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Im Erlebnis-Zoo Hannover Planung und Durchführung einer Projektwoche für die Klasse 4a - Um eine Projektwoche im Zoo Hannover durchzuführen, mussten wir uns ca. 15 Monate vorher anmelden und bekamen im November 2005 einen Termin für März 2007. Leider konnten wir die Räumlichkeiten der Zooschule des Schulbiologiezentrums Hannover, die im Zoo auf Meyers Hof (Bauernhof) wieder errichtet wurde, nicht nutzen. Aber wir erhielten im Rahmen der Projektwoche – siehe Anlage – drei Stunden Unterricht beim Zoolehrer. So verlegte ich das Klassenzimmer für eine Woche in den Zoo. Mitten im Erlebnis-Zoo Hannover zwischen Elefanten, Tigern, Löwen und Giraffen erlebten meine Schülerinnen und Schüler Unterricht zum „ Anfassen“. Zum Beispiel durch das Streicheln eines Pelikans und Anfassen seines Schnabels konnten sie im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“, dass 13 Liter oder auch mehrere größere Fische in den dehnbaren Kehlsack passen. Wir lernten vier Zoo-Erlebniswelten mit ihren Tieren kennen: Gorillaberg, Dschungelpalast, Sambesi und Meyers Hof.
Neben den drei Unterrichtsstunden mit dem Zoolehrer:
- Jungtiere im Zoo - Ernährung der Tiere: Besichtigung der Futterküche - Kriechtiere
rundeten Tiershows und Fütterungen die Projektwoche ab. Aufgrund der Witterung (Kälte, Regen und Schnee) und der damit verbundenen geringen Besucherzahl im Zoo standen wir oft als Helfer bei den Tiershows und Fütterungen im Mittelpunkt. Für unsere Klasse war es eine Woche, in der es galt zu beobachten, zu entdecken, sich verzaubern zu lassen und die Welt der Tiere mit allen Sinnen zu erfassen. In der Woche vor der eigentlichen Projektwoche erhielten sie eine von von der Klassenlehrerin gestaltete Zoomappe mit verschiedenen Aufgabenblättern (Zoobesuchsregeln, Beobachtungsbögen für einzelne Zootiere, Malvorlagen, drei Zoorallyes und Steckbriefvorlagen/Lieblingstier). Die Aufgaben wurden genau besprochen und während der Woche mit gegenseitiger Hilfe bearbeitet. An vier Tagen stand uns jeweils ein Eltern-/ erwachsenes Geschwisterteil als Unterstützung zur Seite.
Nach den Osterferien fand die Nachbereitung statt. Ergebnisse wurden gesichert bzw. ergänzt, Steckbriefe wurden mit Hilfe des Internets www.wikipedia.de verbessert. Im Kunstunterricht - teilweise auch im Sachunterricht - wurden die vielfältigen Ergebnisse auf Plakatwänden fixiert, mit diversen Fotos veranschaulicht und mit weiteren Schülertexten komplettiert. Die Präsentation ist im Eingangsbereich des Unterstufentraktes zu sehen.
Insgesamt ist das Zooprojekt als durchgehend sehr positiv zu bewerten. Der zum Teil „hautnahe“ Kontakt zum lebenden Objekt kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Für meine Klasse war es eine aufregende, lehrreiche Woche. Monika Köhler-Hermann
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