Technik vor Ort

Die Idee

Der Technikunterricht einer Hauptschule bietet meist nur begrenzte Möglichkeiten hinsichtlich Ausstattung an Material und Werkzeug. In den Bereichen Metall und Elektronik wird dies besonders deutlich. Die Suche nach kompetenten Partnern (und Sponsoren) ist deshalb zeitgemäß und auch pädagogisch wünschenswert.

In unserem Falle bietet sich durch die räumlichen Nähe zu diesen Firmen die Möglichkeit einer Zusammenarbeit, die von allen Seiten mit Freude aufgenommen wurde.

Der zeitweilig in die Lehrwerkstätten dieser Unternehmen verlagerte Technikunterricht ist eine willkommene Ergänzung und Abwechslung für Schüler und auch Lehrer. Außerdem unterstützt er die berufliche Vororientierung.

Die Ziele

-    Arbeiten unter professionellen Bedingungen

-    Steigerung der Motivation durch Ausstattung und fachliche Kompetenz

-    Abbau von Hemmungen beim Betreten eines Betriebes

-    Vermittlung von Schlüsselqualifikationen (z.B. Teamgeist, Kommunikationsfähigkeit, Pünktlichkeit       und Genauigkeit)

-    Möglichkeit der Berufsorientierung (Ergänzung zu Praktika und Praxistagen)

Die Organisation

Ein Lehrgang läuft über ca. 8 Wochen und ersetzt den Technikunterricht in der Schule. Es ist quasi nur Unterricht an einem anderen Ort. 

Die Schüler erreichen die Werkstatt zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Dort erwartet sie der Ausbildungsleiter des Betriebes. Die Techniklehrer sind ebenfalls vor Ort mit dem Ziel, bei einem späteren Lehrgang die Ausbildungsleiter weitgehend zu ersetzen. 

Das gesamte Arbeitsmaterial wird von dem Betrieb zur Verfügung gestellt. Eine abschließende Zensierung des entstandenen Werkstücks erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Ausbildungsleiter. Insgesamt ist der organisatorische Aufwand vergleichsweise gering.

 

   

 

 

 

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