Lesen in mehrsprachigen Kontexten

Die Sprachentwicklung von Kindern und Jugendlichen, deren Familiensprache nicht Deutsch ist, wird unterstützt, wenn ihre Herkunftssprache gewürdigt wird und in der Schule hörbar und sichtbar ist. Texte und Bücher können beispielsweise in zwei oder mehr Sprachen durch Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler, Eltern oder Ehrenamtliche vorgelesen werden. Nicht nur in der Grundschule sind zweisprachige Bilderbuchkinos eine gute Möglichkeit, um gemeinsam eine Geschichte zu kennenzulernen und darüber zu sprechen. Bibliotheken bieten sich hier als Kooperationspartner an.

Das Lesen von Bildern und Zusammenführen von Bildern zu einem Handlungsstrang bietet das Arbeiten mit textlosen Bilderbüchern. Besonders das Dialogische Vorlesen ist eine wirksame Methode in der Sprachbildung.

Ältere Schülerinnen und Schüler können in freien Lesephasen Bücher in ihrer Herkunftssprache lesen, präsentieren und bewerten oder in der benachbarten Kita bzw. Grundschule als Vorlesepaten tätig sein.

Eltern sollten zum Vorlesen in der Familiensprache angeregt werden und wissen, dass in der (Schul-)Bibliothek entsprechende Bücher zur Ausleihe zur Verfügung stehen. Lehrkräfte können Elternabende dazu nutzen, auf die Bedeutung des Vorlesens in der Familiensprache hinzuweisen und Eltern darin zu bestärken.

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Letzte Änderung: 23.10.2019

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