Wohnen und Leben im alten Rom

 Die Römer lebten in drei verschiedenen Klassen von Häusern.

Villa:
Die reichen Römer lebten in einem ursprünglichen  großen Bauernhaus auf dem Land; das später auch als luxuriöses in der Stadt bauten. Die Villa der reichen Römer besteht aus zwei Haupteingängen, die manchmal zu Läden in der Villa führten, einem Badehaus, einem kunstvollen Garten mit Statuen von Göttern oder sich selbst, einer Vorratskammer, einem Sklavenzimmer, einem Wohnzimmer, einem Esszimmer, Schlafgemächern, und einem (Wein-) Keller.

                                                                       

  Insula:
Viele Bürger Roms lebten in einem mehrstöckigem Mietshaus, die besonders für normale Familien geeignet sind. Oft befinden sich Geschäfte im Erdgeschoss.

                                                                  

   
Taberna: Die Armen lebten in einem kasernenartigen Mietshaus, das ohne Fenster, Heizung oder Toilette (damals Latrine genannt) waren. Es waren nur kleine dunkle Räume vorhanden.  Die Römer lebten sehr geräumig in Steinhäuser mit meist 35 Stockwerken. Es gab öffentliche Bäder und an fast jeder Ecke ein Brunnen. Man konnte ein ,,Taxi" (Sänfte) mieten. Reich Römer ließen sich von ihren Sklaven in ihrer eigenen Sänfte tragen und von Schreibern eine ausgehängte Zeitung im Marktplatz abschreiben sowie bringen. Auf den Straßen war immer viel Betrieb. Es herrschte Schlaflosigkeit, da Tag und Nacht Verkehr war. Die Römer legten viel wert auf Verkehrssicherheit und erfanden einen Zebrastreifen, indem sie senkrechte, parallele, längliche Steine auf der Straße legten.

  

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Kleidung römischer Bürger  
 
 Die Toga und Tunika
 
Männer : Die römischen Männer trugen im Haus eine Tunika. Dieses ist ein langer, meist ärmelloses Hemd. Darüber zogen sie einen Mantel artiges Obergewand.

Palla und Stola  
Frauen : Die römischen Frauen legten viel Wert auf das äußerliche Aussehen. Sie trugen wie der Mann eine Tunika, und gingen sie zu Veranstaltungen oder zu Vorstellungen, so zogen sie eine Stola (fußlanges Kleid) oder eine Palla ( togaartiger Überwurf) an. Dazu gehörten auch Schmuck und manchmal sogar Perücken.

 

Reiche Römer: Sie trugen eine weiße Toga, an Beerdigungen oder Trauertagen eine dunkelfarbige. Die Römer, die zu den ,,oberen 10.000`` gehörten, trugen eine purpurne, mit Palmen bestickte Toga.

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Die Unterseite wurde gestaltet von Jasmin Brümmer und Barbara Otto..