Das Modell der Elementarmagnete

Bricht man einen Magneten immer wieder durch, so erhält man immer wieder kleinere Magneten, die einen Nord- und einen Südpol haben:

Es gibt keinen Magneten, der nur einen Pol besitzt.

Den kleinsten, bei einer fortgesetzten Teilung entstehenden Magneten nennt man Elementarmagnet.

 

Modell der Elementarmagnete:

Alle magnetisierbaren Stoffe bestehen aus winzigen Bereichen, die sich wie kleine Magnete verhalten und ordnen lassen.

Zustand Objekt Gedankenmodell materielles Modell
unmagnetisch
Elementarmagnete ungeordnet
magnetisch
Elementarmagnete ausgerichtet

Mit dem Modell der Elementarmagnete kann man jetzt auch erklären, warum sich ein Magnet und ein magnetisierbarer Körper gegenseitig anziehen. Bei der Annäherung richten sich im unmagnetischen Körper die Elementarmagnete aus, so dass dieser auch magnetisch wird (hier zu sehen am Ausschlag der in der Nähe stehenden Kompassnadel):

Beide stehen sich nun mit ungleichnamigen Polen gegenüber und ziehen sich gegenseitig an. Beim Entfernen geht die Ordnung der Elementarmagnete dann wieder verloren.