Pressespiegel Juni 2018


 
Deutsch-polnischer Austausch
Schüler des Gymnasiums Haren reisen nach Warschau
(29.06.2018)
 
pm Haren. Eine Delegation des Gymnasiums Haren hat ihre polnische Partnerschule in der Hauptstadt Warschau besucht.

In Kenntnis der bewegten und konfliktträchtigen deutsch-polnischen Geschichte waren sich die Teilnehmer mit ihren Austauschpartnern einig, dass trotz nach wie vor bestehender Probleme der Blick in die Zukunft den Weg für eine intensive Annäherung im Sinne europäischer Werte ebnen kann. Unter den acht Zehntklässlern, die gemeinsam mit Oberstudiendirektor Michael Heuking und Studienrätin Uta Möhlenkamp den Weg nach Polen angetreten hatten, befanden sich auch zwei polnische Muttersprachler, die als Übersetzer einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Austauschfahrt leisteten.

Der Dialog stand ohnehin im Vordergrund der Begegnung, die von großer Harmonie und Optimismus geprägt war. Dennoch wurden die Harener Gymnasiasten im Rahmen eines umfangreichen Rahmenprogramms häufig mit den dunkelsten Stunden der deutsch-polnischen Geschichte konfrontiert. Am Warschauer Getto-Ehrenmal, dem Ort des berühmten Kniefalls des Bundeskanzlers Willy Brandt im Jahr 1970, wurde man an die Gräueltaten der Nationalsozialisten erinnert, die Anfang der 1940er-Jahre dieses Sammellager errichteten, um dann polnische sowie deutsche Bürger jüdischen Glaubens in das Vernichtungslager Treblinka zu deportieren.

Beim Rundgang durch die polnische Hauptstadt wurden den Gymnasiasten die städtebaulichen Folgen des zerstörerischen Zweiten Weltkriegs unmittelbar vor Augen geführt. Während die Stadt Krakau, die man ebenfalls besuchte, von den Flächenbombardierungen verschont geblieben war, war die Warschauer Innenstadt zum größten Teil zerstört und nach Kriegsende wieder neu aufgebaut worden und konnte sich in den letzten Jahrzehnten zu einer modernen Metropole entwickeln.

Ganz im Zeichen der Völkerverständigung stand das Miteinander der deutschen und der polnischen Schüler in den Gastfamilien, bei Unternehmungen und während des Schulunterrichts am Warschauer Edward-Dembowski-Lyzeum, einer Schulform, die mit dem Gymnasium vergleichbar ist und von 16- bis 19-jährigen Schülerinnen und Schülern besucht wird.

„Dieser Austausch hat für unsere Schule auch vor dem Hintergrund der Harener Stadtgeschichte eine ganz besondere Bedeutung“, sagte Studienrätin Uta Möhlenkamp, die neben Schulleiter Michael Heuking für die Organisation des Projekts verantwortlich ist. Beide blicken, ebenso wie ihre Schülerinnen und Schüler, gespannt dem geplanten diesjährigen polnischen Gegenbesuch entgegen.


Harener Gymnasiasten besuchten mit ihren Austauschschülern unter anderem das Denkmal des ehemaligen Warschauer Gettos.

Foto: Gymnasium Haren

aus: Meppener Tagespost, 29.06.2018

 
„Alle Jahrgänge haben überzeugt“
Gymnasiasten testen Englischkenntnisse
(29.06.2018)
 
pm Haren. Harener Gymnasiasten haben beim Englisch-Wettbewerb „The Big Challenge“ mit ihren Leistungen überzeugt.

Oberstudienrat Heyko Heyken, am Gymnasium Haren für die Organisation und Durchführung des Wettbewerbs zuständig, hat anlässlich der Preisverleihung Zahlen zu verkünden: 239 Schülerinnen und Schüler seiner Schule stellten sich demnach der diesjährigen Auflage des Sprachwettbewerbs, europaweit nahmen mehr als 600 000 junge Menschen daran teil. Stolz könne man wiederum auf die Gesamtbilanz der Gymnasiasten aus der Schifferstadt sein: „Alle teilnehmenden Jahrgänge haben überdurchschnittlich gut abgeschnitten.“

Besonders hob Heyken dabei Henrik Husmann aus dem Jahrgang 9 hervor, der mit dem 14. Platz unter 1324 Teilnehmern seiner Jahrgangsstufe in Niedersachsen das beste Harener Einzelergebnis erzielte. Eine besondere Ehrung erfuhren auch die erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen. Hier trugen sich Baraa Alshami (Jahrgang 5), Finn Krüßel und Hanna Nüsse (Jahrgang 6), Elina Hasanov (Jahrgang 7), Leo Wilkens (Jahrgang 8) sowie Henrik Husmann (Jahrgang 9) in die Siegerliste ein. Für ihre Leistungen wurden sie unter anderem mit Medaillen, spannendem Lesestoff, Postern, Kalendern sowie mit kleinen Powerblock-Speichern belohnt.

