Schulprogramm

St.-Laurentius-Schule

Grundschule Liebenau

  

 

Vorbemerkungen zum Schulprogramm der Grundschule Liebenau

 

Die Grundschule Liebenau wird seit 1993 als Volle Halbtagsgrundschule geführt. Sie genießt bei allen Beteiligten hohe Akzeptanz. Diese Schulform kommt in besonderer Weise den Herausforderungen der Gesellschaft sowie den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler sowie der Eltern- und Lehrerschaft im Hinblick auf Bildung und Erziehung entgegen.

 

Sie bietet auf Grund der pädagogischen Konzeption und der garantierten Zusatzversorgung  hervorragende Grundlagen für eine Individualisierung im Unterricht, beste Bedingungen für Kooperation mehrerer Kolleginnen und gemeinsame Klassenführungen durch zahlreiche Doppelbesetzungen sowie gute Angebote an Einzelförderungen und Fördermaßnahmen in Kleingruppen und ein besonderes Förderkonzept. Insgesamt fördert sie ein entspanntes Verhältnis zwischen ausgesprochenen Lernphasen und musisch-kulturellen Angeboten. Insbesondere in den ersten beiden Schuljahren wirkt sich die erhöhte Stundenzahl günstig auf das gesamte Lern- und Lebensklima aus.

 

So kann die Grundschule Liebenau besonders auf die Herausforderungen eingehen, die sich aus einer sehr differenzierten Schülerpopulation ergeben:

- ca. 20% sind Kinder von Ausländern und Asylbewerbern

- es gibt erhebliche Anteile von Aussiedlerkindern

 

Die Grundschule Liebenau ist daher bemüht auf dem Hintergrund sozialer Spannungen und ethnischer Verschiedenheiten die Defizite in Bezug auf Erziehung , Bildung und Integration auszugleichen. Ein gut durchdachtes Konzept für wechselnde Veranstaltungen im Bereich Schulleben sowie hervorragende Zusammenarbeit mit Elternschaft, Schulträger, Vereinen und außerschulischen Einrichtungen helfen dabei mit. In den letzten Jahren hat sich ein  Präventionsrat gebildet und arbeitet ebenfalls mit der Schule zusammen.

 

Über einige Jahre hat eine Kollegin als Beratungslehrerin Konzepte und Strategien zur Gewaltprävention entwickelt und erprobt und damit nachhaltig das Schulklima positiv beeinflusst. Dieses Konzept muss in den Folgejahren weiter entwickelt werden.

 

 

 

Schulprogramm der St.-Laurentius-Grundschule Liebenau

 

Inhalt:

 

 

Vorbemerkungen zum Schulprogramm der Grundschule Liebenau

 

1.

1.1

1.2

1.3

1.4

1.5

1.6

Grundlagen der pädagogischen Arbeit

Erziehung

Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer

Schulleben

Elternarbeit

Gewaltprävention

Integrative und interkulturelle Erziehung

 

3

3

3

4

5

5

5

2.

2.1

2.2

2.3

Pädagogisches Konzept

Die räumliche Situation

Die pädagogische Situation – Öffnung von Unterricht

Öffnung von Schule

 

6

6

7

8

3.

3.1

3.2

3.3

3.4

Förderkonzept – Leistungsbewertung

Grundsätze zur Leistungsbewertung

Förderung lernschwacher Kinder im Klassenverband

Klassenübergreifende Förderung lernschwacher Kinder

Fördern und Fordern besonderer Begabungen

 

8

8

9

9

10

4.

Schulkindergarten

 

11

5.

Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen

 

12

 

6.

6.1

 

6.2

6.3

6.4

6.5

 

6.6

6.7

Anhang

Fördermaßnahmen an der GS Liebenau (Stand August 2003)

Medienkonzept

Schulregeln der GS Liebenau

Maßnahmen bei Verstoß gegen die Schulregeln

Hinweise für den Schulweg

 

Waffenerlass

Elterninformation

14

14

 

14

16

17

18

 

18

19

 

 

 

 

 

 

1.Grundlagen der pädagogischen Arbeit

 

1.1. Erziehung

       Die wesentlichen Erziehungsziele finden sich im §2 NSchG:

       - Erziehung zu gegenseitiger Toleranz und Solidarität

       - Erziehung zu Toleranz gegenüber Ausländern und ethnischen

         Minderheiten und ihre Integration in unsere Gesellschaft

       - Erziehung zur Konfliktfähigkeit

       - Erziehung zur Friedfertigkeit und Ächtung jeglicher Gewalt

       - Integration von Behinderten

       - Erziehung zu Selbstständigkeit und eigenverantwortlichem Handeln

       - Erziehung zu umweltgerechtem Verhalten

 

         Damit die Kinder sich orientieren können brauchen sie:

 

         - die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Eventuell

           vorhandene Schwächen dürfen dabei nur eine nachgeordnete

           Bedeutung haben.

 

        - Zuversicht und Verlässlichkeit sowie Anerkennung ihrer

          Bemühungen ,

 

        - Anerkennung ihrer kognitiven aber auch gleichberechtigte

          Würdigung ihrer sozialen, praktischen und künstlerischen

          Fähigkeiten,

 

        - Vorbilder,

 

        - Erfahrungen mit der Einhaltung von Regeln,

 

        - Gewissheit, dass ihre Ängste, Fragen und Sorgen ernst genommen 

          und behandelt werden,

 

        - die Erfahrung von Gerechtigkeit und Konsequenz. Daher müssen

           ihre Lehrerinnen und Lehrer ihnen gegenüber gerecht, ehrlich und

           verlässlich sein.

