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Statistische Aussagen zum Zuzug von Spätaussiedlern Seit geraumer Zeit ist ein Rückgang neuer Anträge auf Anerkennung als Spätaussiedler zu verzeichnen. Nach der amtlichen Statistik des Bundesverwaltungsamtes (BVA) stellten im Jahre 1999 noch 117.101 Personen einen Aufnahmeantrag, im Jahre 2000 waren es 106.895 Personen, im Jahre 2001 nur noch 83.812 Personen, die eine Aufnahme anstrebten. Im ersten Quartal 2002 gingen 19.597 Anträge beim BVA ein, dies sind 5.277 weniger als im Vergleichszeitraum des letzten Jahres. Im 1. Quartal 2001 wurden Anträge für 42.372 Personen beschieden. Dabei wurden 24.475 positive Bescheide erteilt, 16.650 Ablehnungen ausgesprochen, 1.247 haben sich auf sonstige Weise erledigt. Die Ablehnungsquote beträgt 39 Prozent. Die Zahl der erteilten und bisher nicht zur Ausreise genutzten Aufnahmebescheide lag zum Ende des Jahres 2001 bei rund 150.000, davon waren rund 113.000 älter als ein Jahr. Die Statistik verdeutlicht, dass der Zuzug von Spätaussiedlern unter 100.000 Personen jährlich bleiben wird. Im den ersten drei Monaten des Jahres 2002 sind 13.664 Aussiedler ins Bundesgebiet eingereist. Die Zahlen des ersten Quartals sind nicht repräsentativ für das ganze Jahr. Erfahrungsgemäß kommen in den ersten Monaten des Jahres weniger Menschen als in den Folgemonaten. Dennoch sind es im Vergleich zum Vorjahr etwa 4.000 Personen weniger. Von den 13.664 registrierten Personen wurden als Spätaussiedler 22,35 Prozent, als Ehegatten und Abkömmlinge von Spätaussiedlern 64,61 Prozent, als sonstige Familienangehörige mit ausländerrechtlichen Status 12,04 Prozent registriert. 353 Personen wurden abgelehnt. |
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