Leseförderung

Das Lesen als eine rezeptive Kompetenz ist ein wesentlicher Baustein für den Spracherwerb. Lesen erweitert schrittweise den Wortschatz, der durch regelmäßiges Üben und Wiederholen auch in die produktiven Kompetenzen Sprechen und Schreiben übergeht. Auch morphologische und syntaktische Strukturen werden durch das Lesen geläufig.

Leseförderung findet im Unterricht am Vormittag sowie im Ganztag statt und durchzieht somit den gesamten Schultag. Lehrkräfte, Pädagogische Mitarbeitende, Mitarbeitende der (Schul-)Bibliothek und Ehrenamtliche tragen jeweils ihren Anteil zur Leseförderung in der Schule bei.

Viele Lesetexte, die für den (Sprach-)unterricht zur Verfügung stehen, sind für Leseanfänger und Sprachlerner noch zu anspruchsvoll. Das Textverständnis wird zu Beginn des Spracherwerbs häufig durch fehlenden Wortschatz und mangelnde Lesegeläufigkeit ausgebremst. Daher bedarf es zunächst didaktisierter bzw. vereinfachter Texte, die Sprachlernern den Einstieg erleichtern. Im weiteren Verlauf kann ein Text dann schrittweise vom Globalverstehen zum Detailverstehen erarbeitet werden. Dabei ist es wichtig, diesen schrittweisen Erschließungsprozess auch für die Lernenden transparent zu machen, damit die Motivation ungebrochen bleibt.

Leseflüssigkeit

Leseflüssigkeit ist die Voraussetzung für verstehendes Lesen. Flüssig zu lesen heißt, genau und automatisiert in einer angemessenen Geschwindigkeit betont (vor-)lesen zu können.

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Lesestrategien

Wird eine Lesetechnik zielgerichtet, automatisiert, zum Text passend und flexibel genutzt, so wird sie zur Lesestrategie.

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Elternarbeit

Die Pflege einer Lesekultur in der Familie ist ein entscheidender Faktor, der das Leseverhalten von Kindern nachhaltig positiv beeinflusst.

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Digitale Texte

Digitale Texte besitzen ganz eigene Merkmale mit einem nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Leseprozess.

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Bibliotheken

In Bibliotheken erhalten Schülerinnen und Schüler ein vielfältiges Angebot an aktueller Literatur, das ihre individuellen Leseinteressen berücksichtigt, und die Möglichkeit bietet, selbstständig nach Informationen und Literatur für Referate etc. zu recherchieren.

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Lesemotivation

Je motivierter ein Kind für das Lesen ist, desto häufiger liest es. Dies hat positiven Einfluss auf seine Lesefertigkeiten.

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Lesen in mehrsprachigen Kontexten

Die Sprachentwicklung von Kindern und Jugendlichen, deren Familiensprache nicht Deutsch ist, wird unterstützt, wenn ihre Herkunftssprache gewürdigt wird und in der Schule hörbar und sichtbar ist.

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Lesen im Fach

Fachlernen gelingt, wenn ausreichende Sprach- und Lesekompetenzen vorhanden sind. Deshalb ist Leseförderung Aufgabe jeder Lehrkraft in jedem Fachunterricht.

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Literaturvermittlung

Literarische Bildung eröffnet einen ganzheitlichen Zugang zur Literatur und führt in die kulturelle Praxis des Lesens ein. Sie soll die positive Begegnung mit Literatur fördern und Lesefreude wecken.

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Lesecurriculum

Durch die Festschreibung gezielter und regelmäßig stattfindender Maßnahmen in einem Lesecurriculum können die Schülerinnen und Schüler zu kompetenten und selbstständigen Leserinnen und Lesern werden.

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Ehrenamtliche in der Leseförderung

Ehrenamtliche sind eine willkommene Unterstützung in der Leseförderung!

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Diagnostik

Diagnostische Verfahren helfen genau zu ermitteln, wie weit die geforderten Kompetenzen aller Teilbereiche des Lesens bei den einzelnen Lernenden entwickelt sind. Aus den Ergebnissen lassen sich gezielte Maßnahmen zur Förderung der Lesekompetenzen ableiten.

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Erstlese-/Anfangsunterricht

Ziel des Erstleseunterrichts ist die Entwicklung einer basalen Lesefähigkeit als Grundlage für die weitere Arbeit in den anschließenden Schuljahren.

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Weitere Links zum Thema Leseförderung

Materialien der Akademie für Leseförderung

Material des BiSS-Programms

Programm der Kultusministerkonferenz "Bildung durch Sprache und Schrift"

Kontakt zum Friedrich-Bödecker-Kreis e.V.

Förderung der aktiven Teilnahme von Kindern und Jugendlichen am literarischen Leben

Ansprechpartnerin

Letzte Änderung: 24.03.2020

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