltungen und Pausendiscos benutzt wird.
Unterrichtsfilme werden über die Medienstelle geliehen, Hör-CD`s zum Beispiel für den Unterricht im Fach Englisch befinden sich in der Schule.
Zu Medien im klassischen Sinn gehören auch die Schultafeln in den Klassen.
Perspektive
Die Ausstattung in diesem Bereich ist zur Zeit ausreichend. Die vorhandenen Geräte werden aber stark strapaziert und müssen deshalb in regelmäßigen Abständen ersetzt werden. Dabei soll darauf geachtet werden, dass CD-Player auch das MP3-Format lesen können. In letzter Zeit sind alte Tafeln ersetzt worden. Dieser Prozess ist aber noch nicht ganz abgeschlossen.
Die Fachkonferenzen sollen sich weiter mit der Beschaffung von Hör-CD´s befassen. Hier ist noch Nachholbedarf. Viele Medien sind im Augenblick noch Privateigentum von Lehrern.

2. Neue Medien
Der Umgang mit den Neuen Medien wird immer mehr Bestandteil des Unterrichtes an unserer Schule. Das Lernen mit neuen Medien bereichert den Unterricht. Computer und Internet sind multifunktionale Werkzeuge, die die bisher benutzten Medien ergänzen und erweitern.
Ausstattung
Dazu sind an unserer Schule zwei Computerräume eingerichtet worden.
In Raum 1 befinden sich 10 ältere Pentium 133-Rechner, die über das N21-Programm beschafft worden sind. Sie laufen unter Windows 95 und sind mit einem Disketten- und einem CD-Laufwerk ausgerüstet. Außerdem befindet sich noch ein neuerer Lehrer-Computer in diesem Raum. Die Computer bilden ein Netzwerk, die Schülergeräte sind durch das Programm HD-Guard vor Veränderungen geschützt, der Internet-Zugang wird durch einen Proxy-Server geregelt, der jugendgefährdende und andere ungewünschte Inhalte sperrt. Ausgedruckt werden kann über einen Laserdrucker (schwarz-weiß). Auf den Computern sind Lernprogramme wie Mathearbeit, Rosenkränzer und Budenberg installiert. In Raum 2 befinden sich 6 modernere Geräte und ein Lehrercomputer. Vor einiger Zeit ist er um 4 Geräte erweitert worden. Dabei kamen aus Platzgründen Laptops zum Einsatz. Alle Geräte laufen unter Windows XP, sind mit einem Diskettenlaufwerk und einem CD-Brenner ausgerüstet und sind ebenfalls vernetzt. Der Internetzugang wird wiederum durch einen Proxy-Server geregelt, der jugendgefährdende und andere ungewünschte Inhalte sperrt. Neben einem Schwarz-Weiß-Laserdrucker kann in diesem Raum auch mit Tinte farbig ausgedruckt werden. Auf den Computern sind ebenfalls Lernprogramme wie Mathearbeit, Rosenkränzer und Budenberg installiert. In diesem Computerraum ist auch noch ein Flachbettscanner vorhanden.
Die Computer werden von der Firma CSS in Hannover betreut.
In der Schule sind 4 moderne digitale Fotoapparate vorhanden. Eine einfache Bildbearbeitung ist in den Computerräumen möglich.
Der Bereich Neue Medien wird vom Schulträger mit zur Zeit jährlich ca. 2000 € ausgestattet.
Perspektive
Die Geräte im Raum 1 genügen im Augenblick gerade noch den Ansprüchen, müssen aber in absehbarer Zeit ersetzt werden. Es hat sich gezeigt, dass ein Raum mit mehr als 10 Arbeitsplätzen eingerichtet werden muss. Deshalb ist es geplant, den Raum 1 kurzfristig um mindestens 2 moderne Arbeitsplätze zu erweitern. Die restlichen Computer können dann, je nach vorhandenen Geldmitteln, Zug um Zug ersetzt werden.
Die Geräte in Raum 2 genügen noch voll den Ansprüchen.
Zur Zeit wird eine neue Videokamera beschafft.
Die Fachkonferenzen sollten sich in der Zukunft verstärkt um die Beschaffung neuer Lernsoftware bemühen.
Langfristig muss daran gedacht werden, auch in Klassenräumen internetfähige Arbeitsstationen aufzustellen, um im Unterricht zum Beispiel Texte erstellen zu können und um an Informationen zu gelangen.
Einsatz im Unterricht
Unsere Schule muss darauf reagieren, dass sich unsere Gesellschaft immer schneller zu einer Informations- und Wissensgesellschaft entwickelt, in der die Nutzung des Computers und des Internets eine zentrale Rolle spielen und die notwendigen Qualifikationen im Umgang mit den neuen Medien vermitteln. Dies geschieht auch um für unsere Schüler zumindest im Ansatz Chancengleichheit herzustellen, da viele zu Hause nicht über die entsprechenden Voraussetzungen verfügen.
Der Umgang mit dem Computer hat auch in der sonderpädagogischen Förderung seinen Platz.
Folgende Förderbereiche können angesprochen werden:
Selbstständigkeit: Alternative zum lehrerbezogenen Lernen, selbstentdeckendes Lernen, unmittelbare Lernzielkontrolle bei Lernprogrammen.
Handmotorik: Auge-Hand-Koordination undTraining der Feinmotorik durch Umgang mit der Maus
Spezifische Wahrnehmungsleistungen: Raum-Lage-Gefüge (Geometrieprogramme), Figur-Grund-Wahrnehmung, Übung der kinästischen Wahrnehmung (Umgang mit der Maus).
Basiskompetenzen: Visuomotorik, Raumlage, räumliche Beziehungen, Gedächtnisleistung, Konzentrationsförderung, Computer als tägliches Arbeitsmittel(Berufsvorbereitung).