Die Teilnahme am Wettbewerb „The Big Challenge“ für die Klassen 5 bis 9 gehört seit Jahren zum festen Bestandteil des Terminplans des Gymnasiums Haren und stellt eine wichtige Säule zur Förderung der Sprachkompetenz dar, der man als Europaschule eine besondere Bedeutung beimisst. Beim Sprachwettbewerb, der von führenden europäischen Institutionen unterstützt wird, stehen nicht Noten oder Zeugnisse, sondern in spielerisch-pädagogischer Weise die Überprüfung der eigenen sprachlichen Fortschritte im Fokus.


Die Jahrgangssieger des Wettbewerbs wurden durch Oberstudienrat Heyko Heyken ausgezeichnet.

Foto: Gymnasium Haren

aus: Meppener Tagespost, 29.06.2018

 
Große Musikalität bewiesen
Gelungenes Sommerkonzert der Gymnasiasten
(28.06.2018)
 

Von Gerd Mecklenborg

Mit dem Sommerkonzert haben die Schüler des Harener Gymnasiums in der Aula der Schule wieder ihren „Rechenschaftsbericht“ über den Musikunterricht abgeliefert. Und der wurde in Form eines begeisterten Schluss-Applauses von den Konzertbesuchern als gelungen befunden.

Haren. Frisch fröhlich eröffneten The Young Voices mit „Evening Rise“ und „Let Her Go“ den Konzertabend. Zurück in die Zeit eines gewissen Georg Friedrich Händel versetzte danach der große Schulchor seine Zuhörer. Zu Gehör gebracht wurden typische Tanzrhythmen aus dieser Epoche. Sehr authentisch, mit dem geeigneten perkussiven Schlagwerk untermalt, erklangen „La Réjouissance“, arrangiert von Thomas Stegemann, Musiklehrer am Harener Gymnasium und Gesamtleiter des Sommerkonzerts, gefolgt von „La Canarie“ aus der Feder von Michael Praetorius.

Perfekt eingeübt hatte der Chor auch „O Fortuna, Ecce Gratum“ die weltbekannte Passage aus „Carmina Burana“ von Carl Orff oder das „Halleluja“ aus Händels Messias, denn diese Stücke haben die Harener Schüler im großen Chor der Harener Klassiknacht mitgesungen. Aber auch in der kleineren Besetzung, ohne Sinfonieorchester, klang alles richtig schön orchestral, und das sogar in der Harener Schul-Aula, die nicht gerade für ihre gute Akustik bekannt ist. Großartig und virtuos meisterte Anna Büter, Schülerin der 11. Klasse am Gymnasium, mit Spinettbegleitung Adagio und Presto aus der Telemann-Flötensonate in d-Moll.

Rockig, aber auch balladenmelodiös, ging es immer zu, wenn die Schulband die Bühne betrat. Da gab es Klassiker von Meat Loaf, Led Zeppelin und Queen auf die Ohren. Toll arrangiert Led Zeppelins „Stairway To Heaven“ mit schönem Flöten-Intro vom Querflötenensemble, geilem Gitarrensolo von Erik Winkelmann und klasse Gesangspassagen. Schöner Effekt: Der Robert-Plant-Chorus wurde geschickt vom Querflötenensemble „simuliert“. Lustig ging es bei „Lollipop, Lollipop“ zu, da bot der Schulchor seinem Publikum eine richtige Show und verteilte singend Leckereien zwischen den Sitzreihen.

Das Finale des Sommerkonzerts widmeten Schüler und Lehrer ihrem Kunstlehrer Peter Hennig, der seinen „pädagogischen Unruhezustand“ antritt. „Peter gilt seit jeher als vierter oder fünfter Musiklehrer und hinterlässt bei uns tiefe Spuren“, kündigte Thomas Stegemann einen umgeschrieben Jazzklassiker mit der Refrainzeile „Pete, he is a Drummerman“ an, die dann vom gesamten Auditorium laut in die Aula geschmettert wurde. Als Dank vom scheidenden Pädagogen spendierte Henning mit der Schulband dann dem begeisterten Publikum ein von ihm arrangiertes „Afrika-Medley“ als Zugabe.


