Geschichte der Gedenkstätte Dauerausstellung

Die ersten Jahre 1933 - 1935

NS-Strafvollzug

Opfer des NS-Unrechtsstaates

NS-Sonderrecht Späte Einsicht Anhang

 

Franziska Kessel

 

6. Januar 1906

Geboren in Köln.

1921

Volksschulabschluss, anschließend Ausbildung zur Verkäuferin. Eintritt in die „Sozialistische Arbeiterjugend“

1928

Eintritt in die KPD. Redakteurin der „Arbeiter-Zeitung“ in Frankfurt/M.

1930

Verurteilung durch das Reichsgericht zu einem Jahr Festungshaft wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“.

1931

Leiterin der Frauenabteilung bei der Bezirksleitung der KPD Hessen-Frankfurt/M.

Juli 1932 – März 1933

KPD-Reichstagsabgeordnete

März 1933

Nach dem Verbot der KPD Fortsetzung der politischen Arbeit im Untergrund. Ausschreibung zur Fahndung.

April 1933

Verhaftung

November 1933

Verurteilung durch das Oberlandesgericht Darmstadt zu drei Jahren Zuchthausstrafe wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“.

17. April 1934

Franziska Kessel stirbt unter ungeklärten Umständen im Landgerichtsgefängnis Mainz (Zuchthausabteilung).

 

Im Ausstellungskatalog finden Sie weitere Dokumente zu diesem Thema:

 
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Friedrich Lohmeyer

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Röhm-Morde

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Gegenentscheidungen

 

 

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