 

 

1.2. Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer

 

       Sie sind die Säulen der pädagogischen Arbeit in der Schule. Sie

       bestimmen in hohem Maße das Lernklima und das Schulleben. Sie 

       sind für die Schülerinnen und Schüler Vorbilder, geben ihnen

       Orientierung und sichern den Lernfortschritt.

 

       Daher sollen sie möglichst große Bereiche des Unterrichts in eigener

       Hand behalten und die Klasse so lange wie möglich führen. Sie

       sollten mit der überwiegenden Zahl der Stunden in der eigenen

       Klasse unterrichten. In Zusammenarbeit mit den Fachkolleginnen ist

       für eine Ausgewogenheit des Unterrichts Sorge zu tragen. Dabei

       müssen die in der Klasse geltenden Regeln gemeinsam angewendet

       und grundlegende Erziehungsfragen und Maßnahmen  im Konsens

       bearbeitet und angewendet werden.

       Bei längerer Abwesenheit einer Lehrerin ist für eine kontinuierliche

       Weiterarbeit zu sorgen.

 

1.3. Schulleben

 

       Schulleben wird während und außerhalb des Unterrichts erfahrbar

       und zwar

       - auf der Ebene der ganzen Schule bei wöchentlichen, monatlichen

         oder saisonalen Versammlungen ( Feste, Ferienbeginn etc. ).

         Hierbei sollten alle Gelegenheiten, welche den inneren

         Zusammenhalt der Schulgemeinschaft fördern, genutzt werden.

 

       - auf der Ebene des Jahrgangs in den Pausen, bei Projekten, im

         offenen Unterricht oder bei gemeinsamen Aktionen.

 

       - auf Klassenebene bei Morgenkreis, Geburtstagsfeiern, Frühstück

         oder anderen Ritualen, die gemeinsam entwickelt wurden.

 

      Weiterhin sind zu nennen:

 

       - Klassenfahrten, Wandertage, Schulfeste, Spielfeste,

         Weihnachtsfeiern, Theatervorführungen, Kleinkunst, Musik etc.

 

        Wichtige Akzente können bei der Ausgestaltung der

        Pausenregelungen  gesetzt werden.

 

        Zentrale, in den Jahrgängen oder Klassen vorhandene Büchereien

        bereichern und erweitern den Horizont der Kinder.

 

        Die Ausgestaltung des Schulgebäudes und der Außenanlagen der

        Grundschule Liebenau sollte in der Verantwortung aller gemeinsam

        bewältigt werden. Das stärkt die Identifikation der Schülerinnen und 

        Schüler mit „ihrer“ Schule. Dazu gehören in gleichem Maße Ordnung

        und Sauberkeit in den Klassen, im Gebäude und in den

        Außenbereichen, einschließlich des Schulgartens.  Dazu gehört das

        Abfallkonzept der Schule mit konsequenter Mülltrennung und –

        vermeidung.

 

1.4.   Elternarbeit

 

Das Schulleben wird geprägt durch die konstruktive Zusammenarbeit zwischen Lehrern, Schülern und Eltern.

 

Eltern geben der Schule neue Impulse. Aktive Elternarbeit bietet dadurch die Chance, die Perspektive der Schule zu erweitern und das schulische Leben wirksam mitzugestalten.

 

Elternabende und Schuleltern-Ratssitzungen sind Foren für Gespräche und den Austausch zwischen Eltern und Lehrern und Eltern und Eltern.

 

Gewählte Elternvertreter/innen nehmen teil an

     -   Klassen- und Zeugniskonferenzen

-         Fachkonferenzen

-         Schulkonferenzen

 

Die Elternvertreter informieren die Elternschaft in den Elternabenden und Schuleltern-Ratssitzungen über die laufende Entwicklung der Schule und das schulpolitische Geschehen.

 

Der Schulelternrat organisiert außerdem für alle Interessierten Informationsveranstaltungen mit pädagogischem Inhalt, um Hilfe bei der Erziehungsarbeit zu leisten.

 

Darüber hinaus helfen Eltern durch ihre aktive Mitarbeit bei schulischen Veranstaltungen, Festen, Ausflügen und Informationsveranstaltungen, die Ziele der Schule zu verwirklichen.

 

Jegliche Unterstützung unserer Elternarbeit ist uns deshalb stets willkommen.

 

1.5. Gewaltprävention

 

       Die Kinder sollen die erarbeiteten Regeln für die

       Zusammenarbeit und das gemeinsame Leben in der

       Schulgemeinschaft immer wieder neu kennenlernen, überprüfen und

       anwenden. Dabei sind ihnen ihre Lehrerinnen und Lehrer Vorbilder.

       Sie üben mit ihnen gewaltfreie Methoden der Konfliktbewältigung.

       Dabei ist es wichtig, dass bei gravierenden Vorkommnissen Gewalt in

       jeder Form nicht geduldet und auch sanktioniert wird.