The Young Voices brachten viel Fröhlichkeit auf die Sommerkonzertbühne in der Aula.

Foto: Gerd Mecklenborg

aus: Meppener Tagespost, 28.06.2018

 
Harener Chemieschüler informieren sich bei Röchling
(28.06.2018)
 

pm Haren. 35 Schüler des Grund- und Leistungskurses Chemie am Gymnasium Haren haben das Unternehmen Röchling Engineering Plastics in Haren-Altenberge besucht, um sich über den Großbetrieb, die Ausbildungsmöglichkeiten sowie die Arbeitsweisen zu informieren.

Auf dem Programm stand unter anderem eine Präsentation über die Firmenhistorie, die Struktur der Unternehmensgruppe sowie die Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen. Hierfür zeigten sich mit Steffen Möhlenkamp und Imke Bölscher zwei ehemalige Schüler des Gymnasiums Haren verantwortlich. Neben den Inhalten und den Abläufen der schulischen Ausbildung informierten die Auszubildenden, welche Abteilungen sie durchlaufen und wie abwechslungsreich diese Ausbildung im Hause Röchling gestaltet ist. Ansgar Holtermann und Thomas Schüer, Mitarbeiter der Abteilung „Marketing & Entwicklung“, erklärten bei einem Betriebsrundgang an den Produktionsanlagen die Produktionsprozesse und berichteten über die Besonderheiten der Produkte. Die Verarbeitungsverfahren von Kunststoffen live zu erleben bildete somit eine anschauliche Ergänzung des Chemieunterrichts.


Foto: Röchling

aus: Meppener Tagespost, 28.06.2018

 
Gymnasiasten zeigen soziales Engagement
Rekordteilnehmerzahl beim Projekt „Generationsübergreifendes Lernen“
(25.06.2018)
 

Weit über 100 Schüler des Gymnasiums Haren haben am Projekt „Generationsübergreifendes Lernen“ teilgenommen. Für die erfolgreiche Teilnahme erhielten die Schüler und Schülerinnen nun ein Zertifikat.

pm Haren „Vor allem die Erzählungen über die Kriegszeit und die Lebenserfahrungen waren sehr bewegend und lehrreich“, wusste Julian Kathmann, Schüler des Jahrgangs neun, zu berichten.

Zuvor hatte sich Kathmann mehrmals mit einem Bewohner der Seniorenresidenz Altharen getroffen, um über persönliche Erlebnisse oder Lebensumstände ins Gespräch zu kommen. So wollte er die Sichtweise der anderen Generation nachvollziehen und als wichtige Erfahrung verbuchen. „Besonders spannend war auch der Vergleich der Schulzeit früher und heute“, sagte der Gymnasiast, dem ebenso wie seiner Mitschülerin Marie-Christin Schmidt die positive Energie und der Humor der Bewohner in der Seniorenresidenz Altharen in Erinnerung geblieben ist.

Neben zahlreichen Gesprächen verbrachten die Schüler die gemeinsame Zeit mit den Senioren auch mit Spaziergängen, Vorlesen, Brettspielen oder Basteln. Studiendirektor Klaus Schawe, Koordinator am Gymnasium Haren, verwies im Rahmen der Zertifizierung auf die erfolgreiche Kooperation mit dem Harener Martinusstift und der Seniorenresidenz Altharen, deren Bewohner von Schülern des Jahrgangs neun besucht wurden. Die Sechstklässler hingegen besuchten regelmäßig Nachbarn

Oberstudiendirektor Michael Heuking zeigte sich von der Rekordteilnehmerzahl beeindruckt und zollte seinen Schülern Respekt: „Ihr habt auf freiwilliger Basis und außerhalb des Unterrichts vielfältige persönliche Erfahrungen gemacht und damit einmal mehr unser humanitäres Schulprofil mit Leben gefüllt“, sagte der Schulleiter.


Eine Rekordzahl von über 100 Schülern des Gymnasiums Haren hat am Projekt „Generationsübergreifendes Lernen“ teilgenommen.

