Forscher-AG

 


Alltagsphänomene ergründet

Jungforscher experimentieren am Gymnasium Haren

Rund 60 Grundschüler aus dem Einzugsgebiet des Gymnasiums Haren widmeten sich an zwei Nachmittagen naturwissenschaftlichen Fragestellungen. Als experimentierende Jungforscher gingen sie spannenden Phänomenen aus den Bereichen Biologie und Chemie auf den Grund.

Anhand der Bildbetrachtung von Vögeln, Flugzeugen und Autos wurde den Grundschülern schnell klar, dass sich die Konstrukteure moderner Fortbewegungsmittel sehr viel von der Natur abschauen, um beispielsweise die Schnelligkeit in positivem Sinne zu beeinflussen. Ob die Gesetzmäßigkeiten der Aerodynamik nicht nur für die Luft, sondern auch für das Wasser Gültigkeit besitzen, fanden die Jungforscher schließlich anhand selbst erstellter Modelle aus Knetmasse heraus. Große Spannung kam schließlich auf, als die Teilnehmer in einen Wettbewerb um den schnellsten beziehungsweise langsamsten Körper eintraten und dabei eine besondere Kreativität an den Tag legten.

Für Faszination sorgten darüber hinaus sich verfärbende Flüssigkeiten, aber auch spannende Experimente wie ein „Teelichtfahrstuhl“. Hierbei wurde in einem mit Wasser gefüllten Becherglas Unterdruck erzeugt, so dass ein sich darin befindliches Teelicht nach oben gezogen wurde. Auch ging es unter anderem darum, mit Hilfe alltäglicher Hilfsmittel ein Modell zu konstruieren, das eine ähnliche Dichte wie Wasser aufweist.

„Der Alltag hält viele spannende naturwissenschaftliche Fragen bereit, die man einfach hinnimmt, ohne darüber nachzudenken. Ihr habt unter Beweis gestellt, dass ihr den Dingen auf den Grund gehen wollt. Behaltet euch eure Neugier auf jeden Fall bei!“, sagte Studiendirektor Christian Rinné, der als ständiger Vertreter des Schulleiters des Gymnasiums Haren den Grundschülern ihre Teilnehmerurkunden überreichte. Einen besonderen Dank richtete Rinné auch an seine Kolleginnen und Kollegen, die unter Federführung von Studienrat Jörg Hillebrand den Schnupperkurs vorbereiteten und in der Durchführung von Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgänge unterstützt wurden.

C. Rinné