 

 

1.6 Integrative und interkulturelle Erziehung

 

      Da in der Grundschule Liebenau in den vergangenen zehn Jahren die 

      Zahl der verschiedenen ethnischen Minderheiten ständig

      zugenommen hat, gibt es eine lange Tradition in der Einübung des

      friedlichen Zusammenlebens. Diese müssen ständig weiter entwickelt

      und durch geeignete Maßnahmen ergänzt werden. Der kommunale

      Kindergarten in der Samtgemeinde Liebenau hat ein

      Integrationskonzept erarbeitet und mit einer Gruppe seit 2002

      praktisch begonnen. Die Grundschule wird in der kommenden Zeit ihre

      Planungen auf die Aufnahme der Kinder aus den Integrationsgruppen

      einstellen.

      Der Grundschule angegliedert ist ein Schulkindergarten, in dem die

      jeweils zurück gestellten Kinder ein Jahr auf die Einschulung

      vorbereitet werden. Außerdem besteht ein Kooperationsvertrag mit der Schule

für Lernhilfe „Am Winterbach“ in Pennigsehl.

 

 

2.) Pädagogisches Konzept

(Stand: Frühjahr 2003)

 

 

Inhalt

 

 

Die räumliche Situation

 

Folgende Raumsituation ergibt sich:

 

13 allgemeine Unterrichtsräume für den Grundschulbereich mit Schulkindergarten. Die Klassenräume sind für maximal 25 Kinder vorgesehen. Lese-, Spiel- und Arbeitsecken, Erfordernisse eines offenen Unterrichts, sind in der Regel vorhanden.

 

Den Unterrichtsräumen im Bereich der Jahrgänge 1 bis 4 sind 4 Gruppenarbeitsräume (1 Lesezimmer, 3 Vorräume im Keller für die da untergebrachten Klassen). Der Computer- und der Filmraum sowie das Elternsprechzimmer werden auch als Gruppenraum benutzt.  Mithin steht für jeden Jahrgang ein Gruppenraum für Maßnahmen der äußeren Differenzierung oder für Formen der Gruppenarbeit im Unterricht zur Verfügung.

 

Die Klassenräume selbst sind so angeordnet, dass sie jeweils jahrgangsweise auf einen gemeinsamen Bereich der Flure gruppiert sind. Klassenübergreifende Aktivitäten der einzelnen Jahrgänge können stattfinden.

 

Weiterhin verfügt die Schule über

 

Die Nutzung der Küche, des Musik-, des Werk-, und des Textilraums sowie der großen Sporthalle und des Hallenbades müssen mit der im Gebäude befindlichen Realschule abgesprochen werden. Das Hallenbad wird noch vom Kindergarten und der Schule für Lernhilfe/Pennigsehl genutzt.

 

Im Außenbereich gibt es grundschulgerechte Spielmöglichkeiten, wobei ein schulnaher Naturbereich während der Schulzeit ebenfalls für die Kinder zugänglich ist.

Außerdem verfügt die Schule über einen Schulgarten, der durch eine Außentür über den Grundschulschulhof zu begehen ist.

 

 

Die pädagogische Situation – Öffnung von Unterricht

 

Die Klassenraumgestaltung ist den Erfordernissen des geöffneten Unterrichts mit Lese-, Spiel- und Arbeitsecken sowie mit PCs angepasst worden.

 

Einen hohen Stellenwert im Leben der Schule haben die vielfältigen Formen projektorientierten Arbeitens. So führt die gesamte Schule, einschließlich Grundschulkindergarten im Wechsel von vier Jahren jahrgangsübergreifend Waldjugendspiele, ein Schulfest, eine Projektwoche bzw. einen Weihnachtsbasar durch. In dem Jahr, in dem für den Weihnachtsbasar gebastelt wird, wird den Kindern im Frühjahr bzw. Sommer ein Zirkusprojekt („Zirkus Rasch) angeboten. An diesen Stellen bewährt sich regelmäßig die gute Zusammenarbeit mit den Eltern und dem Förderverein der St.-Laurentius-Schule. Der Erfolg dieser sehr aufwendigen Projekte ist nur mit dieser sehr engagierten Mithilfe gewährleistet.

 

Die im 3. und 4. Schuljahr angebotenen Arbeitsgemeinschaften und der Förderunterricht werden ebenfalls jahrgangsübergreifend organisiert.

 

Neben dem üblichen Verkehrsunterricht erhalten die Kinder auf dem schuleigenen Verkehrsübungsplatz mit schuleigenen Fahrrädern ein Radfahrsicherheitstraining.

 

Jahrgangsübergreifend können die Kinder am Schulchor teilnehmen, der häufig schon außerschulisch aufgetreten ist.

 

Einen hohen Stellenwert für die Schule hat auch die regelmäßige Teilnahme an schulübergreifenden sportlichen Veranstaltungen im Rahmen der Kreisbestenwettkämpfe. Hier sind sowohl die Wettkämpfe in der Leichtathletik, als auch Völkerball- und Handballturniere sowie Schwimmwettkämpfe zu nennen, die besonders häufig gerade den Kindern ausländischer Herkunft wichtige Erfolgserlebnisse vermitteln, die sie auf Grund ihrer sprachlichen Defizite in anderen Leistungsbereichen oftmals in diesem Umfang nicht erfahren.

 

Die Kinder der dritten und vierten Klassen erleben traditionsgemäß gemeinsam mit ihren Lehrerinnen einige Tage Schullandheimaufenthalt bzw. Jugendherbergsaufenthalt.

