Pressespiegel Mai 2018


 
Klassiknacht mit Feuerwerk
Rekordpublikum begeistert
(28.05.2018)
 

Mit einigen Rekorden hat die grandiose Harener Klassiknacht im Schatten der Mersmühle ihren zehnten Geburtstag gefeiert. Nach einer fulminanten Aufführung gab es minutenlange stehende Ovationen vom begeisterten Publikum für ein Hör- und Seherlebnis in idyllischer Open-Air-Atmosphäre.

Von Gerd Mecklenborg

Haren. „Bei unserem kleinen Jubiläum spielt diesmal auch das Wetter perfekt mit und hat uns einen Rekordbesuch beschert“, verkündete dann auch ein strahlender Uli Schepers, Initiator der Klassiknächte in Haren (Ems), ins erwartungsfrohe Publikum, das aus dem gesamten Emsland in die Schifferstadt gekommen war. Bereits um 19 Uhr, pünktlich zum Beginn des Rahmenprogramms, hatten sich die Ränge gefüllt, und überall mussten zusätzliche Stühle und Bänke auf dem Gelände an der Mersmühle aufgestellt werden.

Dann begrüßte Rüdiger Ebert, als „der Gottschalk des Nordens“ zuvor von Uli Schepers angekündigt, das Auditorium und führte es fachkundig durch den Konzertabend. Der erste musikalische Beitrag brachte mit Liedern von Alexander Permjakov die süße Schwermut der russischen Seele in die Schifferstadt, bevor es farbenfroh mit der philippinischen Tanzgruppe TALA weiterging.

Punkt 20 Uhr brauste dann lauter Beifall auf, als der Moderator den charismatischen Dirigenten Lubertus Leutscher zu seinen Musikern des Veenkoloniaal Symphony Orkests (VKSO) auf die Bühne bat. Hinter den Instrumentalisten hatten sich bereits der Städtische Musikverein Meppen, der Gymnasialchor Haren und der Männergesangverein Concordia aufgestellt. Ein grandioser Anblick, diese Bühnen-Rekordbesetzung mit insgesamt 250 Musikern und Sängern.

Eingeleitet wurde der Hauptteil des Konzertes mit der musikalisch fließenden Moldau in der Ems-Schifferstadt Haren. Das hatte was. Smetanas berühmtes Werk schildert in musikalischer Form den Lauf der Moldau, und die Musik dazu floss sehr harmonisch und klangvoll, was bei der komplizierten Akustik unter einer großen Zeltdachbühne verwunderte, denn da braucht es einen guten Tontechniker, der ein gutes Orchester so klingen lässt, als spiele es in einem Konzertsaal.

Das war natürlich nicht ganz umzusetzen, klang dafür aber erstaunlich ausgewogen. Dann wurde es „bombastisch“, und ein riesiger Klangkörper, erzeugt durch 250 Protagonisten, öffnete sich bei Händels „Halleluja“. Starke Leistung der Chöre, im Gesamtklang toll zum Orchester ausbalanciert. Es folgte die musikalische Beschreibung der „Macht des Schicksals“ von Verdi, ein anspruchsvolles Werk, das das Orchester sehr gut meisterte.

Wohlige Gänsehautschauer bei den Musikliebhabern erzeugte danach der ergreifende Gefangenenchor aus Verdis „Nabucco“. Ganz erstaunlich der harmonische Zusammenklang der drei Chöre, als sängen sie seit Jahren zusammen. Toll der Beitrag der jungen Stimmen des Gymnasiumchores zum vielstimmigen und imposanten Klangteppich. Mit dem ersten Satz aus „Scheherazade“ von Nikolai Rimski-Korsakow schickte das Orchester das begeisterte Publikum in die Pause. Dort gab es kulinarische Spezialitäten, und die Konzertbesucher konnten die Ausstellung der Werke mehrerer Künstler aus der Region, verteilt über das Mersmühlengelände, besichtigen.

