Pressespiegel Januar 2018


 
Gymnasiasten musizieren für Kinderschutzbund
400 Euro gespendet
(26.01.2018)
 

pm Haren. Über eine Spende in Höhe von 400 Euro haben sich Bernd Kuckuck und Maria Bauken vom Ortsverband Emsland-Mitte des Deutschen Kinderschutzbundes e.V. gefreut. Die beiden Vorsitzenden nahmen für ihre Organisation einen entsprechenden Scheck am Gymnasium Haren entgegen.

Eingenommen wurde der Spendenbetrag anlässlich des schulinternen Weihnachtssingens, bei dem sich Schüler, Lehrer und Eltern ein Bild vom breit gefächerten Repertoire der Musikgruppen des Harener Gymnasiums machen konnten. Sowohl der Schulchor, die Schulband als auch das Querflötenensemble und die „Young Voices“ waren einer Pressemitteilung der Schule zufolge seinerzeit aktiv, sodass neben den federführenden Musiklehrern Thomas Stegemann und Wilhelm Schulte ebenso eine Delegation der teilnehmenden Schülerschaft an der Übergabe der Spende teilnahm.

Julian Kathmann, Isabell Stroot, Erik und Fynn Winkelmann sowie Lykka Herding und Sina Reiners ernteten für ihr Engagement seitens des Kinderschutzbundes ein herzliches Dankeschön, mit der Botschaft, dies an ihre Musikerkollegen weiterzuleiten.

„Besonders das Ehrenamt, somit auch der Kinderschutzbund, benötigt für seine Arbeit Spenden und freiwillige Zuwendungen“, sagte Bernd Kuckuck. Der gemeinnützige Verein vertrete vor allem die Belange derer, denen es nicht gut gehe und die unter anderem von Gewalt, Vernachlässigung und Missbrauch betroffen seien.

Michael Heuking, Schulleiter des Gymnasiums Haren, hob die bedeutsame Arbeit des Deutschen Kinderschutzbundes hervor, die man, besonders als „Humanitäre Schule“, mit voller Überzeugung unterstütze.

Vertreter der Musikgruppen übergaben Dr. Bernd Kuckuck und Maria Bauken (l.) die Spende.
Foto: Gymnasium Haren

aus: Meppener Tagespost, 26.01.2018

 
Französische Schüler besuchen Haren
(16.01.2018)
 
Französische Schüler und Lehrer waren zu Gast am Gymnasium Haren. Neben Fahrten zur Meyer Werft in Papenburg, zum Schloss Clemenswerth, nach Bourtange und nach Münster gehörte die Teilnahme am Schulunterricht des Gymnasiums Haren zum Programm der Gäste. Anlässlich eines Empfangs im Harener Rathaus (Foto) betonte Bürgermeister Markus Honnigfort die Bedeutung der Städtepartnerschaft mit Andrésy, die seit drei Jahrzehnten besteht und seinerzeit aus dem Austausch beider Schulen erwachsen war.
Foto: Stadt Haren

aus: Meppener Tagespost, 16.01.2018

 
Deutsche Vizemeisterin gibt Tipps für Selbstverteidigung
Harener Gymnasiasten üben des Gymnasiums begeistert
(02.01.2018)
 

pm Haren. Schüler der Klasse 10a des Gymnasiums Haren haben an einem Kurs für Selbstverteidigung mit der Deutschen Vizemeisterin im Karatesport, Sina Selter, teilgenommen. Selter ist hauptberuflich Polizeibeamtin.

„Während unseres dreitägigen Klassenaufenthalts am Anfang des Schuljahres im Marstall Clemenswerth in Sögel haben wir uns die Frage gestellt, wie man sich selbst verteidigen kann, wenn man körperlich angegangen wird“, berichtet eine Schülerin einer Pressemitteilung zufolge über den Auslöser für die Durchführung einer entsprechenden Pilotveranstaltung.

Diese wurde von der Polizeikommissarin Sina Selter durchgeführt, die als amtie-rende deutsche Vizemeisterin im Karatesport den gut zwanzig teilnehmenden Schülern so manchen wertvollen Tipp beziehungsweise Handgriff zeigen konnte. Gepaart mit zahlreichen praktischen Übungen, gab die Expertin, die auch als Trainerin im Karateverein Bunkai Ha-ren arbeitet, zudem einen Einblick in rechtliche Zusammenhänge. So sei doch beispielsweise bei der Bewertung einer Notwehrhandlung immer das Prinzip der Verhältnismäßigkeit zu berücksichtigen.

„Selbstverteidigung, also die körperliche Abwehr eines Angriffs, muss immer die letzte Möglichkeit im Umgang mit einer unangenehmen Situation sein!“, lautete eine weitere klare Botschaft Sina Selters, die ihre Übungen nicht nur präsentierte und anleitete, sondern auch im permanenten Dialog mit den Schülern über das Gezeigte stand.

Vielmehr laute die oberste Regel „vermeiden, vermeiden, vermeiden“, die Situation also ohne Gewalt zu lösen und sich möglichst nicht provozieren zu lassen. Der Aspekt „Achtsamkeit“ in Form der Beibehaltung der Kontrolle über die Umgebung und sich selbst und damit auch die Prävention sollten besonders in den Blick genommen werden. „Wer beispielsweise wegrennt, ist kein Feigling“, führte Sina Selter weiter aus.

Sie riet dazu, in gefährlichen Momenten im Dunkeln Lichtquellen aufzusuchen und durch Lärm auf sich aufmerksam zu machen. Welche Wirkung bereits ein lautes „Stopp“ erzielen kann, davon konnten sich die Harener Gymnasiasten im Rahmen einer Übung überzeugen.

Tipps zur Selbstverteidigung gab Sina Selter (rechts außen) den Harener Gymnasiasten
Foto: Gymnasium Haren

aus: Meppener Tagespost, 02.01.2018