 

Den Kolleginnen unserer Schule ist sehr früh bewusst geworden, dass Offener Unterricht nur dann wirklich Sinn macht, wenn er auch tatsächliche Öffnung der Klasse mit einschließt. Dies wird oftmals äußerlich dadurch sichtbar, dass der Unterricht vielfach bei geöffneten Klassentüren erfolgt.

 

 

Öffnung von Schule

 

Die Bemühungen um Öffnung des Unterrichts in der Schule wurden durch vielfältige Versuche der Öffnung der Schule nach außen unterstützt.

 

Die seit vielen Jahren bestehende gute Zusammenarbeit mit den Kindergärten dient dem Zweck, die zur Einschulung anstehenden Kinder bereits frühzeitig an das Schulleben einzubinden. So besuchen die Kindergartenkinder mit ihren Betreuerinnen den Unterricht und werden regelmäßig zu den Festen eingeladen. Zurzeit läuft einmal wöchentlich das Projekt „Grundschulkinder lesen Kindergartenkinder aus ihren Lieblingsbüchern vor“.

Die Erzieherinnen der Kindergärten und die jeweiligen zukünftigen Erstklassenlehrerinnen sowie die Schulleitung stehen in einem engen Erfahrungsaustausch. Die Lehrerinnen besuchen auch die Kindergartengruppen. Ein Infoabend Schule/Einschulung/... für die Eltern der zukünftigen Erstklässler findet im Kindergarten unter Beteiligung der Schulleitung im Januar statt.

 

Weiterhin werden gemeinsame Projekte mit außerschulischen Institutionen wie den Kirchen, dem Heimatverein Liebenau, der Feuerwehr, einiger landwirtschaftlicher sowie ortsansässiger Betriebe, der Polizei Marklohe, dem Museum der Stadt Nienburg und der Stadtbibliothek durchgeführt.

 

 

Grundsätze zur Leistungsbewertung

 

-         Leistungen müssen nach einheitlichen Kriterien innerhalb des Kollegiums und im Vergleich mit anderen Grundschulen beurteilt werden.

 

-         Die Leistungsbewertung der einzelnen Fächer und Lernfelder wird in den Fachkonferenzen besprochen und festgelegt. Die Stoffverteilungspläne sind einsehbar.

 

-         Differenzierung und individuelle Förderung spielen dabei eine wichtige Rolle.

 

 

3)  Förderkonzept

 

 

1. Förderung lernschwacher Kinder im Klassenverband

 

• Teamteaching

In allen Klassen sollte (sofern es die Unterrichtsversorgung zulässt) möglichst jeden Tag eine Stunde in Doppelbesetzung unterrichtet werden. Dieses teamteaching gewährleistet eine individuelle Förderung von lernschwachen, verhaltensauffälligen sowie sprachauffälligen Schülern.

 

• Förderunterricht

Der Förderunterricht in Deutsch und Mathematik mit je einer Wochenstunde liegt in der Hand des Fach- / Teamlehrers, da er die Schwächen der Schüler am besten kennt und somit optimal fördern kann (könnte auch im Rahmen von Teamteaching erteilt werden).

 

• Einbindung der Eltern

Die Möglichkeit, Eltern in den Unterricht einzubinden, wird in ausgewählten Bereichen genutzt werden ( z.B. im Bereich der Lese- und Sprachförderung --- Leseeltern oder auch Schwimmbegleitung). Wichtig ist dabei, dass Elternunterstützung nicht als Lehrerersatz verstanden wird.

 

• Soziales Lernen

Übungen zum sozialen Lernen werden gezielt in den Unterricht eingebaut werden. Diese Möglichkeit bietet auch der Fachunterricht.

 

• Einsatz von neuen Technologien

Durch den Einsatz von Computerprogrammen (siehe Medienkonzept) können Lerndefizite besser erkannt bzw. zusätzlich aufgearbeitet werden.

 

 

2. Klassenübergreifende Förderung lernschwacher Kinder

 

• Sprachtherapie

Der hohe Anteil sprachgestörter Kinder erfordert dringend den Einsatz eines Sprachtherapeuten. Für den Schulkindergarten und die Jahrgänge 1 und 2 sollte je eine Fördergruppe eingerichtet werden.

 

• Sportförderunterricht

Für die Förderung von Kindern, die Haltungsschäden, Wahrnehmungsstörungen oder Bewegungsstörungen haben, findet mindestens 1x wöchentlich jahrgangsübergreifend (1/2 bzw. 3/4) Sportförderunterricht und Schwimmen für Nichtschwimmer statt.

 

• Sprachliche Förderung

Um spätausgesiedelte und ausländische Kinder besser in den Unterricht integrieren zu können, wird Förderunterricht zur Übung des mündlichen Sprachgebrauchs erteilt  (1-2 Wochenstunden) Diese Fördergruppen sollten möglichst nicht parallel zum regulären Unterricht stattfinden, was zur Zeit stundenplantechnisch nicht zuleisten ist.

 

• Lernschwächen

Zunehmende Lese- und Rechtschreibschwächen und immer häufiger auftretende Diskalkulie sowie auch Konzentrationsschwächen

erfordern gezieltes Training bzw. individuelle Förderung in Kleingruppen.

