Eher selten: 40 Jahre als Lehrerin in vorderster Linie

Ganze Schule feiert Jubiläum von Ulrike Schneider

Die 5. und 6. Klassen gaben den Ton an: Rhythmisch sausten die Kochlöffel auf Töpfe und Schüsseln – Symbole für das Fach Hauswirtschaft -, als sich alle Schülerinnen und Schüler der Carl-Stahmer-Hauptschule bei strahlendem Wetter auf dem Schulhof einfanden, um ihrer Lehrerin Ulrike Schneider zum 40-jährigen Dienstjubiläum zu gratulieren.

 

 
 

 

Dem Takt folgend zogen die 7. und 8. Klassen unter einem farbenprächtigen Schwungtuch ebenso auf den Pausenhof ein. Tuch und Wollknäuel (kommen später noch zum Einsatz) sollten das Unterrichtsfach „Textiles Gestalten“ symbolisieren. Den Abschluss des Aufmarsches bildeten die beiden Abschlussjahrgänge, ausgestattet mit großen Geo-Dreiecken, Linealen und Zirkel (klar: Mathematik). Unter dem Tuch quollen zwanzig Schülerinnen und Schüler hervor, die ein Gasse bildeten und die Wollknäuel zwischen sich hin- und her warfen, so dass sich ein viel farbiges „Spinnennetz“ ergab.

 

Nun wurde das „Highlight“ der Aktion an das Ende der Gasse getragen: Eine dreistöckige Torte, von Mädchen der Klasse 10 a unter Leitung von Heike Schwenteck gebacken, geschmückt an der Spitze mit einer goldenen „40“. Aber so ganz leicht konnte Ulrike Schneider ihre Torte nicht in Empfang nehmen: Zunächst musste sie ein kompliziertes Rechenrätsel der 9. und 10. Klassen lösen (Ergebnis war „natürlich“ die Zahl des Tages, nämlich 40). Erst mit der Lösung erhielt die Jubilarin nun eine Schere, um sich den Weg zu ihrer Torte bahnen zu können. Als Ulrike Schneider die Torte erreicht hatte, erscholl aus 250 Kehlen ein fröhliches „Herzlichen Glückwunsch, Frau Schneider!!“.

 
   

Im Lehrerzimmer folgte eine kurze Laudatio und die Urkundenübergabe durch Schulleiter Wilfried Engelhardt. In dem Zusammenhang erwähnte er, dass Ulrike Schneider ihre gesamte Zeit als Lehrerin – seit 1968 – in Georgsmarienhütte absolviert hat. Angefangen an der Gemeinschaftsschule, dann in der Hauptschule im Schulzentrum und nun wieder an der Kirchstraße in der Carl-Stahmer-Hauptschule. Jederzeit war sie sowohl als Lehrerin als auch als Kollegin beliebt und geschätzt auf Grund ihrer praktischen, zupackenden Art. Mit großem Geschick und Organisationstalent erfüllte sie bei allen Schulfesten, Entlassungen usw. gekonnt die schwierige Aufgabe der Cafeteria.

 

Das gesamte Kollegium, alle Pensionäre sowie Sekretärin und Hausmeister überreichten dann Rosen, so dass die Jubilarin anschließend einen prächtigen Strauß von 40 Rosen im Arm hatte. Mit einem vom Kollegium zusammengestellten prächtigen Buffet stärkte man sich dann für den gemütlichen Ausklang dieser kleinen Feier.

 

 

 

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