Berufsorientierungstage der 9. Klasse 2013

 

Der Auftrag an die Schüler der 9. Klasse klingt einfach: Ihr seid Mitarbeiter eines Restaurants und habt den Auftrag bekommen, ein Geburtstagsessen zum 60. Geburtstag vorzubereiten. Es muss ein Begrüßungscocktail für jeden Gast gemixt und serviert, der Tisch feierlich dekoriert und das italienische Essen zubereitet werden. Zu Beginn teilt die vierköpfige Gruppe die Aufgaben ein und schon geht´s los. An zwei Berufsorientierungstagen erproben sich die Schüler der Carl-Stahmer-Hauptschule in einem umfassenden Angebot zur Berufs- und Persönlichkeitsbildung.

Im handwerklichen Auftrag muss aus Holz ein Fotobilderrahmen hergestellt werden, der auch gleich mit Bildern des Seminars bestückt wird und hinterher in der Klasse hängt. Drei weitere Arbeitsbereiche im Büro, im Verkauf und im sozial-erzieherischen Bereich gibt es. Die Schüler wählen anhand ihrer Wunschberufe zwei Bereiche, in denen sie sich ausprobieren wollen. Bürotätigkeiten wie Bestellungen aufgeben, Bewerbungen nach Güte sortieren, aber auch Verkaufsgespräche führen und im sozial-erzieherischen Auftrag eine Spielstunde für den Kindergarten zu erstellen und durchzuführen, gehören zu den Aufgaben.

Dabei werden sie jeweils von einem ausgebildeten Assessor beobachtet. Der verteilt keine Noten von 1-6 sondern achtet auf „Soft Skills“ wie Teamfähigkeit, Planung, Sorgfalt oder auch Problemlösefähigkeit. Die gezeigten Stärken werden mit jedem Schüler in einem Auswertungsgepräch besprochen.

Das Projektteam besteht aus den beiden Schulsozialarbeitern Margit Spreckelmeyer und Stefan Fehren, sowie Christina Kursch von der MaßArbeit und  Karin Beyreuther von den Fuchs-Konzepten.  

Für den 2. Tag schreiben die Schüler im Vorfeld eine Bewerbung für eine konkrete Ausbildungsstelle (diese kann im Anschluss auch losgeschickt werden). Anhand der Bewerbung wird mit jedem Schüler ein Vorstellungsgespräch geführt. Die mitlaufende Videokamera erzeugt die notwendige Nervosität und ist behilflich bei der Auswertung in der Kleingruppe.

In einem abschließenden Einzelgespräch wird dann ein individueller Fahrplan zur Ausbildungsplatzsuche festgelegt. Wie gut sind die Chancen für meinen Traumberuf, gibt es genügend offene Stellen, reicht mein Zeugnis, wie sieht mein Plan B aus, was ist der nächste Schritt, wer ist Ansprechpartner. Auf diese Fragen gibt es nach den zwei Tagen Antworten. Diese stehen dann im  Handlungsplan, der in den kommenden Monaten in der Schule fortgeführt wird und bestenfalls steht am Ende die Wunschausbildungsstelle.

 

 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 

 

 

 

 

 

 

 

 

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