Hierzu bestehen zur Zeit mehrere Fördergruppen in folgenden Bereichen: LRS-Training nach Reuter-Lier, Dyskalkulie, Übung der Grundrechenarten, Grammatik, Lesetraining

 

• Einsatz neuer Technologien

Software zum Erlernen der deutschen Sprache (z.B. Oriolus Deutsch, Budenberg), zum Erfassen von Zahlenräumen (Blitzrechnen, Oriolus, Budenberg) und auch zum Üben der Konzentrationsfähigkeit  kann innerhalb des Unterrichts in den Klassen oder im Bereich des Förderunterrichts hilfreich eingesetzt werden.

 

• Hausaufgabenhilfe

Für die Jahrgänge 1/2 und 3/4 wird möglichst an drei Tagen in der Woche in der 6. Stunde Hausaufgabenhilfe angeboten.

 

• Zusammenarbeit mit der Schule für Lernhilfe

Abordnung einer Lehrkraft von der Schule für Lernhilfe für einige Stunden (im Rahmen des Kooperationsvertrages) bietet die Möglichkeit Kinder mit Lerndefiziten früher zu erkennen und durch die fachliche Beratung gezielter zu fördern.

 

 

3. Fördern und Fordern besonderer Begabungen

 

Interessenorientierte Arbeit in Arbeitsgemeinschaften

Insbesondere für die Jahrgänge 3 und 4 werden Angebote gemacht, die die unterschiedlichen Interessen und Begabungen der Schüler/innen fördern und fordern. Hierzu bieten insbesondere die Arbeitsgemeinschaften eine gute Gelegenheit.

Regelmäßig werden AGs zu folgenden Themenbereichen angeboten:

Textiles Gestalten, verschiedene Sportarten, Computer-AG, Garten-AG, Englisch für sprachbegabte Schüler/innen, Töpfern, Musik und Tanz , Theater u.a.

 

Musische Arbeit

Seit ca. 5 Jahren besteht der Grundschulchor.

Ziel der Chorarbeit ist die stimmliche und rhythmische Schulung, die Mitgestaltung von Schulfesten und anderen schulischen Veranstaltungen sowie die regelmäßige Erarbeitung von Musicals.

 

• Einsatz neuer Technologien

Die vorhandenen Computer in der Medienecke der Klassenräume bzw. der mit 7 vernetzten Computern ausgestattete Computerraum bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, Kinder mit besonderen Begabungen zu fördern bzw. zu fordern (siehe Medienkonzept).

 

z.B.: Mal- und Schreibprogramme zum

Erstellen von Zeitungen, Recherche im Internet, Aufbau von Klassenpartnerschaften

 

• Frühenglisch

Für sprachlich besonders interessierte Schüler und Schülerinnen wird der bestehende Englischunterricht um eine zusätzliche Stunde erweitert. Hier wird vermehrt Sprache und ihre Regelhaftigkeit bewusst gemacht, das Lesen und Schreiben in der Fremdsprache angebahnt und Sprachhandeln in Realsituationen geübt.

 

Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen

 

Kontakte zu außerschulischen Einrichtungen bieten weitere Möglichkeiten vorhandene Interessen bzw. Begabungen auch über den Unterricht hinaus zu fördern.

 

• Enge Zusammenarbeit mit den Sportvereinen

Regelmäßig finden schulübergreifende Turniere in verschiedenen Sportarten (Handball, Schwimmen, Leichtathletik, Tischtennis) statt, zu denen besonders sportbegabte Schüler/innen gemeldet werden.

Die ortsansässigen Vereine pflegen einen engen Kontakt zu den Sportlehrern und gewinnen so häufig interessierte Schüler für ihre Vereinsarbeit (siehe auch bestehender Kooperationsvertrag Schule und Verein).

 

• Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde

Im Rahmen der Gemeindearbeit ist inzwischen ein Gospelchor entstanden, in den insbesondere Kinder wechseln, die aus dem Schulchor „herausgewachsen sind“.

Auch werden regelmäßig Gottesdienste mitgestaltet bzw. Schulgottesdienste durchgeführt.

 

• Projekt „Bücherkumpel“

Durch Anregung engagierter Eltern wird zur Zeit das Leseprojekt „Bücherkumpel“ erprobt, bei dem einzelne Schüler der 3. Klasse in regelmäßigen Abständen in den benachbarten Kindergarten gehen, um dort den Kindern geübte Lesestücke oder kleine Bilderbücher vorzulesen.

 

Kindergarten/Schule

Schon im Kindergarten werden Lernschwächen oder Defizite erkannt. Ein regelmäßiger Austausch zwischen Erziehern und Lehrern (insbesondere der Schulanfänger) kann eine sinnvolle Förderung der betreffenden Kinder im ersten Schuljahr erleichtern.

 

• Schulkindergarten

Gezielte Förderung derjenigen Schulkinder, die auf Grund ihrer Defizite vom Schulbesuch zurückgestellt sind. (siehe SKG-Konzept)

 

 

Schulkindergarten

 

Der Schulkindergarten ist eine Einrichtung der Grundschule und wird von einer Sozialpädagogin geleitet.

 

Im Schulkindergarten werden Kinder gefördert, die zwar schulpflichtig, jedoch noch nicht schulreif sind.