Unterstufe
Hier wird der Umgang mit dem PC gelernt: Hoch- und Runterfahren, die Maus, Aufrufen eines Lernprogrammes. Folgende Begriffe werden vermittelt: PC, Computer, Monitor, Bildschirm, Tastatur, Maus, Drucker, Lautsprecher, starten, Doppelklick.
Die vorhandenen Lernprogramme unterstützen den Schreib- und Leselerngang und das Erstrechnen, später wird der Deutsch- und Mathematikunterricht begleitet. Oben beschriebene Basiskompetenzen können ebenfalls erweitert werden.

Mittelstufe
Hier wird der Umgang mit dem PC weiter geübt. Der einfache Umgang mit der Textverarbeitung wird erlernt: Öffnen und Schließen, Text eingeben (Groß- und Kleinschreibung, Absätze, korrigieren, Textteile markieren, Speichern von Dokumenten (Festplatte, CD, Diskette), drucken.
Oberstufe
Hier vervollständigen die Schüler die bisher erworbenen technischen Fertigkeiten. Folgende Lernziele sollen erreicht werden: Bestandteile und Arbeitsweise eines Computers, Umgang mit dem Betriebssystem und der Bedieneroberfläche, Datensicherung, Datenverarbeitung, Veränderung von Daten, Texte eingeben, falsche Wörter verbessern, Texte speichern, Kennen
von Speichermedien.
Inhaltlicher Schwerpunkte sind:
Textverarbeitung (Bewerbung, Lebenslauf, Briefe, Entschuldigungen, Reklamationen, Bestellungen etc.).
Internet: Suchmaschinen, Informationsbeschaffung, Informationsverarbeitung, Darstellen und Bearbeitung von Informationen, elektronische Kommunikation (Email, Chat), Einkauf im Internet.
Datenschutz, Urheberrecht.
Einfaches Bearbeiten von Digitalbildern.

In allen Stufen soll der verantwortliche Umgang mit Spielen vermittelt werden.

Perspektiven
Inder Oberstufe haben unsere Schüler bis jetzt einen Computerführerschein im ALZ erworben. Falls diese Möglichkeit nicht mehr besteht, muss die Schule hier ein eigenes Konzept entwickeln.
Die Diskette ist nicht mehr zukunftsfähig. Hier müssen USB-Sticks beschafft werden und der richtige Umgang mit ihnen vermittelt werden.
Im beruflichen Bereich gewinnt der Umgang mit der Tabellenkalkulation immer mehr an Bedeutung. Kleinere Berechnungen müssen mit ihr durchgeführt werden können. Kurzfristig muss hier ein Konzept für den Unterricht erarbeitet werden (Fortbildung). Langfristig gilt dies auch für das Thema Datenbank.
Die Schule will sich auf einer Homepage darstellen. Ziel ist es auch, dass sich einzelne Schüler und auch Klassen an der Gestaltung beteiligen (Klassenseiten). Eine Klasse oder eine Computer-AG übernimmt die Redaktion und stellt die Inhalte ins Netz.
 

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