Foto: Gymnasium Haren

aus: Meppener Tagespost, 25.06.2018

 
„Glück aus allen Töpfen“
Harener Abiturientia 2018 feierlich verabschiedet / Im Zirkus Abigalli um jeden Punkt gerangelt
(23.06.2018)
 
Von Gerd Mecklenborg

Haren. Im Anschluss an einen Gottesdienst in der Emmelner St.-Josef-Kirche haben 67 stolze Abiturienten des Harener Gymnasiums aus den Händen ihres Schulleiters Michael Heuking ihr Abiturzeugnis entgegengenommen. Drei Schüler haben den schulischen Teil der Fachhochschulreife erworben.

Die Abschlussfeier fand in der Aula des Harener Schulzentrums unter dem Motto „Zirkus Abigalli – um jeden Punkt gerangelt“ statt. Musikalisch passend zu diesem lustig bunten Motto wurden die Harener „Abis“ vom Querflöten-Ensemble mit dem tanzenden „Pink Panther“, und vom Schulchor mit „O Fortuna“ empfangen.

In seiner Festrede ging Oberstudiendirektor Michael Heuking sehr gerne auf das Zirkusmotto seiner nun ehemaligen Schüler ein. „Scheinwerfer an, Manege frei, der Zirkus kann beginnen“, strahlte der Schulleiter angesichts erwartungsfroher „Abis“ und Eltern.

Die Harener Abiturienta 2018 könne zu Recht stolz auf sich sein und dürfe es als beglückend empfinden, „dass sich so viele Menschen mit Ihnen freuen, besonders Ihre Sie tatkräftig unterstützenden Lehrer, oder besser Dompteure, Ihre Wegbegleiter und Ihre Eltern“. Das heiß ersehnte Abiturzeugnis sei ein zukunftweisendes Sprungbrett und zugleich Ernte für das bewiesene Durchhaltevermögen, sagte Heuking.

Und weiter das Abimotto beherzigend, lobte der Schulleiter, „dass was Ihren Jahrgang insgesamt so sympathisch macht, ist dass Sie sich als engagierte, selbstbewusste Akteure und Artisten im Zirkus „Abigalli“ gesehen haben“.

Kritische Worte fand Heuking abermals in seiner Sicht zum „sogenannten Turbo-Abi“. Das G 8 sei vor allem ökonomisch motiviert gewesen, und humane, pädagogische Aspekte seien in unverantwortlicher Weise dabei außer Acht gelassen worden, bemängelte der Oberstudiendirektor. Im Nachhinein sei die werbewirksame Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums „von daher ein Stück aus dem Tollhaus“, sagte Heuking. Dann aber gab der Schulleiter „für diesen ambitionierten Jahrgang, mit einer 2,51 Gesamtnote, die Manege frei im Zirkus des Lebens“ und forderte die Abiturienten auf, „packen Sie es an, mischen Sie sich ein, positionieren und solidarisieren Sie sich und beenden Sie den Zirkus“. Im Namen der gesamten Schulgemeinschaft wünschte Heuking den Harener Abiturienten, „alles erdenklich Gute und Gottes Segen“.

Für die stolzen Eltern der Abiturientia 2018 überbrachte die Schulelternratsvorsitzende Astrid Schöning die Grußworte. „Sie haben ein riesengroßes Ziel erreicht, und im Namen aller Eltern wünsche ich Ihnen Glück aus allen Töpfen“. Dem schloss sich auch Holger Cosse an, und gratulierte im Namen des Ehemaligen- und des Fördervereins.

Die Schülervertreter des Harener Gymnasiums, David Hölscher und Theresa Jansen, bedauerten augenzwinkernd, „für euch ist die Manege jetzt geschlossen, aber ihr habt alle euren persönlichen Weltmeistertitel in der Hand“.

Für die Abiturienten blickten Eva Balcke und Henry Kassens humorvoll auf die gemeinsame Schulzeit zurück und befanden, „das Rangeln um die Punkte hat sich gelohnt“. Bei
der abschließenden Zeugnisübergabe gab es besonders lauten Applaus für Anna-Maria Sibum, die mit der Note 1,1 abgeschlossen hat.