 

Der Schuleintritt erfolgt zu einem gesetzlich festgelegten Termin. Der körperliche, geistige oder soziale Entwicklungsstand ist zu diesem Zeitpunkt unterschiedlich.

 

Das schulreife Kind soll zum Beispiel in der Lage sein, sich in eine größere Gemeinschaft einzufügen. Es kann für einen gewissen Zeitraum seine eigenen Bedürfnisse zurückstellen und verfügt über genügend Aufmerksamkeit, Ausdauer und Konzentration. Es ist wichtig, dass das Kind bereit ist, Anweisungen und Aufgabenstellungen anzunehmen. Ein Farb-, Form- und Mengenverständnis wird vorausgesetzt. Um das Schreiben leichter zu erlernen, muss das Kind geschickt im Umgang mit Material sein. Für das Lesenlernen müssen die visuellen und akustischen Wahrnehmungen und die Gedächtnisfähigkeit gut angeregt sein. Die Sprache soll so entwickelt sein, dass es dem Kind möglich ist, sich am Unterrichtsgeschehen zu beteiligen.

 

Die Arbeit im Schulkindergarten wird so auf die einzelnen Kinder abgestimmt, dass die Entwicklung angeregt und gefördert wird und die Schüler den Anforderungen der 1. Klasse besser gewachsen sind. Durch Beobachtungen und Infomationen der Eltern werden mögliche Schwierigkeiten und vorhandene Interessen und Fähigkeiten deutlich. Im Wechsel zwischen Einzelbeschäftigung, Teil- und Gesamtgruppenarbeit werden die Kinder in unterschiedlichen Projekten und Bereichen gefördert.

 

-         Spracherziehung (nicht nur für ausländische Kinder)

-         Vorbereitung auf Lesen und Schreiben (Würzburger Trainingsprogramm, Förderung visomotorischer Koordination)

-         Umwelterweiterung

-         Grundlagen mathematischer Bildung

-         Musik- und Rhytmik (Anregung der Sinne)

-         Bewegungserziehung (Psychomotrik)

-         Bildnerisches Gestalten

-         Soziales Lernen – Integration ausländischer Kinder

 

Damit die Arbeit im Schulkindergarten erfolgreich ist, darf die Anzahl der zu betreuenden Kinder nicht zu groß sein. Eine intensive Zusammenarbeit zwischen Schulkindergarten, Elternhaus, Kindergarten, Frühförderung der Lebenshilfe, Ergotherapeuten, Kinderärzten und Lehrern ist notwendig.

 

Die Kinder des Schulkindergartens nehmen am Schulleben der Grundschule teil und haben Kontakt zu den ersten Klassen. Den Kindern wird im Schulkindergarten in einer überschaubaren Gruppe mit der Leiterin des Schulkindergartens als feste Bezugsperson ein kindgerechter, bruchloser Übergang vom Kindergarten in die Schule ermöglicht.

 

Medienkonzept   (Kurzfassung – ausführlich zu finden auf der Schulhomepage)

 

Schüler und Lehrer sollen die vielseitigen Möglichkeiten moderner Datenkommunikation

kennen lernen und nutzen (recherchieren, publizieren, korrespondieren, kooperieren).

Durch gezielten Umgang soll kritische Medienkompetenz aufgebaut werden.

 

 

Dabei werden folgende pädagogische Zielsetzungen verfolgt:

-         Kennenlernen von modernen Kommunikationsnetzen

-         Kritischer Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln

 

-         Ergänzung der inneren Differenzierung bzw. des Förderunterrichts durch den Einsatz von geeigneter Software

-         Kommunikation mit anderen Schulen (Aufbau von E-Mail-Kontakten zu Schülern anderer Grundschulen)

-         Öffnung der Schule durch Einrichtung einer schuleigenen Homepage im Internet

-         Einrichtung eines Schreiblabors

v     zur Gestaltung einer Schülerzeitung

v     zur Teilnahme an Schreibprojekten wie z.B. „akju.de“ oder schulinternen Schreibwettbewerben

-         Recherche zu insbesondere sachkundlichen Themen in Rahmen von Projekten einzelner Klassen bzw. Arbeitsgemeinschaften

-         außerdem: Schulung der Lehrkräfte im Rahmen einer SCHILF zu grundschulspezifischer Nutzung von Computern bzw. entsprechender Programme

 

 

 

Didaktische Begründungen

 

a)     Computer in der Medienecke im Klassenraum

Bei geeigneter Software-Auswahl kann der Computer als sinnvolle Ergänzung innerhalb von binnendifferenzierenden und anderen offenen Unterrichtsformen  (z.B.Lernzirkel oder Wochenplanarbeit) gesehen werden.

Ø      Vertiefung von Lerninhalten durch individuelle Recherche

im Internet oder durch Nutzung von multimedialen Nachschlagewerken

Ø      Erhöhung der Schreibmotivation durch Überwindung

      schreibmotorischer Probleme

Ø      individuelle Förderung in den Fächern durch lernpsychologisch

      optimierte Programme (insbesondere bei Legasthenie oder 

      Dyskalkulie), die neben der Selbstkontrolle auch Fehleranalysen und

      Schwerpunktsetzung bei der Aufgabenwahl ermöglichen

(z.B. Uni-Wort , Letris )

Ø      motivierende Übungsprogramme können bei der Automatisierung

von erworbenen Fertigkeiten unterstützend wirken

 

 

 

 

 

b)     Computernutzung in Projektgruppen bzw. in Arbeitsgemeinschaften

                           Die Einrichtung eines Medienraumes bietet die Möglichkeit den Schülern

                           zusätzliche Angebote zur neigungsorientierten differenzierten Förderung

                           zu machen.

