Ist der Traumberuf wirklich der richtige? – Vorbereitung auf Kompetenzfeststellungsverfahren

Das Material leitet mit einem Arbeitsblatt zur Bearbeitung eines Zeitungsartikels zum Thema an. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der elften Klasse in der Sekundarstufe II. Zeitrichtwert ca. 90 Minuten.

Aufgabe 1:

Fassen Sie den Text "Warum der Traumberuf häufig der falsche ist" eigenständig, distanziert und strukturiert zusammen.

Hinweis: Nach dem Lesen könnten folgende Tipps bei der Erledigung dieser Aufgabe helfen:

  • Überlegen Sie sich eine klare Struktur, bevor Sie mit dem Schreiben beginnen.
  • Beachten Sie, nur wirklich wichtige Inhalte wiederzugeben.
  • Versuchen Sie, die Informationen möglichst in eigenen Worten wiederzugeben.
  • Verwenden Sie den Konjunktiv, um zu verdeutlichen, dass Sie die Ansicht des Verfassers des Artikels wiedergeben und nicht Ihre eigene Meinung darstellen.

Aufgabe 2:

Erläutern Sie, warum eine Selbsteinschätzung in der Berufswahl einer solchen Bedeutung zukommt.

Gehen Sie dabei auch auf die im Text genannten Beispiele ein.

Hinweis: Neben der näheren Erläuterung der im Text angeführten Studien und der konkreten Zusammenfassung der Ergebnisse kann auf weitere Aspekte mit Blick auf die Bedeutung der Selbsteinschätzung eingegangen werden. Dazu zählen etwa auch (eigene) praktische Erfahrungen.

Aufgabe 3:

Nehmen Sie Stellung zu der Frage, ob die eigene Berufswahl lediglich auf Selbsteinschätzung basieren sollte.

Hinweis: Eine Stellungnahme ist ein anspruchsvolles Aufgabenformat. Es ist sinnvoll, sich vor dem Schreiben eine Struktur zurechtzulegen und stichwortartig die wichtigsten Aspekte zusammenzufassen. Eine Stellungnahme sollte folgende Elemente beinhalten:

In der Einleitung führen Sie in die Thematik ein, zu der Sie sich äußern möchten. Es ist bereits hier möglich, die eigene These, also die Aussage, die Sie argumentativ vertreten möchten, zu formulieren. Alternativ kann diese These im abschließenden Fazit formuliert werden.

Im Hauptteil sprechen Sie sich für oder gegen die Selbsteinschätzung in der Berufswahl aus, stützen Ihre Aussage mit überzeugenden Argumenten und illustrieren sie, wo es sich anbietet, mit Beispielen oder auch statistischen Daten. Sie sollten in der Argumentation sowohl die Sachebene (was spricht etwa aus wirtschaftlichen Gründen für oder gegen die Selbsteinschätzung), als auch die Werturteilsebene (z. B Welche menschlichen Folgen kann eine Entscheidung haben? Welche Werte sind hier leitend oder werden verletzt? Etc.)

Das Fazit sollte sich möglichst schlüssig aus dem Hauptteil ergeben, die Fragestellung bzw. das Thema aus der Einleitung erneut aufgreifen und die eigene Position möglichst überzeugend verdeutlichen.

 

Bereitgestellt von: Matthias J. Büssing, Christiane Lauck, Niedersächsische Landesschulbehörde, Beratung Berufliche Orientierung, 05.2020

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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