Chronik der Schule

Die Schule für Lernhilfe in Einbeck wurde nach dem 2. Weltkrieg als namenlose Hilfsschule mit zwei Klassen und drei Lehrern für lernbehinderte Schüler eingerichtet. Erster Schulleiter war der Hauptlehrer Rudolf Spott. Die Namenlosigkeit der inzwischen größer gewordenen Sonderschule blieb bis Mitte der 60er Jahre bestehen. Ab da wurde die Schule, die sich in der Hullerser Straße in der Kernstadt von Einbeck befand, zur August-Henze-Schule. August Henze war ein Heilpädagoge aus Lüthorst. Als Ende des 19. Jahrhunderts der „Verband der Hilfsschulen in Deutschland“ gegründet wird, ist August Henze als Schriftführer richtunggebend an der Entwicklung des deutschen Hilfsschulwesens beteiligt.

In den 70er Jahren machten Eltern und Lehrer auf den schlechten Zustand und die schlechte Lage (direkt an der B3) des Schulgebäudes der August-Henze-Schule aufmerksam. Man wünschte sich ein neues Schulgebäude in der Kernstadt von Einbeck. Dieser Wunsch sollte aus finanziellen Gründen nie in Erfüllung gehen. Es dauerte noch bis 1984, bis die Verlegung nach Drüber beschlossen wurde. 1999 kam es zum lang ersehnten Anbau von vier neuen Klassenräumen (zwei mit Gruppenraum) und einem großen Multifunktionsraum.

Im Jahr 2000 bekam die August-Henze-Schule einen neuen Namen: Aus der August-Henze-Schule wurde gemeinsam mit der Grundschule die

Leinetalschulen-Drüber, Schule für Lernhilfe und Grundschule.

Die Schule für Lernhilfe (ab August 2004 Förderschule Schwerpunkt Lernen) ist immer eine lebendige Schule. Dass Schule nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen bedeutet, zeigen die vielen außerunterrichtlichen Aktivitäten, die die Schule initiiert und durchführt. So organisierte die Förderschule schon vor vielen Jahren, wie auch heute noch, Schülertanztreffen, Sportturniere, Floßfahrten, Projekte und vieles mehr.

 Im Sommer 95 wurde der Förderverein gegründet, um bedürftige SchülerInnen in schulischen Belangen zu unterstützen. Auch der seit vielen Jahren stattfindende Verkauf auf dem Weihnachtsmarkt in Einbeck hat durch seinen Erlös schon viele Wünsche der SchülerInnen erfüllt. Nicht zuletzt tragen auch die vielen schulinternen Feste (z.B. Weihnachtsfeier, Sommerfest, Entlassungsfeier, Tanzfest, Einschulungsfeier) ein Stück dazu bei, dass man sich in den Leinetalschulen Drüber wohlfühlt.

 

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