Ø      Möglichkeit klassenübergreifende Projekte (z. B. Herstellung einer Schülerzeitung) anzubieten

Ø      Öffnung der Schule durch Einrichtung einer schuleigenen Homepage fördert die Identifikation mit der eigenen Schule

Ø      das Kennenlernen anderer Schulen bzw. Schulkonzepte durch Recherchen im Internet kann das Konzept der eigenen Schule bereichern

Ø      Arbeit in Kleingruppen mit individuell abgestimmten Lernprogrammen (z.B. Rechtschreiblehrgang) kann den herkömmlichen Förderunterricht sinnvoll ergänzen

Ø      Durch Teilnahme an Schreibprojekten oder durch das Knüpfen von E-mail-Kontakten werden für die Schüler zusätzliche Schreibanlässe ermöglicht

 

 

 

 

Zur Erreichung der angestrebten Ziele sind folgende technische bzw. räumliche Voraussetzungen vorhanden:

-         Einrichtung von Medienecken mit multimediafähigen Computern in den Klassenräumen der 3. und 4. Klassen

-         Einrichtung eines Gruppenraums mit mind. 7 vernetzten Computerarbeitsplätzen

-         Software (Betriebssystem/Textverarbeitung/ Internetzugangssoftware usw.)

-         mindestens ein Scanners und ein Netzwerkdrucker  

 

 

Im Rahmen der Medienarbeit an unserer Schule sind inzwischen u. a. folgende Internet-Präsentationen entstanden:

o       Homepage der Schule:                          http://nibis.ni.schule.de/~gslienau/

o       Multimediaprojekt zum Thema Käfer:  http://kaeferatlas.de/~ka9

 

    

Einige didaktische Begründungen

 

c)     Computer in der Medienecke im Klassenraum

 

Bei geeigneter Software-Auswahl kann der Computer als sinnvolle Ergänzung innerhalb von binnendifferenzierenden und anderen offenen Unterrichtsformen  (z.B.Lernzirkel oder Wochenplanarbeit) gesehen werden.

Ø      Vertiefung von Lerninhalten durch individuelle Recherche

im Internet oder durch Nutzung von multimedialen Nachschlagewerken

Ø      Erhöhung der Schreibmotivation durch Überwindung

      schreibmotorischer Probleme

Ø      individuelle Förderung in den Fächern durch lernpsychologisch

      optimierte Programme (insbesondere bei Legasthenie oder 

      Dyskalkulie), die neben der Selbstkontrolle auch Fehleranalysen und

      Schwerpunktsetzung bei der Aufgabenwahl ermöglichen

(z.B. Uni-Wort , Letris )

Ø      motivierende Übungsprogramme können bei der Automatisierung

von erworbenen Fertigkeiten unterstützend wirken

                        

 

 

FÖRDERMASSNAHMEN AN DER GS LIEBENAU

 

 

 

 

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

1.

 

 

 

 

2.

 

 

Ausl.-FÖ 3./4. Kl.

 

3.

 

 

Ausl..-FÖ 1./2. Kl.

 

4.

 

 

 

 

5.

  • LRS
  • LRS

 

 

 

6.

 

  • LRS 
  • LRS 
  • Sp.-FÖ  2. Kl. 

 

  •  Rechnen     1./2. Kl.                                                              
  • Lesen           1./2. Kl. 
  • Schreiben    1./2. Kl. 

 

 

 

 

 

·        Sp.-FÖ 1. Kl.

  • Lesetraining 3./4. Kl.  
  • Rechtschreibung 3./4. Kl.  
  • Grammatik 3./4. Kl.           
  •  Mathematik für Rechenschwache              3./4. Kl.               
  • Chor       

·        Mus.-rhythm. Erziehung 

  • Hsg. 1./2. Kl.

 

Einige Religionsstunden sind mit zwei Lehrkräften besetzt („doppelt gesteckt“), so dass auch in diesen Stunden für unsere ausländischen Kinder eine spezielle Sprachförderung stattfindet.

Die Gruppengröße der einzelnen Fördermaßnahmen ist sehr unterschiedlich aber feststehend, d.h. die Lehrkräfte haben keine Veränderung in ihrer Lerngruppe.

 

gültig ab 27. August  2003

 

 

 

 

 

Schulregeln der GS Liebenau  

                                                                      

1.                 Absolutes Respektieren der Grenzen anderer.

 

2.                 Schulhofgrenzen:

-          Die Parkplätze vor und hinter der großen

Turnhalle gehören nicht zum Schulhof

der Grundschule.

          

 

3.                 Regenpausen:

 

-          Die Schulleitung entscheidet per Durchsage an alle Klassen.

-          Die Klassenlehrerin entscheidet für die Klasse evtl. anders und geht mit in die Pause.

-          Die unterrichtende Lehrkraft bleibt bei der Klasse.

-          Nach dem 2. Klingeln bleiben alle Kinder in ihren Klassen und sitzen auf ihren Plätzen.

-          Auf wetterfeste Kleidung ist zu achten.

