Ritzebütteler Schule

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Chronik der Ritzebütteler Schule

  Die Ritzebütteler Schule 1919-1933
1919 In den Schulen an der Deich- und an der Abendrothstraße werden zu Ostern 1919 je drei " Flecken "-Klassen zusammengestellt (Ritzebütteler Kinder). Im " Cuxhavener Tageblatt" Nr.178 erscheint am 12.9.1919 folgende Notiz :


"Neue Schule. Die an der Grodener Chaussee liegende Schule ist seit einigen Tagen als Filiale der städtischen Schulen in der Deich- und Abendrothstraße bezogen worden und wird am 1.10. als selbständige Schule in Betrieb genommen. Dann wird auch die Wahl des Schulleiters vorgenommen werden."

Deich- und Abendrothschule geben Bezirke ab. Nach der Vorstellung beim Bürgermeister Bleicken im Rathaus wählt das Kollegium in der ersten konstituierenden Konferenz Hans Eckhoff zum Schulleiter und Oswald Worch zu seinem Stellvertreter. Die Lehrkräfte kommen aus den beiden Stammschulen und aus der Döser und Duhner Schule : Katharina Freudenberg, Louise Gewe (später Frau Stolte), Marie Hermanns, Henny Miller, Luise Reimers, Walter Höpcke. Noch im gleichen Jahr treten Gertrud Rönnefahrt und Wilhelm Jungclaus dazu. Das Kollegium gibt der Schule auf Walter Höpckes Vorschlag und Rat den ehrwürdigen und traditionsreichen Namen

R i t z e b ü t t e l e r    S c h u l e

Mutig beschließt man, Mädchen und Jungen gemeinsam zu unterrichten. Überhaupt beginnt eine Zeit schwungvoller Aufbauarbeit. Das große Schulhaus war 1913 - 1914 fertiggestellt worden und hatte - baufertig ohne Schuleinrichtung - der Marine bisher als Lazarett gedient.

Nach und nach müssen jetzt Lehrmittel beschafft werden.

Die Schule steht in dieser Zeit im Zeichen der pädagogischen Reformen: Arbeitsschule, Staatsbürgerliche Erziehung, neue Lehrmethoden, "Erziehung im neuen Geist" . Zum Geräteturnen tritt die Gymnastik. Der Begriff Autorität wird neu durchdacht. Heimatkunde als didaktisches Prinzip in allen Bildungsstufen ("bodenständiger Unterricht"). Allgemeiner Schwimmunterricht. Werkbesichtigungen. Für jede Klasse wird ein Elternrat gewählt, daraus entsteht der Gesamtelternrat mit zwei Vertretern des Kollegiums (bestand bis 1933). Auf dem jetzigen Turngeräteplatz wird ein Schulgarten eingerichtet. Geplant wird, die alte Sitte des Buschausfluges fortzusetzen. Stattdessen wird vermehrt gemeinsam gewandert, auch mit Eltern und Schülern Schiffsausflüge unternommen.

Die erste Cuxhavener Jugendherberge entsteht in einem Klassenraum : 20 Betten. In den Ferien wird auch die kleine Turnhalle zur Übernachtung für Wandergruppen freigegeben. Vorsitzender der DJH-Gruppe wird Karl Waller, Geschäftsführer Walter Höpcke, Schriftführerin Frau Hey-Künnmann. Bürgermeister Bleicken wird Mitglied auf Lebenszeit.
1922

Im Herbst 1922 richten im Namen des Cuxhavener Heimatvereins für das Amt Ritzebüttel Walter Höpcke und Claus Oellerich im Keller der Schule das erste Cuxhavener Heimatmuseum ein : alles, was vor- und heimatgeschichtlich von Wert ist, wird gesammelt. Später wird alles in die südöstliche Eckklasse im ersten Stock verlegt, 1926 zum Hauptbahnhof. Sonntags ist es für Besucher geöffnet. - In der Turnhalle finden jedes Jahr am Bußtag Geflügel- und Kaninchenausstellungen statt. 

1922 Walter Höpcke Eine Schülerbücherei wird aufgebaut. Die Reichsjugendwettkämpfe werden in Ermangelung eines Sportplatzes auf dem Schulhof, auf dem Fußweg der Grodener Chaussee und auf dem Marktplatz durchgeführt. Als Schwimmbad dient das Volksbad am Schleusenpriel. Im Juni 1922 richtet die Explosion des Grodener Minendepots erheblichen Sachschaden an. Die Schulklassen haben keine Beleuchtung, im Winter kann die Schule erst um 8.30 Uhr beginnen. Erst nach der Inflation erhält die Stadt elektrischen Strom. Bis dahin hatte es nur das kleine Hapag-Kraftwerk im Hafen gegeben.

1924 Im fortschreitenden Aufbau ist die Schule 1924 voll ausgebaut (bis Ostern 1920 hatten nur 4 Schuljahre bestanden). Die Schule ist zweizügig, je eine Jungen- und Mädchenklasse parallel.
1926 Am 1.4.1926 wird hier die erste Hilfsschulklasse mit 22 Kindern eingerichtet (Leitung : Alfred Zimmermann). Am 1.4.1927 folgt die zweite Hilfsschulklasse mit 18 Kindern im alten Zeichensaal (Leitung : Gustav Raap). Am 10.5.1927 wird die Hilfsschule in die Berufsschule verlegt und der Abendrothschule unterstellt. 1926 wird bei der Döser Schule die sogenannte Oberstufe errichtet (3-klassige Mittelschule).
1931 1931 belegt - wie auch in anderen Schulen - die Berufsschule 5 Räume. Der Berufsschulunterricht findet nachmittags statt.

Die Ritzebütteler Schule 1933-1935
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