Frühjahrsputz an der Minigolf-Anlage in Oesede 2014

 

Mit Hochdruck reinigen Schüler der Carl-Stahmer-Hauptschule die 18 Minigolfbahnen, schmirgeln Rost und Farbreste von den Ablageständern für die Spielzettel und tragen frische Farbe auf. Es ist Zeit für den Frühjahrsputz auf der Minigolf-Anlage am Südring, die die Schülergenossenschaft Coole Schule in diesem Jahr in der dritten Saison betreiben wird.

Vor dem Saisonstart am 1. Mai wurden jetzt die grundlegenden Pflege- und Erhaltungsarbeiten durchgeführt. Mitarbeiter des Bauhofs haben bereits die Gehölze beschnitten und den Rasen gemäht, alles andere übernehmen die Schüler, so auch die Auffrischung der verblichenen Linien auf den Spielbahnen oder die Anlage von Blumenbeeten. Die Arbeiten sind Bestandteil des schulinternen Pflichtpraktikums, das die Siebt- und Achtklässler nach Wahl in den Bereichen Gartenbau, Gestaltung oder Malerarbeiten – teilweise auch in den Räumen der Schule – durchführen.

Vom 1. Mai bis zum 28. September werden sich dann im Wechsel mehr als 30 Mitglieder der Schülergenossenschaft Coole Schule, unterstützt von einer betreuenden Lehrkraft, um den Spielbahnbetrieb kümmern. Selbst in den Sommerferien stehen von Mittwoch bis Sonntag jeden Nachmittag zwei Schüler für den Service bereit. „Wir kassieren den Eintritt, geben die Schläger heraus, verkaufen Eis und Getränke, putzen abends, rechnen ab und sorgen dafür, dass alles ordentlich für den nächsten Tag bereitsteht“, beschreibt Lea Ingenpass ihre Aufgaben. Und Robin Götze ergänzt: „Am Sonntag kommen manchmal bis zu 200 Leute, da haben wir alle Hände voll zu tun, vor allem weil es am Wochenende auch noch Kaffee und Kuchen gibt.“ Außerdem können Gruppen auf Anfrage Sondertermine vereinbaren. Sehr beliebt sind zum Beispiel Kindergeburtstage auf der Minigolf-Anlage.

Der Erfolg mit jeweils rund 3000 Besuchern in den beiden bisherigen Betriebsjahren gibt den Schülern Recht. Und Thomas Hamm, seit vielen Jahren Betreuungslehrer der Coolen Schule, berichtet darüber hinaus von sehr erwünschten Nebeneffekten: „Unsere Schüler engagieren sich hier freiwillig und gehen dabei einen großen Schritt in Richtung Ausbildungsreife. Sie übernehmen Verantwortung, arbeiten im Team, bewähren sich im Kontakt mit fremden Menschen, sind pünktlich und zuverlässig.“

(Petra Pieper, NOZ)

   

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