Pressespiegel November 2018


 
Abiturienten informieren über Organspende
Betroffene zu Gast im Gymnasium Haren
(01.11.2018)
 

pm Haren. „Über die große Diskrepanz zwischen von kranken Menschen benötigten Organen und der Anzahl der Organe, die durch Spenden zur Verfügung stehen, waren wir mehr als überrascht“, erklärte die Harener Gymnasiastin Julia Wessels, die sich gemeinsam mit fünf weiteren Zwölftklässlerinnen dem Thema Organspende widmete. Gemeinsam mit drei Betroffenen informierten die angehenden Abiturientinnen nun ihre Mitschüler.

„Wir selbst sind von der Notwendigkeit, dass viel mehr Menschen für eine Organspende zur Verfügung stehen sollten, überzeugt“, referierte Lia Sibum, die in diesem Zusammenhang auch auf die Ausrichtung des Gymnasiums Haren als „Humanitäre Schule“ verwies. Gemeinsam mit Julia Wessels, Erika Herlitz, Julia Beller, Lara Wilke und Sina Tengen begrüßte sie mit Manfred Abram, Günter Welz und Hans-Gerhard Bilker drei Betroffene, die als Spender oder Empfänger eines Organs von ihren Erfahrungen berichteten und zur aktuellen Diskussion Stellung bezogen. Trotz des klaren Plädoyers für die Bereitschaft, ein Organ zu spenden gaben die Akteure aber auch deutlich zu verstehen, dass durchaus ethische oder religiöse Gründe für eine Entscheidung gegen eine Organspende existierten.

Die Schüler zogen ein positives Fazit: „Wir haben nicht nur viel Inhaltliches mitgenommen, sondern haben auch erfahren, dass die Organisation einer Veranstaltung in dieser Größenordnung so einiges an Vorbereitung bedeutet.“


Sechs Schülerinnen informierten mit den Betroffenen Manfred Abram, Günter Welz und Hans-Gerhard Bilker über das Thema Organspende.
Foto: Gymnasium Haren

aus: Meppener Tagespost, 01.11.2018