ABITURIENTIA 2018

Louis Albers, Viktoria Alt, Annika Baalmann, Eva Balcke, Erik Boger, Mattis Bohlen, Ilse Boland, Maria Sophie Deters, Jaqueline Dick, Lina Fischer, Till Fischer, Sarah Gebken, Johanna Gravel, Anna Grönniger, Maximilian Janzen, Tobias Janzen, Nicolas Jasken, Anna Jüngerhans, Eva Jüngerhans, Henry Kassens, Nico Kollmer, Timotheus König, Arne Köster, Paskal Krüßel, Andreas Lamert, Nils Lammers, Vivien Lonnemann, Mark Ludden, Sascha Mäsker, Madeleine Mostert, Milena Müter, Evelyn Neumann, Oliver Nögel, Junia Nüsse, Fabian Poker, Marek Poker, Elisa Pöttker, Christina Renje, Friederike Rolfs, Lara Schomaker, Henning Schulte, Lennard Schulte, Elea Marie Schumacher, Anna-Maria Sibum, Kelly Swinkels, Valentin Telgenkämper, Kerstin Tengen, Dinh Khiem Truong, Simon Vohs, Anna von Herz, Alexander Vos, Denise Wagner, Jörn Wester, Bennet Wilming, Sarah Wilming, Erik Winkelmann (alle Haren(Ems)) Danny Oosting, Katharina Wirkus (beide Neusustrum), Benedikt Eiken, Marcel Kuper, Judith Santen, Jens Wilmes (alle Niederlangen), Royar Broka (Oberlangen), Vanessa Janssen (Oberlangen-Moor), Simon Eiken, Mara Osteresch, Guus van de Wetering (alle Sustrum)


Stolz präsentieren die Abiturienten des Harener Gymnasiums ihre Abschlusszeugnisse.

Foto: Gerd Mecklenborg

aus: Meppener Tagespost, 23.06.2018

[Festvortrag des Schulleiters OStD Michael Heuking]

 
„Dschungelbuch“ umgesetzt
Ponymannschaft siegt beim Schulwettbewerb Reiten
(15.06.2018)
 

Die Früchte ihrer intensiven Vorbereitung und Zusammenarbeit fuhren Schüler des Gymnasiums Haren, der Maximilianschule Rütenbrock, der Marienschule Erika-Altenberge und der Franziskusschule Schöninghsdorf ein.

pm Haren. Beim Finale des Schulwettbewerbs Reiten in Ankum belegten sie den ersten Platz. Die Gruppe, bestehend aus vier Reiterinnen und ihren Ponys und 40 Statisten, überzeugte die Jury des Wettbewerbs, der vom Pferdeportbund Weser-Ems ausgeschrieben worden war, in der Disziplin „Kürdressur“.

Im Reitverein Rütenbrock war zuvor die Idee entstanden, mit der Ponymannschaft (Miriam Gebbeken und Füchschen, Johanna Schumacher und Urmel, Anna Schröer und Boy sowie Lina und Mira Fehrmann mit Bibi) unter der Leitung ihrer Trainerin Kathrin Kohne mit einer einstudierten Kürdressur am Schulwettbewerb Reiten teilzunehmen.

Schnell waren unter den Mitschülern aus den Schulen und Freunden aus dem Reitverein Jungen und Mädchen bereit, mit den Reiterinnen das Thema „Geschichte mit Herz – Dschungelbuch“ umzusetzen. Mit liebevoll gebastelten und von diversen Karnevalsgruppen bereitgestellten Kostümen entstand eine tolle Interpretation der bekannten Geschichte um Balu, Mogli und das Leben der Tiere des Dschungels.

Das Projekt, das in der qualifizierten Jugendarbeit des RuF Rütenbrock entstand, war möglich, weil die Schulen, insbesondere das Gymnasium Haren, das die meisten teilnehmenden Schüler stellte, und viele Eltern die Akteure tatkräftig unterstützten.

Mit dem erfolgreichen Zusammenspiel von Lebens- und Lernorten legten mehrere Schulen und ein Verein ihre Ressourcen zusammen und setzten damit das große Potenzial bestmöglich ein.

Das erfolgreiche Team.
Foto: Gymnasium Haren

aus: Meppener Tagespost, 15.06.2018

 
Freundschaft, Liebe, Toleranz
Englisches Tourneetheater am Gymnasium Haren
(08.06.2018)
 

pm Haren. Zur Erkenntnis, dass ihre englischen Sprachkenntnisse schon recht ausgeprägt sind, sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 8 des Gymnasiums Haren gekommen, als sie zwei fulminanten Bühnenstücken des „White Horse Theatre“ beiwohnten.

Dabei hatten die Schauspieler des englischen Tourneetheaters einer Mitteilung zufolge zunächst das Stück „Billy’s Friend“ im Gepäck, das den jüngeren Gymnasiasten präsentiert wurde. Es hatte demnach manch rasanten Überraschungsmoment, inklusive der Einbeziehung des Publikums, zu bieten.