 

4.                 Toilettengang:

 

-          Die Schüler/innen gehen auf dem Weg zur Pause auf die Toilette.

 

5.                 Gehen in und aus der Schule:

 

-          Die Klasse stellt sich in Zweierreihen auf.

 

6.                 Konfliktlösungen:

 

-          Mit fremden Sachen gehen alle achtsam um.

 

 

Maßnahmen bei Verstoß gegen die Schulregeln.

 

 

  1. Pausenentzug

 

-         Bank  vor dem Lehrerzimmer

-         Innenhof

-         bei der Aufsichtskraft

-         „Aufsatz zum Thema“

 

 

  1. Elternkontakt

 

  1. Ab 2.Klasse können die Regeln, gegen die verstoßen wurde, abgeschrieben werden.

 

  1. Ausschluss von Schulveranstaltungen.

 

  1. Gespräche am „Runden Tisch“   

           „Täter“ –„Opfer“ – Lehrer- evtl. plus Eltern.

 

 

  1. Soziale Dienste: 

      Hof fegen, Papier aufsammeln.

 

     

7.      Wiedergutmachung:  Verursacherprinzip

 

 

8.      Letzter Schritt:  Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen

 

 

 

Hinweise für den Schulweg

 

Fußgänger:                Bitte beachten sie den Schulwegplan und üben sie mit Ihrem Kind den sichersten Weg rechtzeitig vor der Einschulung.

 

Buskinder:                 Üben Sie bitte mit Ihrem Kind den sichersten Weg von zu Hause zur Bushaltestelle und zurück und machen Sie Ihr Kind auf mögliche Gefahrenquellen aufmerksam!

 

Kinder,                       die mit dem Auto gebracht werden:

                                    Diese Kinder sollen auf dem Parklplatz des Hallenbades aus- und einsteigen, damit die unübersichtliche Situation an den Turnhallen entzerrt wird.

 

 

 

Waffenerlass  -  Elterninformation

 

 

 

Verbot des Mitbringens von Waffen usw. in Schulen

 

 

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte!

 

Ich bitte Sie, durch Ihre Unterschrift zu bestätigen, daß Sie den nachstehend abgedruckten "Waffen-Erlass" zur Kenntnis genommen und Ihr Kind bzw. Ihre Kinder angewiesen haben, keine Waffen (im Sinne des Absatzes 1) mit zur Schule zu bringen.

 

 

 

Verbot des Mitbringens von Waffen usw. in Schulen

 

(Erl. v. 29.6.1977 - 304 - 31704 - SVBl. S. 180; ber. S. 290 - GültL 159/9)

 

Bezug: Erl. v. 10.1.1961 - (SVBl. S. 2 - GültL 159/6)

 

1.  Den Schülern aller Schulen in meinem Geschäftsbereich wird untersagt, Waffen im Sinne des Bundes-Waffengesetzes (Neufassung vom 8.3.1967 - BGBl. I S. 432) mit in die Schule oder zu Schulveranstaltungen zu bringen. Dazu gehören im wesentlichen die im Bundes-Waffengesetz als verboten bezeichneten Gegenstände (insbesondere die sogenannten Springmesser oder Fallmesser, Stahlruten,Totschläger, Schlagringe usw.), ferner Schußwaffen (einschl. Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen) sowie Hieb- und Stoßwaffen. Dieses Verbot gilt auch für volljährige Schüler, die entweder im Besitz einer Erlaubnis zum Führen von Waffen sind (z. B. Jagdschein) oder erlaubnisfreie Waffen erwerben dürfen.

 

2.  Untersagt wird außerdem das Mitbringen von Munition jeder Art, von Feuerwerkskörpern, von Schwarzpulver und von Chemikalien, die geeignet sind, für explosive Verbindungen verwendet zu werden.

 

3.  Alle Schüler sind jeweils zu Beginn eines Schuljahres über den Inhalt des Erlasses zu belehren. Dabei ist auf die altersbedingten speziellen Gefährdungen besonders einzugehen. Es ist darauf hinzuweisen, daß ein Verstoß gegen das Verbot des Mitbringens von Waffen usw. eine Erziehungs- und Ordnungsmaßnahme*)  zur Folge haben kann.

 

4.  Ein Abdruck dieses Erlasses ist jeweils bei der Aufnahme in eine Schule (in der Regel 1., 5. und 7. Schuljahr sowie beim Eintritt in berufsbildende Schulen) den Erziehungsberechtigten zur Kenntnis zu geben.

 

*) Siehe dazu die Information über Ordnungs- und Erziehungsmaßnahmen.

 

 

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

 i.A. Felkel

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    ( Schulleiter)                                                                                                

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

Elterninformation zum Schuleintritt

 

 

 

 

·        Schulwegplan   ( s. Anlage 1.)

 

 

 

 

 

 

 

 

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(Hier abschneiden)                                                                                                                                                                                         

 

 

Grundschule Liebenau

 

Schüler/in:

 

 

 

Klasse:

 

Schloßstraße 10

 

Ort, Datum:

 

31618 Liebenau

 

 

 

 

Rückantwort

 

Hiermit bestätigen wir, dass wir das Schulprogramm mit Elternin-formationen zu Beginn des Schuljahres 2003/2004 erhalten und gelesen haben.

 

 

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                   Datum, Unterschrift