Erst die Arbeit, dann der Verdienst:

Die Schülergenossenschaft Coole Schule organisierte jetzt einen Großeinsatz zum Äpfel sammeln.

Was alles dazugehört, bis der leckere Apfelsaft in der Flasche ist, beschäftigte die Genossenschaftler schon lange vorher. Aufgaben für das Personal mussten verteilt werden, die Schüler planten die Transporte und fragten um Mithilfe bei Eltern und Lehrkräften. „Die gesamte Logistik für das Projekt liegt überwiegend in Schülerhand. Da brauchen die Schülerinnen und Schüler einen Vorlauf, um so eine Aufgabe zu bewältigen,“ sagt Lehrer Thomas Hamm.

Deshalb hat die Schülergenossenschaft den Großeinsatz auch erstmal geprobt: Die Ernte im Schulgarten ergab bereits 45 Flaschen Apfelsaft vom Feinsten. Eingeladen hatten die jungen Leute auch Ludwig Semmelmann, der die Patenschaft für die Coole Schule übernommen hat. Der Getränkeunternehmer aus Georgsmarienhütte steuerte Erfrischungen für die Arbeitspausen bei, und als Mann vom Fach erklärte er den Jugendlichen viele Details. „Ich habe einen interessanten Einblick bekommen, wie die Schüler arbeiten,“ so Semmelmann.

1,5 Tonnen reifer Äpfel wanderten von der Wiese in die mitgebrachten Säcke. Per LKW wurde die Obstmenge schnell in die Mosterei gebracht. Das Abladen und Sortieren der Äpfel beobachtete besonders der Nachwuchs aus der sechsten und siebten Klasse gespannt und freute sich über eine frische Kostprobe aus der Obstpresse. Die Coole Schule will in dieser Saison 2.000 Flaschen naturtrüben Bioapfelsaft erzielen und muss dafür errechnete dreieinhalb Tonnen Äpfel sammeln. Deshalb sind noch drei weitere Ernteeinsätze vorgesehen, sogar am schulfreien Tag. „Es wäre schön, wenn wir auch eine näher gelegene Streuobstwiese in Georgsmarienhütte pflegen könnten,“ wünschen sich die Schüler.

 

 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     

 

Schülergenossenschaft "Coole Schule"

 

 

 

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