Schnell wurden die Zuschauer mit der Situation des jungen Billy konfrontiert, der, einsam und von seinen Eltern vernachlässigt, die Bekanntschaft mit dem Gorilla Gerald macht und gemeinsam mit dem Tier spannende Abenteuer erlebt. Die schwierige Situation von Außenseitern, aber auch die Bedeutung von Freundschaft und Toleranz standen dabei besonders im Fokus.

Eine moderne Adaption der Shakespeare-Komödie „Zwei Edelmänner von Verona“ wurde den Siebt- und Achtklässlern vorgestellt. Das Drama „Two Gentlemen“ widmete sich dem Konflikt zweier Freunde, die sich beide in Silvia, die Tochter des Schuldirektors, verlieben, was deren Verhältnis von heute auf morgen auf die Probe stellt.

„Wir erleben die Theatervorstellungen des Ensembles immer wieder als eine große Bereicherung des Englischunterrichts“, sagte Studienrat Udo Wisse, der am Gymnasium Haren für die Organisation der Veranstaltung zuständig ist. Bestätigt wurde der Englischlehrer von den positiven Rückmeldungen der Schüler. Pro Jahr sehen sich circa 400 000 die Aufführungen des Theaters an. Damit ist das „White Horse Theatre“ die europaweit größte professionelle Theatergruppe dieser Art.

Das „White Horse Theatre“ ist am Gymnasium Haren aufgetreten.
Foto: Gymnasium Haren

aus: Meppener Tagespost, 08.06.2018

 
Bedeutung europäischer Werte herausgestellt
Projekttag am Gymnasium Haren dreht sich um Gegenwart und Zukunft der EU
(08.06.2018)
 

pm Haren. „Europa ist nicht weit weg, sondern fängt unmittelbar vor der eigenen Haustür an“: Diese Erkenntnis, gepaart mit kontroversen Diskussionen und informativen Vorträgen, stand im Mittelpunkt des Europaprojekttags des zehnten Jahrgangs am Gymnasium Haren.

Hierauf hatten sich die Schüler im Fach Politik-Wirtschaft intensiv vorbereitet und starteten die Veranstaltung mit einer Debatte, die der Frage nachging, ob europäische Schulen dazu verpflichtet werden sollten, Schulpartnerschaften einzugehen. Unter den Augen ihrer Mitschüler und Lehrer lieferten sich Luisa Herbers, Kristin Schoknecht, Theresa Janssen und Emelie Terhorst eine schlagfertige und inhaltlich fundierte argumentative Auseinandersetzung.

In den Diskussionsbeiträgen griffen die Zehntklässlerinnen auch auf Ergebnisse einer Umfrage zum Thema „Schüleraustauschfahrten“ zurück. Diese war kurz zuvor am Gymnasium Haren gemacht worden und wurde anlässlich des Projekttags der Schulöffentlichkeit präsentiert. Auf reges Interesse und einen großen Wiedererkennungswert stießen ebenfalls Informationen zu EU-Förderprogrammen, von denen auch zahlreiche regionale Projekte, unter anderem der Ems-Radweg sowie Kultur- Tourismus- oder Bildungsangebote, profitieren.

Dabei widmeten sich die Harener Gymnasiasten sowohl in empirischer als auch in künstlerischer Weise der Frage nach dem Ist-Zustand und der Zukunft der EU. Michael Heuking, Leiter des Gymnasiums, würdigte das große Engagement seiner Schüler, die mit ihrer Projektarbeit die inhaltliche Ausrichtung des Gymnasiums als „humanitäre Europaschule“ zusätzlich mit Leben füllten. „All das, wofür der europäische Gedanke und die entsprechenden Grundwerte traditionell stehen, war und ist vor dem Hintergrund unserer bewegten Geschichte nicht selbstverständlich“, sagte Heuking mit Blick auf eigene Kindheitserfahrungen und aktuelle populistische Töne in Europa. Umso mehr gehe es für die junge Generation darum, sich zu positionieren und für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit einzustehen.

Eine lebendige Debatte lieferten sich Harener Gymnasiasten anlässlich des Europaprojekttags.
Foto: Gymnasium Haren

aus: Meppener Tagespost, 08.06.2018

Impressionen vom Europaprojekt
Fotos: Gymnasium Haren