Im zweiten Teil, nachdem der Mond die Sonne abgelöst hatte und die Bühne im farbenprächtigen Scheinwerferlicht erstrahlte, verzauberten Musiker und Sänger die Konzertbesucher mit einem spannenden Wechsel der Musikrichtungen. Die 3. Sinfonie in F-Dur von Brahms eröffnete den musikalischen Bogen, der sich von Orff-Gesängen über Musical-Klassiker spannte. Es wurden mit feuriger Dynamik Auszüge aus „The Lord oft the Dance“ oder aus „Fluch der Karibik“ dargeboten. Und auch die euphorische „Ode an die Freude“, aus Beethovens Feder, durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Als dann die letzten Töne aus Elgars „Pomp an Circumstance“ verhallten, wurde es zum Finale spektakulär. Bei der Ouvertüre aus Händels Feuerwerkmusik entfachten Feuerwerker tonsynchron ein farbenprächtiges Lichterspiel am Harener Nachthimmel. Ein würdiger Abschluss der Jubiläumsklassiknacht „da würde eine Zugabe einfach nicht mehr passen, denn so was ist nicht mehr zu toppen“, strahlte ein rundum glücklicher Uli Schepers.

Einen volltönenden Klangkörper bildeten die 250 Mitwirkenden.
Foto: Gerd Mecklenborg

aus: Meppener Tagespost, 28.05.2018

 
Zehntklässler informieren sich über Berufe
Arzt, Polizist, Maschinenbauer, Physiotherapeutin, Lehrerin geben Auskunft
(28.05.2018)
 

stum Haren. Über verschiedene Berufe haben sich Schüler der zehnten Klassen am Gymnasium Haren informiert.

Zu dem Informationsabend hatte der Rotary Club Meppen in den Veranstaltungsraum von ELA Container in Haren eingeladen. Vertreter verschiedener Berufsgruppen stellten ihren Werdegang sowie ihren beruflichen Alltag dar. Im Anschluss hatten die Schüler die Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Ausgewählt hatte der Rotary Club die Berufe aus einer Wunschliste, die die Schüler zusammengestellt hatten. Ihren Beruf stellen vor: die Journalisten Tom Hagemann und Konstantin Stumpe, Polizist Hartmut Bruns, Psychologin Annika Wessels, Informatiker Herman Wermes, Physiotherapeutin Damar Wensink, Lehrerin Daniela-Brüsse-Haustein, Maschinenbauingenieur Gerd Schumacher und Arzt Klaus Pohlmann.

Die Zehntklässler des Gymnasiums Haren haben sich bei einem Berufsinformationsabend des Rotary Clubs Meppen über Berufsperspektiven informiert.
Foto: Konstantin Stumpe

aus: Meppener Tagespost, 28.05.2018

 
Viele Auftritte im ganzen Jahr
Schulchor des Gymnasiums bei Harener Klassiknacht am 26. Mai
(16.05.2018)
 

Haren (eb) – Wenn am 26.5. (Sa.) bei der Harener Klassiknacht Werke berühmter Komponisten zu hören sind, ist auch der Schulchor des Gymnasiums Haren daran beteiligt. Seit 35 Jahren besteht der Chor, bestehend aus aktuellen Schülern der Einrichtung.

