Die Umgebung



Wilhelmshaven, die einzige Nordseestadt mit einem Südstrand und Südstrandsehmeile, bietet viele maritime Sehenswürdigkeiten. So sind im umgebauten und erweiterten Aquarium Meerestiere und Pflanzen zu bewundern, die dem menschlichen Auge sonst verborgen bleiben. In unmittelbarer Nachbarschaft des Aquariums befindet sich das Deutsche Marinemuseum mit seinen Ausstellungen zur deutschen Marinegeschichte und dem dazugehörigen Museumshafen, wo u.a. ein U-Boot, ein Minenjagboot und ein Zerstörer der Bundesmarine, sowie ein Küstenwachboot der Volksmarine zu besichtigen sind.
Dem Marinemuseum gegenüber liegt das Wattenmeerhaus, das umfassend über den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, den Gezeitenwechsel und den einzigartigen Lebensraum Wattenmeer unterrichtet. Als besondere Attraktion sind hier das Skelett und die in der Welt einzigartig plastinierten Organe eines vor der Insel Baltrum gestrandeten Pottwals in Originalgröße zu sehen. Abgerundet wird der Gang über die Südstrandsehmeile und die Kaiser-Wilhelm-Brücke mit einem Besuch des Küstenmuseums, das eine unkonventionell gestaltete Dauerausstellung zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Küste, sowie wechselnde Sonderausstellungen bietet. Der maritime Erlebnisgang sollte mit dem Besuch des Piratenamüseums und der Marinegarnisonkirche in der Rheinstraße abgeschlossen werden.

Zu einem Besuch laden auch der Botanische Garten mit seinem Tropenhaus, die Vogelwarte Helgoland und der Störtebekerpark im Norden der Stadt ein.
Weiterhin bietet sich die Möglichkeit mit der MS "Harle Kurier" eine Hafenrundfahrt oder eine Fährfahrt über den Jadebusen nach Butjadingen durchzuführen.

Wer Lust auf Meer hat, sollte mit dem Seebäderschiff MS "Fair Lady" vom Nordseebad Hooksiel aus eine Fahrt zur einzigen deutschen Hochseeinsel Helgoland unternehmen.

Ein Erlebnis der besonderen Art, sind Wattwanderungen im Nationalpark Wattenmeer. Wanderungen vom Festland zu den Inseln sind ebenso möglich wie Wanderungen von Dangast in den Jadebusen. Allerdings sollte man aus Sicherheitsgründen nie ohne einen "staatlich geprüften" Wattführer auf Tour gehen!

Carolinensiel ist typisch für die ostfriesischen Fischerdörfer und ihre Beschaulichkeit. Aus dem "Grothus", der alten Pastorei, dem Kapitänshaus, hat sich um den Museumshafen mit den Museumsschiffen das Deutsche Sielhafenmuseum entwickelt, dass eindrucksvoll das Leben und Treiben der niedersächsichen Küstenortbewohner von der Vergangenheit bis zur Gegenwart schildert. Von dem Carolinensiel vorgelagerten Hafen Harlesiel kann per Schiff täglich die Insel Wangerooge, eine der reizvollen Ostfriesischen Inseln, erreicht werden. Aber auch Spiekeroog und Langeoog sind nicht minder reizvoll und laden zu einem Tagesausflug ein. Das beschauliche Sieldorf Neuharlingersiel ist Abfahrtshafen für die Überfahrt nach Spiekeroog, dass etwas hektischere Bensersiel dagegen Abfahrtshafen nach Langeoog. Die Abfahrtszeiten nach Spiekeroog sind tideabhängig. Die Fähre nach Langeoog verkehrt zu festen Zeiten. Zu allen drei Inseln führt die Überfahrt durchs Wattenmeer.