An der Helmstedter Hochschule arbeiteten berühmte Wissenschaftler ihrer Zeit, z.B. 1589/90 für ein Jahr der italienische Philosoph Giordano Bruno.

Berühmte Professoren wie Conring, Caselius, Beireis, Calixt, Fabrizius und Mosheim lehrten an der Helmstedter Universität und begründeten ihren Ruf in Forschung und Lehre.
C.F.Gauss wurde hier 1799 promoviert und forschte bis 1807 in Helmstedt. Im Haus seines Doktorvaters J.H.Pfaff (Holzberg 4) arbeitete er an seinem Hauptwerk, der algebraischen Zahlentheorie.

Im Jahre 1810 ließ Jérome Bonaparte - König von Westfalen - die Helmstedter Universität zugunsten der Hochschule von Göttingen schließen

Das Haupt- und Aulagebäude, das Juleum Novum, ein Spätrenaissancebau, entstand zwischen 1592 und 1597. Das Juleum Novum gehört mit zwei älteteren Flügelbauten, den sogenannten Collegienflügeln (erbaut 1575/76), zu einer geschlossenen Baugruppe.

Quelle: S.Ahrens, R.Volkmann: Academia Julia - Die Universität Helmstedt 1576-1810, Katalog zur Ausstellung des Landkreises Helmstedt im Rahmen der Expo 2000

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