Der erste Schulchor am Gymnasium Haren wurde bereits 1983 von Wilhelm Schulte gegründet. Als dieser 1986 für zwei Jahre nach Amerika ging, übernahm Thomas Stegemann als neuer Musiklehrer an der Schule den Chor. Geprobt wird einmal pro Woche für jeweils 1,5 Stunden. Ein wichtiges Ziel der Probenarbeit sind natürlich die öffentlichen Auftritte. Größere Konzertauftritte hat der Chor mehrmals im Jahr. Da sind zunächst das Sommerkonzert der Schule, in diesem Schuljahr als „Musical-Night“, und das große Weihnachtskonzert in einer der Harener Kirchen zu nennen. „Seit 2015 sind wir auch an der „Harener Klassiknacht“ beteiligt und singen zusammen mit einem professionellen holländischen Sinfonieorchester berühmte Werke wie Händels „Halleluja“ oder Ausschnitte aus der „Carmina Burana“ von Carl Orff“, erzählt Chorleiter Thomas Stegemann. Hinzu kämen kleinere Auftritte, z.B. bei Schulfestivitäten (Abiturentlassung, Weihnachtssingen) und anderen Gelegenheiten. Zu den „Highlights“ der Chorgeschichte zählen die jährlich stattfindenden Chorfreizeiten. „Für drei Tage verlassen wir die Schule und proben fast den ganzen Tag neue Chorsätze „von Klassik bis Pop“ ein. Abends gibt es dann von den Oberstufenschülern vorbereitete „Abendshows“. Bei diesen Chorfreizeiten bereiten wir uns intensiv auf unsere nächsten Auftritte vor“, so Stegemann.

Da sich die Besetzung wie bei jedem Schulensemble jedes Schuljahr durch Schulabgänge und neue Schüler ändert, schwankt auch die Größe des Chores, sie lag in der Anfangsphase bei ca. 25 und in den 90er Jahren zeitweise bei über 70 Mitgliedern. Damit ist der Chor in jedem Schuljahr die bei weitem größte AG der Schule.

Außerdem gibt es noch die AG „Young Voices“, einen Chor der Klassen 5 und 6 unter der Leitung von Wilhelm Schulte.

Im aktuellen Schulchor singen zurzeit über 50 Mädchen und Jungen ab Klasse 7. Die Jungen, zurzeit 10, sind in der Regel schon aus dem Stimmbruch heraus. So können mehrstimmige Sätze für einen gemischten Chor mit Männerstimmen gesungen werden. „Die meisten unserer Stücke sind vierstimmig, teilweise singen wir auch dreistimmig, aber manchmal auch sechsstimmig und vor einigen Jahren sogar achtstimmig“, erinnert sich der Chorleiter.

Gesungen werden Chorsätze aus den unterschiedlichsten Bereichen: Von anspruchsvoller geistlicher Chormusik ab dem 16. Jahrhundert bis hin zu Spiritual und Gospel beispielsweise für das Weihnachtskonzert oder den Abiturgottesdienst, aber auch die weltliche Musik von der Renaissance bis zum Musical- und Popsong für Konzerte und andere Auftritte ist vertreten. Dadurch lernen die Mitglieder im Laufe der Jahre eine große Anzahl Chorsätze singend kennen. „Eine Schülerin, die durch eine „Ehrenrunde“ acht Jahre an unserer Schule war, hatte bei ihrem Abitur mehr als 100 Chorsätze in ihrer Mappe“ sagt Stegemann nicht ohne Stolz.

Wer nach dem Abitur übrigens gerne gelegentlich mit alten Bekannten weiter chorisch aktiv bleiben möchte, kann dies im Ehemaligenchor tun. Dieser trifft sich nicht jede Woche, da die meisten Mitglieder außerhalb Harens wohnen, sondern nur an einigen Wochenenden. Diese Proben finden dann immer im Herbst statt, sodass sich der Ehemaligenchor dann am Weihnachtskonzert der Schule beteiligen kann.

Zu sehen ist der Schulchor des Gymnasiums Haren nun bei der Harener Klassiknacht am 26.5. (Sa.) ab 18 Uhr. Karten sind erhältlich beim Touristikverein Haren, dem Reisebüro am Rathaus Haren, Schreib- und Bürobedarf in Lathen, Wiemker Media in Rhede und unter www.proticket.de/haren. Karten kosten im Vorverkauf 17,50 Euro und an der Abendkasse 19,50 Euro.

Zu Gast bei der Harener Klassiknacht am 26.5. (Sa.) ist auch der Schulchor des Gymnasiums unter Leitung von Thomas Stegemann.
Meyering-Foto

aus: Emsland-Kurier, 16.05.2018