Präventionsprojekt

„Abgefahren, wie krass ist das denn“
Ausstellung des Präventionsprojekts macht am Gymnasium Haren halt

Mit einer Ausstellung, die sich den möglichen Ursachen und Folgen von Verkehrsunfällen widmet, wendet sich die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim vorrangig an 16- bis 19-jährige junge Menschen.

Auch am Gymnasium Haren können nun Schülerinnen und Schüler vom Schicksal realer junger Unfallopfer aus der Region, aber auch von Erlebnissen von Feuerwehrleuten, Rettungssanitätern, Notfallseelsorgern, Polizeibeamten oder Angehörigen erfahren, womit eine individuelle Betroffenheit hergestellt wird.

Mit einer Quote von 25% ist der Anteil junger Fahranfänger an der Verursachung tödlicher Verkehrsunfälle signifikant hoch. Neben der Unerfahrenheit sind auch eine höhere Risikobereitschaft, Alkoholkonsum oder jugendlicher Leichtsinn die Hauptrisikofaktoren.

Durch den bewusst gewählten direkten und emotionalen Ansatz verfolgt die Ausstellung unter anderem die Ziele, zu sensibilisieren, ein Bewusstsein für Leid und Trauer zu schaffen sowie schwere Verkehrsunfälle zu reduzieren.

Eingebettet ist die Ausstellung in das Präventionsprojekt „Abgefahren, wie krass ist das denn“, das unter anderem die direkte Konfrontation mit Beteiligten von Verkehrsunfällen aus der Region vorsieht. Seit einigen Jahren nehmen Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 11 des Gymnasiums Haren hieran teil und berichten regelmäßig von der nachhaltigen Wirkung des Projekts.

Neben den Polizeihauptkommissaren Hartmut Bruns und Klaus Wermeling sowie dem Polizeioberkommissar Dieter Rothlübbers und der Polizeikommissarin Sina Selter eröffneten seitens des Gymnasiums Haren Studiendirektor Christian Rinné sowie Oberstudienrat Carsten Kinzel die Ausstellung in der Pausenhalle.

Weitere Informationen zum Projekt unter: http://abgefahren-wie-krass-ist-das-denn.de/

 

C. Rinné